• Ute Braun

Ökumenischer Stationen-Gottesdienst an Pfingstmontag 2020

Aktualisiert: Sept 19


Seit vielen Jahren ist es eine liebgewonnene Tradition, dass wir den Pfingstmontag mit einem ökumenischen Gottesdienst begehen!
In diesem Jahr ist Corona-bedingt das leider nicht möglich gewesen. So entstand die Idee zu einem Ökumenischen Stationen-Gottesdienst, den die Christen aus unserer Gemeinden dann den Tag über selbst er-fahren konnten.
Start war im katholischen Münster Schwarzach
Hier erhielt man am Eingang eine Einführung zum Verlauf des Stationen-Gottesdienstes sowie die Impulse für die ersten Stationen im Münster.








Im Münster wurde man gleich mit pfingstlichem Rot empfangen…











Vor dem Barockaltar befand sich die 1.Station.











Wofür brenne ich? Und welche meiner Begabungen und Begeisterungen braucht neue Strahlkraft?






Im Seitenschiff befand sich dann die zweite Station.
Was belastet mich? Was liegt mir auf der Seele? Einen Stein als Symbol konnte man hier mitnehmen und auf dem Weg zur nächsten Station nochmal in Ruhe bedenken, was mich beschwert.


Die nächste Wegstation führte zur Evangelischen Kirche in Lichtenau.














Hier war Raum, mit einer kleinen Stilleübung zur Ruhe zu kommen und die Lasten abzulegen…













…und einen guten Platz für sein Herz zu finden und aufzuatmen!







Erleichtert und ausgeruht konnte man nun seinen Weg fortsetzen – nach Greffern…














Hier waren auch schon ein paar andere Pfingstpilger unterwegs!







Der Geist ist eine Kraft, die uns stärkt – auch um allem Bösem und allen Widrigkeiten zu widerstehen…
Symbolisch zum Ausdruck gebracht durch kleine Teebeutel, die man zu Hause zu einem wohltuenden Tee zubereiten konnte.







Aber der Geist ist auch wie eine Quelle, die uns aufblühen lässt… wie eine Blüte, die man in Wasser legt!





Mit diesen guten Zusagen ging es dann gleich nochmal so gut in den nördlichsten Ort unserer Gemeinde: Söllingen!






Hier wurden die Besucher daran erinnert, dass der Geist Gottes nicht nur eine Kraft ist, die in uns wirkt, sondern die auch nach außen ausstrahlen will…

…hin zu unseren Mitmenschen – gerade zu denen, die besonders durch die aktuelle Krise verstärkt in Not geraten.






Aber auch für die eigene Stärkung war gesorgt: „Gaben zum Geleit“ bekam man hier mit…











Auf diese Weise gestärkt aber auch zum Nachdenken und Handeln angeregt, konnte man dann seinen Weg fortsetzen… Begegnete anderen Radfahrern, erlebte Dorfbewohner, die erschöpften Radlern ganz unkompliziert die Trinkflaschen füllten…
…und kam so nach Stollhofen




Hier konnte man sich erfreuen am Marienaltar und an dem Pfingstaltar



…und bekam die Möglichkeit an andere Menschen zu denken.





Ein kleiner Gruß von unterwegs, ein Kärtchen zum Verschicken als kleines „Ich-denk-an-dich!“ konnte man hier mitnehmen – für die, an die man auf dem langen Weg denken musste…


Nach einem letzten Blick über den Kanal auf Stollhofen führte dann der Weg durch den Hohler Wald zurück an den Ausgangspunkt nach Schwarzach.

Am Ende der Tour hatte man nach vielen Eindrücken auch ein ganzes Bündel an Impulsen, Gebeten und Texten zusammen gesammelt, die es wert sind, immer wieder hinein zu blättern und dem Geist Gottes noch einmal nachzuspüren, der uns ja auch in unserem Alltag tragen, begleiten und stärken will.



Und am Abend war dann am Kreuz in unserer Kirche abzulesen, dass es doch einige Menschen waren, die unseren Stationen-Gottesdienst er-fahren haben – ganz oder in Abschnitten – und auch manche Last bei uns ablegten.
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