• Ute Braun

Gedanken zu unserer Homepage in dieser Zeit

Liebe Gemeindeglieder, liebe Homepage-Besucher!


Eine Brücke, die zum Meer hinführt – darauf flanieren ein paar Spaziergänger!

Dieses Bild steht oben auf unserer Homepage.

Es ist natürlich kein Bild aus unserer Region – aber es ist ein Symbol für das, was uns als Gemeinde auch in diesen Tagen wichtig ist:

Wir wollen in Verbindungen bleiben – mit Ihnen und mit Euch!

Wenn uns das im persönlichen Kontakt derzeit aus gutem Grund erschwert wird, dann müssen wir andere Wege finden, um Brücken zu bauen von der Kirche zu den Menschen, von Haus zu Haus und von Mensch.

Unsere Homepage will so eine Brücke sein!

Hier finden Sie neben manchen Informationen über unsere Gemeinde und die aktuelle Situation manchen Impuls, der ermutigen soll. Aber auch kleine Gottesdienste, die wir 3 Theologen hier vor Ort für jeden Sonntag und Feiertag erstellen werden.


Diese Gottesdienste sind so gedacht, dass Sie sie Zuhause lesen, beten, feiern können!

Vielleicht gelingt es Ihnen sogar, das zur gewohnten Gottesdienstzeit zu tun – um 10 Uhr am Sonntagmorgen oder zu den anderen Gottesdienstzeiten an den Feiertagen. Immer dann, wenn die Vaterunser-Glocke uns zum Gebet einlädt.

Dann würden wir auf diese Weise noch eine weitere Brücke bauen: eine Gebetsbrücke, die bei jedem Gottesdienst, bei jedem Glockenläuten sich von Ort zu Ort spannt und uns alle miteinander verbindet, auch wenn wir nicht an einem Ort zusammen kommen können!

Ja, vielleicht können Sie auch dabei mithelfen, dass immer weitere Brücken gespannt werden? So dürfen Sie z.B. gerne die Gottesdienste und andere Anregungen auf unseren Seiten an Menschen in Ihrer Nachbarschaft weitergeben. An Menschen, die z.B. die technischen Möglichkeiten nicht haben, selbst auf unsere Seiten zu schauen – oder auch an Menschen, die unsere Seiten noch nicht kennen!

Auch mit den Kindern wollen wir verbunden bleiben.


Das kleine Schaf „Wolli“ wird deshalb auf unserer „Kinderseite“ ein Begleiter in den kommenden Wochen sein. „Wolli“ erzählt Geschichten, teilt kreative Ideen und lädt zu kleinen Aktionen ein. Er nimmt die Kinder – aber nicht nur sie! – ein wenig mit in seine Welt.

Gerne dürfen auch Sie als Erwachsene immer mal wieder bei „Wolli“ vorbeischauen. Er hilft Groß und Klein ein bisschen mehr auf die kleinen alltäglichen Dinge zu achten, die uns oft so vertraut sind, dass wir sie kaum mehr bemerken. Er öffnet uns in gewisser Weise den Blick, damit wir auch in diesen angespannten Tagen und Wochen kleine Hoffnungszeichen, bunte Farbtupfer und wohltuende Freude-Momente entdecken können!

Hoffnung, Zuversicht, Wohltuendes – all das brauchen wir auch (oder gerade!) in dieser Zeit. Sinnbildlich kommt das auch auf dem Bild auf unserer Homepage zum Ausdruck: Im Hintergrund des Bildes sieht man nämlich das Meer und einen breiten Strand – und unwillkürlich assoziieren wir damit Weite und Freiheit, aber auch Zukunft und Hoffnung.

Und ich glaube gerade letzteres – Hoffnung! – ist das, was wir als Christen auch in dieser Zeit leben und weitergeben dürfen, sollen, ja müssen!

So grüße ich Sie alle herzlich mit dem Vers, der für mich in den letzten Tagen zu einer Art Leitvers wurde, seit unser Landesbischofs Prof. Dr. Jochen Cornelius-Bundschuh ihn in seinem Brief an die Gemeinden zitiert hat:


„Gott hat uns nicht gegeben den Geist der Furcht, sondern der Kraft und der Liebe und der Besonnenheit" (2.Timotheus 1,7)



Ihre und Eure Ute Braun, Pfarrerin


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