Friedensgottesdienst am Sonntag, den 06. November 2022

Aktualisiert: 7. Nov.



Friedensgottesdienst am 3. letzten Sonntag des Kirchenjahres, 06. November 2022

in Lichtenau

um 10:00 Uhr mit Pfarrer i. R. Norbert Unkrich



Wenn Sie an unserem Gottesdienst nicht teilnehmen können, haben Sie hier die Möglichkeit dennoch mit unserer Gottesdienstgemeinschaft verbunden zu sein.

(Gerne dürfen Sie diesen Gottesdienst auch ausdrucken und weitergeben.)




(Orgel: Frau Vornehm)


Praeludium


Ihnen allen, liebe Gemeinde, einen guten Morgen und heute einen von Gott gesegneten Sonntag!

Seit Jahren gibt es vom 1. Sonntag im November bis zum Buß- und Bettag die sogenannte ökumenische Friedens-Dekade. An diesen 10 Tagen finden in vielen Kirchen-gemeinden besondere Gottesdienste und andere Veranstaltungen zum Thema Frieden statt. Gerade durch den Angriffskrieg Russlands in der Ukraine und anderer kriegerischer Auseinandersetzungen weltweit sehen wir uns aufgefordert, in diesem heutigen Gottesdienst zu diesem Thema zu informieren und Gott um Frieden zu bitten. - Frau Pfarrerin Braun und Herr Pfarrer Woschek haben seit Februar dieses Jahres ja ebenfalls zu ökumenischen Friedens-gottesdiensten in den unterschiedlichsten Kirchen und Kapellen der katholischen Seelsorgeeinheit Rheinmünster und unserer Kirchengemeinde Lichtenau eingeladen. Und eine kleine Gruppe engagierter Gemeindeglieder hat lange Zeit sonntagabends eine Mahnwache zum Frieden hier vor dieser Kirche gehalten. - In diesem Gottesdienst wollen wir von dieser Mahnwache etliche Beiträge nennen und damit unsere Mahnwachen zu einem vorläufigen Abschluss bringen. - Herzlichen Dank allen Mitwirkenden - auch Dank an Frau Vornehm, die uns heute musikalisch begleitet!



Lied: 425, 1-3 Gib uns Frieden jeden Tag

https://www.youtube.com/watch?v=9uxy4m2_ye4


Im Namen Gottes des Vaters und des Sohnes und des Hl. Geistes. Amen.

Gott, der Herr des Friedens und der Gerechtigkeit, sei mit Euch! Und mit deinem Geiste!


Was fühlt eine Frau, wenn sie mitten im Krieg erfährt, dass sie schwanger ist, dass sie eigentlich „guter Hoffnung“ sein sollte? Wenn sie als Hochschwangere in den Untergrund oder in einen Bunker flüchten muss? Welche Ängste überfallen Mütter und Großmütter, wenn ihre Söhne und Enkel in den Krieg ziehen müssen?

Anstelle des Wechselpsalms hören wir 4 Strophen des Liedes: von Reinhard Mey:

„Nein, meine Söhne geb ich nicht!“ (Frau Schubert und Frau Unkrich im Wechsel)


Ich denk‘, ich schreib euch besser schon beizeiten

Und sag euch heute schon endgültig ab.

Ihr braucht nicht lange Listen auszubreiten,

Um zu sehen, dass ich auch zwei Söhne hab‘.

Ich lieb‘ die beiden, das will ich euch sagen,

Mehr als mein Leben, als mein Augenlicht.

Und die, die werden keine Waffen tragen!

Nein, meine Söhne geb‘ ich nicht!

Nein, meine Söhne geb‘ ich nicht!


Ich habe sie die Achtung vor dem Leben,

Vor jeder Kreatur als höchsten Wert -

Ich habe sie Erbarmen und Vergeben

Und, wo immer es ging, lieben gelehrt.

Nun werdet ihr sie nicht mit Hass verderben!

Kein Ziel und keine Ehre, keine Pflicht

Sind‘s wert, dafür zu töten und zu sterben !

Nein, meine Söhne geb‘ ich nicht!

Nein, meine Söhne geb ich nicht!


Ganz sicher nicht für euch hat ihre Mutter

Sie unter Schmerzen auf die Welt gebracht.

