Die Bundeslade

Josua fragte Mose: »Wo können wir die schweren Steintafeln aufbewahren?

Sie brauchen einen sicheren Ort. Wir müssen sie ja auch mitnehmen.

Sie dürfen auf keinen Fall zurückbleiben, wenn wir wieder aufbrechen.«

Nach Gottes eigenem Plan fertigten sie eine Truhe aus Akazienholz an.

Sie war hundertfünfundzwanzig Zentimeter lang, fünfundsiebzig Zentimeter

breit und fünfundsiebzig Zentimeter hoch.

Innen und außen wurde sie mit Gold überzogen. Die Kanten schmückten kranzförmige

Verzierungen, auch aus purem Gold. An den Ecken waren Ringe angebracht,

zwei an der einen und zwei an der gegenüberliegenden Seite.

Durch diese Ringe wurden feste Stangen, ebenfalls aus Akazienholz, gesteckt,

sodass starke Männer die Truhe tragen konnten.

Feierlich legte Mose die schweren Steintafeln mit den Geboten hinein.

Sie nannten die Truhe Bundeslade. Der Deckel sah aus wie ein Thron. Je eine goldene

Engelsfigur bildete den Abschluss am oberen und am unteren Ende.

Sie schauten einander an und bildeten mit ihren hoch ausgebreiteten Flügeln

einen Baldachin über dem Thronsessel. »An diesem Ort will ich mit dir reden«,

sagte Gott zu Mose.


Zweites Buch Mose 25, 10-22

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