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Gottesdienst am 1. Advent, den 27.11.2022 in Lichtenau



Gottesdienst am 1. Advent, den 27.11 2022, um 10 Uhr in Lichtenau mit Manfred Risch




Wenn Sie an unserem Gottesdienst nicht teilnehmen können, haben Sie hier die Möglichkeit dennoch mit unserer Gottesdienstgemeinschaft verbunden zu sein. (Gerne dürfen Sie diesen Gottesdienst auch ausdrucken und weitergeben.)




B E G R Ü ß U N G:


Gemeinde: Lied „Macht hoch die Tür,…“ EG 1, 1-3

https://www.youtube.com/watch?v=e2NA6hHVTSw


VOTUM UND GRUSS

Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes.

Der Herr sei mit euch


PSALM ZUM EINGANG

Lasst uns im Wechsel beten mit den Worten des Psalms 24 II, EG Nr. 711.2

Machet die Tore weit und die Türen in der Welt hoch, dass der König der Ehre einziehe! Wer ist der König der Ehre? Es ist der Herr, stark und mächtig, der Herr mächtig im Streit.

Machet die Tore weit und die Türen in der Welt hoch, dass der König der Ehre einziehe!

Wer ist der König der Ehre?

Es ist der Herr Zebaoth; er ist der König der Ehre.


BUSSGEBET

Lasst uns in Demut beten:

Wir sollen dir den Weg bereiten, Herr, aber wir wissen noch gar nicht, wohin du mit uns gehen willst.

Wir sollen dir den Weg bereiten, Herr, aber wir sind oft so müde, dass wir nur auf der Stelle treten.

Wir sollen deine Boten sein, und reden doch bloß von uns.

Wir sollen deine Boten sein, aber wir stehen dir mit unserem Unglauben immer wieder im Weg.

Darum bitten wir dich: Bahne dir selbst deinen Weg mit unseren Herzen, mit unseren Händen in diese ganze Welt.


GNADENSPRUCH


Höret den Zuspruch der göttlichen Gnade:

Gedenkt nicht an das Frühere und achtet nicht auf das Vorige. Denn siehe, ich will ein Neues schaffen. Ich mache einen Weg in der Wüste und Wasserströme in der Einöde.


Ehre sei Gott in der Höhe

Gemeinde: Gloria-Lied „Wir sagen euch an den lieben Advent…“ EG 17, 1

https://www.youtube.com/watch?v=3i0P_nj4Zuc


TAGESGEBET


Gütiger Gott, in Jesus bist du auf dem Weg zu uns.

Wir wollen dir entgegengehen;

aber so vieles verstellt uns den Weg.

Überwinde, was uns von dir trennt,

damit wir dir begegnen.

Darum bitten wir dich, der du in Jesus zu uns gekommen bist

und uns nahe sein willst mit deinem Geist. (18)


SCHRIFTLESUNG


Die Lesung für den heutigen, 1. Advent, steht geschrieben im Matthäusevangelium, Kapitel 21, die Verse 1 bis 11. Diese Bibelstelle ist auch unser heutiger Predigttext:


1Als sie nun in die Nähe von Jerusalem kamen, nach Betfage an den Ölberg, sandte Jesus zwei Jünger voraus und sprach zu ihnen: Geht hin in das Dorf, das vor euch liegt. Und sogleich werdet ihr eine Eselin angebunden finden und ein Füllen bei ihr; bindet sie los und führt sie zu mir!

3 Und wenn euch jemand etwas sagen wird, so sprecht: Der Herr bedarf ihrer. Sogleich wird er sie euch überlassen.

4 Das geschah aber, auf dass erfüllt würde, was gesagt ist durch den Propheten, der da spricht (Sacharja 9,9):

5 »Sagt der Tochter Zion: Siehe, dein König kommt zu dir sanftmütig und reitet auf einem Esel und auf einem Füllen, dem Jungen eines Lasttiers.«

6 Die Jünger gingen hin und taten, wie ihnen Jesus befohlen hatte,

7 und brachten die Eselin und das Füllen und legten ihre Kleider darauf, und er setzte sich darauf.

8 Aber eine sehr große Menge breitete ihre Kleider auf den Weg; andere hieben Zweige von den Bäumen und streuten sie auf den Weg.