Nicht für euch und nicht als Kanonenfutter,

Nicht für euch hab‘ ich manche Fiebernacht

Verzweifelt an dem kleinen Bett gestanden

Und kühlt‘ ein kleines glühendes Gesicht,

Bis wir in der Erschöpfung Ruhe fanden.

Nein, meine Söhne geb‘ ich nicht!

Nein, meine Söhne geb ich nicht!


Sie werden nicht in Reih‘ und Glied marschieren;

Nicht durchhalten, nicht kämpfen bis zuletzt;

Auf einem gottverlass‘nen Feld erfrieren,

Während ihr euch in weiche Kissen setzt!

Die Kinder schützen vor allen Gefahren

Ist doch meine verdammte Vaterpflicht!

Und das heißt auch, sie vor euch zu bewahren!

Nein, meine Kinder geb‘ ich nicht!

Nein, meine Kinder geb‘ ich nicht!



Lied: 435 Dona nobis pacem (2x)

https://www.youtube.com/watch?v=jUySmzIqog8


Lasset uns beten: (Frau Nöltner)

Zuversicht könnten wir brauchen, Gott.

Und Stärke, die aus der Liebe wächst.

Wir schauen nach Russland und zur Ukraine

Und auch an weitere Kriegsorte.

Unser Herz wird schwer.

Wie kann es sein, dass Bosheit siegt und Unvernunft?

Dass Sturheit und Machtgier sich durchsetzen?

Wo bist du, Gott?


Ach Gott, wie sehr wir uns das wünschen ,

Dass du etwas tust.

Damit Friede sich ausbreitet und Menschen leben können

Unbeschwert und voller Freude;

Ohne Angst vor Bomben und Granaten, vor Drohnen und Minen, vor Diktatoren und Unterdrückern.


Darum bitten wir dich:

Gib Einsicht und Vernunft.

Gib Weisheit denen, die um Frieden verhandeln.

Sei bei den Menschen in der Ukraine und aller Kriegsländer,

Die ihre Toten beklagen.

Die um ihr Leben fürchten und um ihre Freiheit.

Und bewahre uns davor, die Hoffnung zu verlieren. Amen.


Als Bekenntnis beten wir das Versöhnungsgebet von Coventry, das nach dem 2. Weltkrieg die Idee der Versöhnung in unsre Welt hinaustragen soll und das - 1958 formuliert - seitdem jeden Freitag um 12 Uhr in der wieder aufgebauten Kathedrale von Coventry gebetet wird:


(Frau Schubert)

„Alle haben gesündigt und ermangeln des Ruhmes, den sie bei Gott haben sollten. (Römer 3, 23)


Den Hass, der Rasse von Rasse trennt, Volk von Volk, Klasse von Klasse, Vater, vergib.

Das Streben der Menschen und Völker zu besitzen, was nicht ihr Eigen ist, Vater, vergib.

Die Besitzgier, die die Arbeit der Menschen ausnutzt und die Erde verwüstet, Vater, vergib.

Unseren Neid auf das Wohlergehen und Glück der Anderen, Vater, vergib.

Unsere mangelnde Teilnahme an der Not der Gefangenen, Heimatlosen und Flüchtlinge, Vater, vergib.

Die Gier, die Frauen, Männer und Kinder entwürdigt und an Leib und Seele missbraucht, Vater, vergib.

Den Hochmut, der uns verleitet, auf uns selbst zu vertrauen und nicht auf Gott, Vater, vergib.


Seid untereinander freundlich, herzlich und vergebet einer dem anderen, wie Gott euch vergeben hat in Christus“. (Epheser 4, 32)


Lied: 667, 1-4 Selig seid ihr

https://www.youtube.com/watch?v=6dYeOKu_jok


(Frau Pip):

Gleich nach der Erschaffung der Welt und des Lebens werden Adam und Eva aus dem Paradies vertrieben, da sie durch ihren Sündenfall ihr Verhältnis zu Gott zerstört hatten. Und bereits im nächsten Kapitel - 1. Buch Mose, Kapitel 4 - berichtet unsere Bibel von einem Brudermord. Kain tötet Abel; Grund war seine Eifersucht auf seinen Bruder. Wir leben nicht im Paradies - weder damals noch heute! Das unterstreichen leider auch Kriege, wie sie im Alten Testament erzählt werden.


