Ankunft am Horeb

Der Horeb war ein gewaltiger Berg. Steil und felsig ragte er auf in der Sinaiwüste.

Am Fuß des Horeb war Gott Mose in den Flammen am Dornbusch erschienen. Mose erinnerte sich genau an Gottes Wort: "Wenn ihr auf dem Weg in die Freiheit hier an diesem Berg hier vorbeikommt, werdet ihr mir Opfer bringen."

Jetzt hatten sie das Ziel erreicht, am ersten Tag des dritten Monats seit der Flucht aus Ägypten.

"Noch drei Tage", sagte Mose, "dann wird Gott hier auf dem Berg sein und einen Bund mit uns schließen. Wascht eure Kleider und bereitet euch darauf vor, dass Gott zu uns kommt".

Doch er warnte das Volk: "Niemand von Euch darf diesen Berg berühren. Wer sich nicht daran hält muss sterben."

Und Mose errichtete einen Zaun, damit keiner zu nahe herankam. Am dritten Tag hörten sie lautes Donnergrollen. Blitze zuckten am Himmel. Und eine dichte Wolke umhüllte den Gipfel des Berges.

Ein lang gezogener Ton lag in der Luft wie der Ton einer Posaune. Der Ton wurde lauter und lauter.

Aus der Wolke heraus rief Gott Mose und lies ihn zu sich auf den Berg kommen.


Zweites Buch Mose 19, 1-20

5 Ansichten

Aktuelle Beiträge

Alle ansehen

Wachposten vor dem Grab

Früh morgens am Sabbat ließen sich der Hohepriester und andere Mitglieder des Hohen Rats bei Pilatus anmelden. Als sie vorgelassen wurden, erklärten sie sehr beunruhigt: »Herr, wir erinnern uns genau:

Jesus wird begraben

Am Abend des Tages, an dem Jesus gestorben war, kam Josef von Arimathäa, einer Stadt, die nicht weit von Jerusalem entfernt lag. Josef war ein angesehener Mann, der auch zu den Anhängern Jesu gehörte.