9 Das Volk aber, das ihm voranging und nachfolgte, schrie und sprach: Hosianna dem Sohn Davids! Gelobt sei, der da kommt in dem Namen des Herrn! Hosianna in der Höhe!

10 Und als er in Jerusalem einzog, erregte sich die ganze Stadt und sprach: Wer ist der?

11 Das Volk aber sprach: Das ist der Prophet Jesus aus Nazareth in Galiläa.



„Aus Zion bricht an der schöne Glanz Gottes. Unser Gott kommt und schweiget nicht.“

Halleluja



GLAUBENSBEKENNTNIS


Lasst uns gemeinsam unseren christlichen Glauben bekennen:

Ich glaube an Gott / den Vater / den Allmächtigen / den Schöpfer des Himmels und der Erde,

und an Jesus Christus / seinen eingeborenen Sohn, unsern Herrn / empfangen durch den Heiligen Geist / geboren von der Jungfrau Maria / gelitten unter Pontius Pilatus / gekreuzigt, ge­storben und begraben / hinabgestiegen in das Reich des To­des / am dritten Tage auferstanden von den Toten / aufgefahren in den Himmel / er sitzt zur Rechten Gottes, des allmächtigen Vaters / von dort wird er kommen / zu richten die Lebenden und die Toten.

Ich glaube an den Heiligen Geist / die heilige christliche Kirche / Gemeinschaft der Heiligen / Vergebung der Sünden / Auf­erstehung der Toten und das ewige Leben.

Amen.