Ein Pfarrer hatte unter der Überschrift „Die Kriege Europas“ 47 Kriege aufgelistet, angefangen von Kriegen etwa 1550 vor Christus bis zum gegenwärtigen Krieg in der Ukraine. Ich möchte uns nur einige wenige dieser immer verheerender werdender Kriege ins Gedächtnis rufen:

Durch den „Hundertjährigen Krieg“ von 1339 bis 1453 erlangte Frankreich die Vorherrschaft in Europa vor England. Im „Dreißigjährigen Krieg“ von 1618 bis 1648 ging es um die Frage, wer den richtigen Glauben hätte: die Reformierten, die Lutheraner, die Katholiken. Hier erinnere ich auch an Johannes Hus, der auf dem Konzil in Konstanz 1415 wegen seiner Glaubenserkenntnisse, die er aus der Bibel gewann, verbrannt wurde. - Wenn ich an Kriege denke, dann muss ich vor allem an den „Ersten Weltkrieg“ von 1914 bis 1918 denken und ebenso an den „Zweiten Weltkrieg“ von 1939 bis 1945. Allein in diesen beiden Kriegen starben Millionen Menschen (Soldaten und in der Zivilbevölkerung). Dazu wurden Millionen Juden, Sinti und Roma sowie eingeschränkt Lebende verschleppt und vergast. Und ich muss an die zwei Atombomben erinnern, die 1945 auf die japanischen Städte Hiroshima und Nagasaki abgeworfen wurden. - Immer ging und geht es um Macht, um Ideologien und Glauben ebenso wie auch bei den Kreuzzügen und der oftmals gewaltsamen Christianisierung einzelner Gebiete und Volksstämme - eine Seite der Kirchengeschichte, wofür wir uns zu schämen haben!



Liedruf: EG 436 Herr, gib uns deinen Frieden

https://www.youtube.com/watch?v=tomygoLbN3s





(Frau Zoller): Vergissmeinnicht

Vergissmeinnicht die Babys, die im Krieg geboren werden. Die Kinder und Jugendlichen, die statt normaler Schule sich mit Waffen auseinandersetzen müssen. Die Familien, die getrennt werden. Die Menschen, die zur Flucht gezwungen werden. Die Hochbetagten, die nochmals einen Krieg erleiden müssen. Die Kranken und Verarmten, die nur auf die Hilfsbereitschaft anderer hoffen können. Alle Menschen, deren Wohnung, deren Haus zerstört wurde. Alle Menschen, die unermüdlich die gröbste Not anderer zu lindern versuchen. Die Verstorbenen und Getöteten, die unwürdig irgendwo verscharrt wurden. Alle, die an Gottes Friedens- und Gerechtigkeitswillen zweifeln. Alle Soldaten, die gezwungen werden, in den Krieg zu ziehen, Frauen und Fremde zu foltern, todbringende Drohnen und Raketen zu bedienen. Alle PolitikerInnen, die sich für konstruktive Friedensverhand-lungen einsetzen.


(Herr Unkrich): Dietrich Bonhoeffer hatte bereits 1933 sinngemäß festgestellt und dies Ende 1943 wiederholt: „Wenn ein Staat versagt, dann dürfen wir uns nicht nur um die Opfer kümmern, die unter die Räder gekommen sind, wir müssen dem Rad selbst in die Speichen fallen“! Natürlich bezog er sich damals auf das „Dritte Reich“. Aber haben wir, einzelne Menschen und PolitikerInnen, nicht auch heute Verantwortung zu übernehmen, folglich Widerstand gegen einen Staat und seine Machthaber zu leisten, damit durch eine schlimme Tat wie beispielsweise ein Attentat nicht noch Schlimmeres verhütet werden kann?

Dürfen die westlichen Länder folglich der Ukraine Waffen liefern, damit sie sich wehren und der Aggressor nicht alles völlig zerstören kann? Müssen wir die Ukraine waffen-technisch unterstützen, damit sie unsere westlichen Werte und unser Demokratieverständnis verteidigen kann?

