Die Passions- und Ostergeschichte


Hallo, liebe Kinder!

Viele von euch habe ich ja heute Morgen im Familiengottesdienst getroffen und wir haben gemeinsam diesen Ostergarten gebaut.

Aber es konnten ja nicht alle da sein, und deswegen erzähle ich euch hier die ganze Geschichte von Palmsonntag bis Ostern noch einmal.

Die Bilder entstanden in der Klasse 4 in Lichtenau. Sie haben die Landschaften mit Naturmaterialien und Tüchern und allerhand Material in ihrem Klassenzimmer aufgebaut.

Ich wünsche euch frohe Ostern!

Euer Wolli


Jesus geht mit seinen Jüngern nach Jerusalem.

Auf einem Esel reitet er in die Stadt.

Die Leute jubeln ihm zu. Sie legen ihre Mäntel auf den Weg und brechen Zweige von den Bäumen.

Die Leute rufen: „Gelobt sei der König, den Gott uns schickt. Er wird uns helfen!“



Jesus geht zum Tempel.

Was ist dort für eine Unruhe! Da schreien Händler rum, Tiere brüllen, Geld wird gewechselt.

Nein, so soll es im Tempel nicht zugehen. Das ist ein Ort zum Beten!

Wütend räumt Jesus im Tempel auf. Die Händler wirft er raus.



In Jerusalem wird das Passahfest gefeiert. Auch Jesus trifft sich mit seinen Jüngern.

Es wird ein Abschiedsmahl. Er isst mit ihnen und teilt ihnen Brot und Wein aus.

Ganz offen sagt er ihnen, dass er sterben wird und danach auferstehen.

Das hat er ihnen schon oft gesagt. Aber die Jünger verstehen nicht, was er da sagt. Oder vielleicht wollen sie es auch nicht verstehen?



Nach dem Essen gehen sie zusammen in den Garten Gethsemane.

Jesus möchte beten. Er hat Angst, was auf ihn zukommt.

Seine Jünger bittet er, mit ihm wach zu bleiben. Aber sie schlafen ein.



Wenig später kommen Soldaten in den Garten und nehmen Jesus fest.



Sie führen ihn zum Hohenpriester und danach zum Statthalter Pontius Pilatus.

Lange wird er verhört. Er wird auch geschlagen und verspottet.

Die Regierenden Personen im Land wollen nicht, dass Jesus zu mächtig wird.

Er muss weg. Sie verurteilen ihn zum Tod.



Einer der Jünger, Petrus, war Jesus heimlich gefolgt.

Eine Frau erkannte ihn: „Gehörst du nicht auch zu diesem Jesus?“

Jesus schwört, dass er Jesus nicht kennt. Er hat Angst auch verhaftet zu werden.



Sie bringen Jesus auf einen Hügel vor der Stadt.

Hier wird er gekreuzigt und stirbt.



Seine Freunde nehmen seinen Leichnam und bringen ihn in ein Felsengrab in einem schönen Garten.

Sie rollen einen schweren Stein vor das Grab.

Weil am nächsten Tag Sabbat ist, können sie nichts mehr tun.



Zwei Tage später gehen Frauen zum Grab. Sie wollen Jesus salben.

Doch als sie zum Grab kommen, ist der Stein weg und das Grab leer.

Die Frauen erschrecken.

Doch da sind zwei Engel. Sie sagen: „Was sucht ihr denn einen Lebenden in einem Grab? Jesus ist nicht mehr hier. Er ist auferstanden! Geht zurück in eure Heimat, da werdet ihr ihn treffen.“

Die Frauen freuen sich, aber sie sind auch erschrocken. Denn sie wissen einfach nicht, was das alles bedeuten soll.



Tatsächlich sollten die Frauen und die anderen Jünger noch einige Male treffen.

Mit zweien lief er zusammen nach Emmaus und teilte mit ihnen Brot und Wein.

Anderen begegnete in einem Haus, als sie alle zusammen waren.

Und sogar als sie schon alle wieder in ihrem Alltag angekommen waren und ihrer Arbeit nachgingen, trafen sie ihn nochmal.

Die Jünger die Fischer waren, sie trafen Jesus frühmorgens an einem See.

Als sie vom Fischfang zurückkamen, hatte Jesus ein Feuer angezündet und Fische für sie gebraten.



In all diesen Begegnungen erfuhren die Jünger: Jesus lebt! Er ist wirklich auferstanden und er ist bei uns. Jeden Tag, überall!

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