• Ute Braun

Getrost!

Hallo Kinder!

Habt ihr noch alle Tassen im Schrank? Ich nicht! Ich hab sie alle aus dem Schrank geräumt und hab mal versucht, ob man daraus eine sichere Burg bauen kann! Ich dachte, so eine Schutzburg kann man ja manchmal gut gebrauchen.

So als Rückzugsort, wenn es einem nicht gut geht. Oder auch als sicheren Ort, wenn man Angst hat.

Ich finde, meine Burg ist schon mal ziemlich gut geworden. Naja, ein bisschen höher könnte sie noch sein – aber da purzelten dann die Tassen um…

…also habe ich mir überlegt, was ich mit den ganzen Tassen sonst noch machen könnte. Und da bekam ich von jemandem aus unserer Gemeinde das Rezept für einen „Tassen-Kuchen“!

Und da an diesem Sonntag Muttertag ist, habt ihr vielleicht Lust mit mir diesen Tassen-Kuchen zu backen? Prima, dann fangen wir gleich an!

Wenn es in dem Rezept „Tasse“ heißt, ist damit so eine große Tasse (ich nenne sie „Pott“) gemeint, wie die, aus denen ich meine Burg gebaut habe. So, los geht’s:

Ihr braucht:

5 Eier

1 ½ Tassen Zucker

200 g gemahlene Haselnüsse (das ist grade so ein Päckchen)

1 Tasse Kaba-Pulver

2 Tassen Mehl

1 Päckchen Backpulver

1 Tasse Öl (z.B. Sonnenblumenöl)

1 Tasse Sprudel


Und so geht’s:

Eier und Zucker richtig schaumig rühren.

Dann Haselnüsse, Kaba, Mehl und Backpulver zusammenrühren und unter den Teig heben.

Zuletzt Öl und Sprudel hinzufügen und alles gut verrühren.

Fertig!


Den Teig in eine gut gefettete Backform füllen.

Und den Kuchen bei 170 Grad Ober-/Unterhitze ca. 1 Stunde backen.

Ob der Kuchen fertig ist, könnt ihr am einfachsten testen, wenn ihr mit einem dünnen Holzstab (Schaschlik-Spieß) hineinpiekst: Der Kuchen ist fertig, wenn kein Teig mehr dran kleben bleibt.


Wenn ihr den Kuchen für eure Mama zum Muttertag backen wollt, könnt ihr den Kuchen noch beschriften. Dafür schneidet ihr das Herz und die Schrift aus der Schablone aus, die ihr HIER findet. Legt das Blatt oben auf den Kuchen und siebt Puderzucker darüber. Und wie von Zauberhand steht nun in Staubzuckerschrift „Mama“ auf dem Kuchen!

Aber natürlich könnt ihr den Kuchen auch ganz anders verzieren und eurer Mama stattdessen lieber ein kleines Briefchen schreiben oder ein Bild malen.

Oder ihr macht einfach beides!

Wenn ihr euch jetzt wundert, dass wir heute was zu Muttertag machen, obwohl das doch gar kein kirchlicher Feiertag ist, dann will ich euch noch von einer Entdeckung erzählen:

Ihr wisst ja, dass in der Bibel ganz oft von Gott als „Vater“ gesprochen wird. Auch in unserem Vaterunser sagen wir zu Gott „Vater“.

Es gibt aber auch andere Stellen in der Bibel, in denen wird Gott beschrieben wie eine Mutter.

Einen Vers finde ich besonders schön. Es sind Worte, die wir in dieser Zeit wohl alle gut gebrauchen können. Und sie passen auch zu meiner Schutzburg!

Da heißt es nämlich: Gott spricht: „Ich will euch trösten, wie einen seine Mutter tröstet!“

Und ich muss bei diesen Worten an ein Bild denken, auf dem eine Mama ihre beiden Kinder auf dem Schoß hat und sie ganz sicher mit beiden Armen hält und beschützt.

Das ist ein richtig schönes Trost-Bild! Und wenn Gott uns so tröstet, wie diese Mama auf dem Bild, dann ist das eine ziemlich tolle Sache.

Dann kann ich mit allem zu ihm kommen, was mich beschäftigt. Mit dem, was mir Angst macht oder mich traurig stimmt und das kann ich ihm dann erzählen.

Probiert es ruhig mal aus! Mir geht es dann so, dass ich ruhiger werde, wenn ich Gott alles erzähle, was mich beschäftigt. Und manchmal habe ich sogar das Gefühl, als würde er zwei Arme um mich legen und mir so einen schützenden Raum anbieten, wo ich vielleicht auch mal ein bisschen weinen darf. Ja, da darf ich das – denn da bin ich sicher aufgehoben. Eben wie bei Mama auf dem Schoß oder in meiner Burg oder auch in einer Schutzhöhle!

Passt gut auf euch auf und lasst euch den Kuchen schmecken!

Bis bald wieder!


Euer Wolli !



P.S. Wenn ihr wissen wollt, wie das Bild aussieht, dann müsst ihr das kleine Puzzle machen, das ihr HIER findet! Dann seht ihr es!

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