Gemeinde: Lied „Tochter Zion … EG 13, 1-3

https://www.youtube.com/watch?v=y9o2M7jHnlE


PREDIGT Matth. 21,1-9 Liebe Gemeinde, was für ein Aufgebot! Wie geheimnisvoll und wohlgeplant dieser Einzug hier geschildert wird. Jesu Einzug nach Jerusalem öffnet viele Türen. Uns wird ein Einblick gewährt in die Bedeutung der alten Schriften. In die Beziehung zwischen Jesus und seinen Jüngern und in die Dynamik eines Massenauflaufs. Sind Sie bereit, die Tür noch ein wenig weiter aufzumachen? Folgen Sie mir, hinein ins Getümmel der Jubelnden. Schauen wir uns um, wen wir entdecken. Die Orientierung fällt schwer. Um mich herum wirbeln Menschen unterschiedlicher Altersgruppen und sozialer Herkunft. Sie bewegen sich im Takt der klatschenden Hände oder werfen ihre Umhangtücher in die Luft.>>>>>>>> Ein spontanes Volksfest. Schon streift mich ein Palmzweig unsanft an der Schläfe, und prompt stolpere ich über ein liegengebliebenes Tuch. Und immer wieder zwingt mir die Masse ihren Gehrhythmus auf. Eine Sprechchorwelle schwappt über mich hinweg: „Hosianna, dem Sohn Davids, gepriesen sei, der da kommt im Namen des Herrn. Hosianna in der Höhe.“ Hosianna – hilf doch, heißt das. Und als der Sprechchor wieder verebbt, fällt mir auf, dass viele dabei sind, die so aussehen, als ob sie wirklich Hilfe brauchen könnten. Ich bekomme mit, wie die Frau neben mir noch einmal laut „Hosianna“ ruft und dann mit leuchtenden Augen zu ihrer Tochter sagt: „Jetzt wird alles anders, endlich!“ „Was denn Mama?“, fragt das Mädchen. Sie mag 12 sein, vielleicht aber auch erst 10.>>>>>>>>>>>>>>>>>> Armut macht alt! „Einfach alles“, antwortet die Mutter. „Diesen Mann hat uns Gott geschickt, damit wir endlich wieder zu unserem Recht kommen.“ Die Tochter ist skeptisch: „Woher bist du dir so sicher, dass es wirklich der ist?“ „Alles stimmt“, jubelt die Mutter. „Er hat schon so viele geheilt und Menschen Sünden vergeben. Und jetzt kommt er auch noch auf einem Eselsfohlen geritten. Genauso wie in unseren Schriften der Messias angekündigt wird.>>>>>>>>>>>>>>>>> Alles passt! Und wenn er erst König ist, dann wird dein Vater wieder Arbeit haben. Und deine Schwester wird gesund werden. Und die Römer, sie werden erkennen, dass unser Gott lebt!“ Die Tochter teilt den Enthusiasmus der Mutter offensichtlich nicht. Sie sagt: „Ich finde nicht, dass er so aussieht, als könnte er den Römern Respekt einflößen. Ich finde, er sieht aus, als ob er am liebsten bei den Schwachen und Armen bleiben würde. >>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>Wie soll der König werden?“ Die Mutter setzt zu einer Antwort an. Aber ich verstehe nichts mehr, weil ein neuer Sprechchor alles überdeckt. Ich lasse mich ein wenig in der Menge zurückfallen. Beobachte die begeisterten Gesichter und denke,>>>>>> dass Hoffnung schön macht. Dann sehe ich zwei Männer mit ernsten Mienen leise miteinander reden. Ich bleibe neugierig nahe bei ihnen stehen und höre, wie der eine gerade sagt: „Ich finde es vor allem gefährlich, Johannes. Die Römer haben kein Verständnis für Menschen, die die Massen begeistern. Sie werden denken, dass Jesus einen Aufstand plant.“ „Ach Thomas“, sagt der andere, „sei doch nicht immer so pessimistisch. Diese Menschen hier geben einfach ihrer Hoffnung eine Stimme. Die Hoffnung, dass Gott sie nicht vergessen hat. Religiöse Sehnsüchte sind doch keine Gefahr für die Besatzer.“ Thomas schüttelt unwirsch den Kopf und knurrt: „Eine Besatzungsmacht, die dem besetzten Volk nicht traut, muss auch religiöse Sehnsüchte politisch bewerten. Und keinem Statthalter kann entgehen, dass hier gerade ein einfacher Mann zum König des besetzten Volkes proklamiert wird.“ Johannes lacht nur: „Ach was, welcher Römer weiß schon, dass unser Prophet Sacharja den Messias auf einem Esel ankündigt?! Sie werden sich schlapp lachen über diesen merkwürdigen Aufzug.“ Thomas antwortet mit einem gereizten Unterton: „Esel hin oder her. Das ist ein Triumphmarsch, auch wenn die Mittel armselig sind. Ich verstehe nicht, warum Jesus so ein Risiko eingeht. Wir werden garantiert beobachtet. Komm lass uns die anderen suchen, die müssen weiter vorne sein.“ Die beiden verschwinden aus meinem Blickwinkel. Während ich noch über die beiden nachdenke, stupst mich jemand an. Ein Mann in einer bunten Tunika hält mir ein Stück Brot hin: „Hier, du siehst hungrig aus. Suchst du jemanden?“ „Nein“, sage ich verwirrt. „Ich bin rein zufällig hier reingeraten. Kennen Sie den Mann auf dem Esel,>>> Jesus?“ Der Mann antwortet mir strahlend: „Ich habe ihn mehrfach reden hören. Er redet gut,>>>>>>>>>>> ach was, fantastisch. Er spricht so mit dir, dass du plötzlich wieder Gott spürst. Bin ihm sogar nachgereist. Manchmal hat er mich angeschaut. Obwohl ich ja eigentlich nicht dazu gehöre.