Andererseits gebietet der gesunde Menschenverstand, auf Mittel zur Gewalt zu verzichten. Und die Aussagen unserer Bibel sind eindeutig: Die Propheten Jesaja und Micha sprechen davon, dass die Schwerter zu Pflugscharen und die Speere zu Winzermessern umgeschmiedet werden sollen; dass kein Volk gegen das andere das Schwert erheben und das Kriegshandwerk erlernen soll. Und in seiner Grundsatzrede, in der Bergpredigt, spricht Jesus die Friedfertigen selig und eben nicht die Kriegstreiber und Kriegshetzer. Er sagt:


(Frau Zoller)

Freuen dürfen sich alle, die danach hungern und dürsten, dass sich auf der Erde Gottes gerechter Wille durchsetzt - Gott wird ihren Hunger stillen!

Freuen dürfen sich alle, die unter dieser heillosen Welt leiden - Gott wird ihrem Leid ein Ende machen!

Freuen dürfen sich alle, die unterdrückt sind und auf Gewalt verzichten - Gott wird ihnen die Erde zum Besitz geben!

Freuen dürfen sich alle, die Frieden stiften - Gott wird sie als Söhne und Töchter annehmen!


Liedruf: EG 436 Herr, gib uns deinen Frieden

https://www.youtube.com/watch?v=tomygoLbN3s


(Frau Nöltner):

Fast 8 Milliarden Menschen leben auf unserer Erde. Sie alle wollen leben. Doch ein großer Teil der Weltbevölkerung lebt in himmelschreiender Armut. Sehr viele leben auf der Flucht, haben kein sauberes Trinkwasser, hungern und frieren. Bei so vielen Menschen - besonders mit dem technischen Anspruch der Industrieländer - ist klar, dass Rohstoffe knapp werden, dass Verteilungskämpfe an der Tagesordnung sind, dass stets neue Erdölfelder und Gasvorkommen ausfindig gemacht werden. Doch die Ressourcen unserer Erde sind nicht grenzenlos. Wir leben längst über unsere Verhältnisse!

Zu allem Übel verfolgt Putin die Verknappung der Rohstoffe als eines seiner Kriegsziele. Was kümmert ihn der Hungertod unzähliger Menschen in Afrika, wie wir am Umgang mit Getreide aus der Ukraine ablesen konnten und können? Was kümmert ihn, ob Menschen in anderen Ländern im Winter frieren? Was kümmert ihn die Infrastruktur in der Ukraine, womit man dieses Land und die Menschen in ihm in größte Nöte stürzen kann? Was kümmern ihn Verträge, die vor Jahren in gegenseitigem Einverständnis angeschlossen wurden? Kann man nicht trefflich Krieg führen mit Drohnen und Raketen, mit Propaganda und Lügen, mit Lebensmitteln und Bodenschätzen?

Wir müssen in gewisser Weise leider von einem Weltkrieg reden, weil der Krieg in der Ukraine mittlerweile auf die ganze Welt übergegriffen hat. Russland - reich an Öl und Gas - setzt dies als Kriegswaffe ein. Der weltweite Handel stockt. Fake News, Lügen und Drohungen (auch der Einsatz von ABC-Waffen und schmutzigen Bomben) schüren Ängste. Wem kann man noch glauben? Und nun werden bereits Unsummen genannt für einen möglichen Wiederaufbau, obwohl ein Ende dieses Krieges nicht in Sicht ist.


Liedruf: EG 436 Herr, gib uns deinen Frieden

https://www.youtube.com/watch?v=tomygoLbN3s


Zeichen der Hoffnung (Frau Schubert)

Gibt es in unserer durch Krieg und Krisen gebeutelten Zeit Zeichen der Hoffnung auf ein friedliches Zusammenleben der Menschen? Was uns Hoffnung macht, steht nicht auf der ersten Seite der Zeitung und kommt auch nicht an erster Stelle in den Nachrichten. Wir haben nicht in das große Weltgeschehen, sondern dorthin geschaut, wo es in unserem Alltag Zeichen der Hoffnung gibt.


Zeichen der Hoffnung sind die vielen Menschen, die sich ehrenamtlich für andere einsetzen wie z.B. bei den Tafeln, der Flüchtlingshilfe, dem Deutschen Roten Kreuz.

Zeichen der Hoffnung war der ökumenische Weltflüchtlingstag in Kehl, bei dem unter dem Thema „Beim Namen nennen“ an die fast 50 000 Menschen gedacht wurde, die auf der Flucht nach Europa ums Leben kamen.

Zeichen der Hoffnung ist das Bühler Friedenskreuz, das 1952 errichtet wurde. Heute ist es eine Gedenkstätte für die Opfer von Gewalt, für die Wegbereiter des Friedens, der Versöhnung und der Ökumene.

Zeichen der Hoffnung sind Menschen, die Wohnraum für Flüchtlinge bereitstellen.

Zeichen der Hoffnung sind die vielen Menschen aus Lichtenau und Umgebung, die mit ihren Spenden den „Umsonstladen“ für ukrainische Flüchtlinge in Polen unter-stützt haben.

Zeichen der Hoffnung ist der Weltgebetstag am 1. Freitag im März, der auch in Lichtenau seit 60 Jahren gefeiert wird - in den letzten Jahren auch in ökumenischer Weise. Frauen aus 150 Ländern der Erde und vielen christlichen Religionsgemeinschaften machen aufmerksam auf ihre Nöte, beten um Hilfe und arbeiten gemeinsam an Lösungen.

Zeichen der Hoffnung sind Frauen einer katholischen Kirchengemeinde aus der Umgebung, die seit Jahrzehnten für eine Hilfsorganisation Decken häkeln, von denen 140 Decken auch für die Ukraine gespendet wurden.

Zeichen der Hoffnung ist die Église de la Paix, die Friedenskirche in Froeschwiller, die - nach dem deutsch-französischen Krieg 1870/71 erbaut - an die 20 000 gefallenen Soldaten erinnert und daran, welches Leid Kriege bedeuten und wie wichtig uns die deutsch-französische Freundschaft wie auch das Europa von morgen ist.

Zeichen der Hoffnung sind die ungezählten Friedensgebete, Friedensgottesdienste, Mahnwachen an vielen Orten. Sie zeigen, dass Menschen friedlich zusammenleben möchten. Und sie vertrauen auf diesem Weg zum Frieden auf das Gebet. - Auf das Gebet, das am 09. November 1989 auch durch die Montagsgebete in der Nikolaikirche zu Leipzig und anderswo die Mauer in Berlin fallen ließ, so dass am 03. Oktober 1990 die DDR offiziell der Bundesrepublik Deutschland beitrat, was damals das Ende des „Kalten Krieges“ bedeutete.


Friedenslied aus der Ukraine O Herr, gib Frieden

https://www.youtube.com/watch?v=qaaUH5KlZgg


(Frau Unkrich)

Mitten in Hunger und Krieg

feiern wir die Verheißung von Fülle und Frieden.

Mitten in Unterdrückung und Tyrannei

feiern wir die Verheißung von Freiheit und Dienst.

Mitten in Unsicherheit und Verzweiflung

feiern wir die Verheißung von Glauben und Hoffnung.

Mitten in Furcht und Verrat

feiern wir die Verheißung von Freude und Treue.

Mitten in Hass und Tod

feiern wir die Verheißung von Liebe und Leben.

Mitten in Sünde und Verfall

feiern wir die Verheißung von Rettung und Erneuerung.

Mitten im Tod auf allen Seiten

feiern wir die Verheißung des lebendigen Christus.

Amen.


Gott, Herr allen Lebens,

Wir mussten Abschied nehmen von…


Gebetsstille


Und Miteinander und füreinander beten wir mit den Worten Jesu Christi: Vater unser im Himmel…


Und der Friede Gottes, welcher höher ist als alle menschliche Vernunft, begleite Euch:

Er erfülle Eure Herzen; er regiere Eure Gedanken; er bestimme Euer Tun. Amen.


Lied: (NG) 93, 1-3 Wo Menschen sich vergessen

https://www.youtube.com/watch?v=_rQ3M-Jn_Y0


Abkündigungen (Frau Vogel)


Segen


Als Postludium, Lied EG 433 Hevenu Schalom

https://www.youtube.com/watch?v=rw7uMoY3zZ0


(Karten an Gemeindeglieder verteilen)




All unsere Gottesdienste – teilweise auch zum Anhören - und weitere Impulse finden Sie auch auf unserer Homepage:

https://www.ev-kirchengemeinde-lichtenau-baden.com/unsere-gottesdienste



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