“ „Sie sind kein Jude?“, frage ich. „Nein, aber ich rufe trotzdem Hosianna und Heil dem Sohn Davids. Ich bin zwar in einem anderen Glauben aufgewachsen, aber das spielt keine Rolle mehr.“ Ich bin überrascht und hake nach: „Wieso spielt das keine Rolle mehr? Sind Sie übergetreten zum jüdischen Glauben?“ Der Fremde lacht in sich hinein: >>>>>>>>>>>>„Ach was, das brauche ich gar nicht. Ich habe Jesus verstanden, wirklich verstanden. Ich habe Jesus mit dem Herzen verstanden. Und Jesus sagt, dass niemand Vorbedingungen erfüllen muss, um von Gott geliebt zu werden. >>>>>>Er sagt, dass Gott liebt.>>>>>>>>>>>> Mich und Sie übrigens auch.“ Er bricht mir noch ein Stück Brot ab und drückt es in meine offene Hand. „Wissen Sie“, fährt er fort, „ich habe es ausprobiert! Wenn es nämlich stimmt, dass Gott alle Menschen gleichermaßen liebt, dann brauche ich auch keine Unterschiede zwischen Menschen zu machen. Ich begegne seither allen gleich. Egal ob sie bettelarm oder die Macht in Person sind. Und siehe da, es ändert sich etwas: Die Armen gewinnen plötzlich Selbstbewusstsein, ja Würde. Und die Mächtigen verzichten auf ihre Drohgebärden, sie reden vernünftig mit mir.“ „Hm“, überleg ich,>>>>>>>>>>> „aber was hat das mit Jesus oder mit Gott zu tun?“ „Das ist doch klar: Wenn alle Menschen in ihrem Gegenüber einen Menschen sehen, der von Gott gleichermaßen geliebt wird, dann haben wir's geschafft. Nein, dann hat Gott es geschafft. Dann haben wir das Reich Gottes schon hier und jetzt! Übrigens, tatsächlich ist es jetzt gerade schon da:>>>>>>>>>>>> Spüren Sie es nicht? So wie wir hier miteinander reden können und sogar Brot teilen, und das über alle kulturellen, sozialen und altersbedingten Grenzen hinweg!“ Ehe ich noch die historischen Grenzen hinzufügen kann, verschwindet der Umzug. Liebe Gemeinde, ich bleibe allein zurück,>>>>>>>>>>>>>>>>>>> im Advent 2022. Seltsam den Fortgang der Geschichte zu kennen. Seltsam hier in unserer Kirche in Lichtenau zu sein und die Freude und die Erwartungen der Menschen damals nicht mehr wirklich empfinden zu können. Mein Blick hier bleibt am Kreuz hängen,>>>>>>>>>>>>>>>>>>>> am Gekreuzigten. Und eben nicht an dem Jesus, der auf dem Esel triumphierend nach Jerusalem einzog. Dennoch habe ich Erwartungen an meinen Heiland. Erwartungen an einen, der einzog wie der lang erwartete König und der sich dann verurteilen und töten ließ. So, als könne er sich nicht wehren gegen diese Bosheit und dieses Unrecht. Und trotzdem sind da Erwartungen, Hoffnungen in mir. In mir und Ihnen und all den Menschen, sie seit fast 2000 Jahren Advent feiern, die Ankunft des Retters. Ich erwarte, dass mich diese Botschaft auch im Herzen erreicht und nicht nur intellektuell beeindruckt. Ich erwarte, dass Jesus seine Überzeugung von der Liebe Gottes nicht umsonst so konsequent gelebt hat. Und ich hoffe, dass seine Botschaft an die Ausgegrenzten bis heute wirksam ist. Dass diese Botschaft immer wieder neu Menschen in den Mittelpunkt der Liebe stellt, die sonst an den Rändern unserer Gesellschaft kampieren. Ich erwarte, dass die Adventszeit ausstrahlt. Dass der Jubel von damals einen Widerhall findet in unseren Liedern. Ich hoffe, dass die Schilderung des Einzugs Jesu nach dem Konzept der alten Propheten mir eine Antwort gibt auf Fragen, die mich bedrängen. Denn, wie soll ich, wie sollen wir als Gemeinde und Nation damit umgehen, dass der Nahe Osten heute auf andere Weise eine Region ist, in der Friede dringend nötig ist? Oder damit, dass ein fürchterlicher Krieg in der Ukraine herrscht; dass nicht nur in Syrien und im Iran die Menschenrechte mit eiserner Gewalt unterdrückt werden. Ich erwarte, dass mich die Adventszeit wärmt und stärkt gegen die vielen Grausamkeiten, die mir täglich begegnen. Und ich hoffe, dass mir die Adventszeit dabei hilft, mich darauf zu besinnen, dass auch das Reich Gottes Bewegung braucht. Sei es, indem jemand sein Essen teilt und ein Gespräch beginnt. Das Reich Gottes, es kann entstehen, wo ich mutig von dem rede, was ich glaube. Es kann da entstehen wo ich mich traue zu jubeln über die Liebe, die ich spüre. Das Reich Gottes, es entsteht, wo Menschen sich auf Augenhöhe begegnen. Wo sie mutig aufeinander zugehen und darauf hoffen und vertrauen, dass Gott selbst im Kommen ist. Liebe Gemeinde,>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>was erwarten Sie? Was bringt Sie im Advent 2022 zum Jubeln, zum Fragen, zum Reden, zum Hoffen? Öffnen Sie Tor und Tür,>>>>>>>>>>> machen Sie sich gegenseitig Mut. Das Reich Gottes, es beginnt mit der Hoffnung auf den, der da ist und der da war und der da kommt. Hosianna, dem Sohn Davids, gepriesen sei, der da kommt im Namen des Herrn Hosianna in der Höhe. Amen.


Gemeinde: Lied „Es kommt ein Schiff geladen…“ EG 8, 1-5

https://www.youtube.com/watch?v=MtAO5qE6di0



FÜRBITTENGEBET

Lasst uns in Frieden für Frieden beten:

Du Sanftmütiger, du Gerechter, du Friedensbringer, komm.

Bring Heil und Leben. Komm! Die Bedrückten, die Müden, die, die sich gegen Gewaltherrscher auflehnen, sehnen sich nach Heil und Leben. Die Kranken, die Enttäuschten, die Trauernden warten. Komm, du Schöpfer reich von Rat. Komm!

Bring alle Not zum Ende. In der Ukraine, in Syrien, im Iran. Komm! In Trümmern, in eisiger Kälte, in Krankenhäusern warten sie auf ein Ende der Not. Bring alle Not zum Ende. Wo die Erde gebebt hat, wo Stürme gewütet haben, wo die Folgen des Klimawandels die Hoffnung rauben. Komm, du Heiland groß von Tat. Komm!

Zeige deine Barmherzigkeit. Komm! Zu denen, die über andere urteilen. Zu denen, deren Wort gehört wird, zu denen, die Macht haben. Zieh in ihre Herzen ein. Unsere Kinder, die Brückenbauer, die Freiwilligen der Tafeln, die, die geduldig anderen beistehen warten. Komm, du Tröster früh und spät. Komm!

Bring Frieden, du Sanftmütiger und Gerechter. Komm!, Öffne die dir verschlossenen Türen. Zieh mit deiner Gnade ein bei uns, bei denen, die zu uns gehören bei denen, für die wir verantwortlich sind. Zieh mit deiner Gnade ein in deiner Gemeinde – hier in Lichtenau und überall auf der Welt. Wir warten. Komm, du Gott, voll Rat, voll Tat, voll Gnad. Wir bitten dich: Komm, o mein Heiland. Komm!

Ganz besonders ans Herz legen wir dir Frau Irma Maier, geb. Wagner, verw. Kientz, von der wir Abschied genommen haben. Irma Maier ist am 1. Juli 1928 geboren und am 18. November 2022 im Alter von 94 Jahren verstorben. Tröste die Angehörigen und gib ihnen im Glauben an die Auferstehung Hoffnung und Kraft. Wir befehlen Irma Maier deiner Gnade an und beten gemeinsam, wie der Herr uns zu beten gelehrt hat:



GEBET DES HERRN

Vater unser im Himmel. Geheiligt werde dein Name. / Dein Reich komme. / Dein Wille geschehe, wie im Himmel, so auf Erden. / Unser tägliches Brot gib uns heute. / Und vergib uns unsere Schuld / wie auch wir vergeben unsern Schuldigern. / Und führe uns nicht in Versuchung / sondern erlöse uns von dem Bösen. / Denn dein ist das Reich / und die Kraft / und die Herrlichkeit / in Ewigkeit.

Amen.


Gemeinde: Lied „Macht hoch die Tür … EG 1, 4+5

https://www.youtube.com/watch?v=e2NA6hHVTSw



[ABKÜNDIGUNGEN]


W O C H E N S P R U C H: „Siehe, dein König kommt zu dir, ein Gerechter und ein Helfer.“(Sacharja 9,9)


SENDUNGSWORT

Einer trage des Anderen Last, so werdet ihr das Gesetz Christi erfüllen.


SEGEN

Gehet hin im Frieden des Herrn:


Der Herr segne euch und behüte euch. / Der Herr lasse sein An­gesicht leuchten über euch und sei euch gnädig. / Der Herr hebe sein Angesicht über euch und gebe euch Frieden.


All unsere Gottesdienste – teilweise auch zum Anhören - und weitere Impulse finden Sie auch auf unserer Homepage: https://www.ev-kirchengemeinde-lichtenau-baden.com/unsere-gottesdienste





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