Gottesdienst am 15. Sonntag nach Trinitatis, 12.09.2021



Gottesdienst am 15. Sonntag nach Trinitatis, 12. September 2021

in der Evangelischen Kirche Lichtenau um 10:00 Uhr mit Prädikant Michael Bannwarth


Wenn Sie an unserem Gottesdienst nicht teilnehmen können, haben Sie hier die Möglichkeit dennoch mit unserer Gottesdienstgemeinschaft verbunden zu sein. (Gerne dürfen Sie diesen Gottesdienst auch ausdrucken und weitergeben.)




Musik zum Eingang

Begrüssung

Liebe Gemeinde,

„Nach diesen Geschichten begab sich's, dass zu Abram das Wort des HERRN kam in einer Erscheinung: Fürchte dich nicht, Abram! Ich bin dein Schild und dein sehr großer Lohn.“ (1. Mose 15, 1)

Mit den Worten aus dem ersten Buch Mose begrüße ich Sie.

Ich freue mich, dass wir zusammen Gottesdienst feiern können.

Mein Name ist Michael Bannwarth und ich bin Prädikant.

LIED zum Eingang

„Er weckt mich alle Morgen“. Wir singen vom Lied Nummer 452 aus dem Gesangbuch die Strophen 1 und 2.

https://www.youtube.com/watch?v=G5RVjv-08eY


1. Er weckt mich alle Morgen;

er weckt mir selbst das Ohr.

Gott hält sich nicht verborgen,

führt mir den Tag empor,

daß ich mit seinem Worte

begrüß’ das neue Licht.

Schon an der Dämmerung Pforte

ist er mir nah und spricht.


2. Er spricht wie an dem Tage,

da er die Welt erschuf.

Da schweigen Angst und Klage;

nichts gilt mehr als sein Ruf!

Das Wort der ewigen Treue,

die Gott uns Menschen schwört,

erfahre ich aufs neue

so wie ein Jünger hört.

Votum

Wir feiern Gottesdienst

Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes

Amen

Psalm

Alle eure Sorge werfet auf Gott

Lasst uns beten mit Worten des Psalms 127.

Das ist im Gesangbuch die Nummer 767.

Wir sprechen im Wechsel.


Wenn der HERR nicht das Haus baut,

so arbeiten umsonst, die daran bauen.

Wenn der HERR nicht die Stadt behütet,

so wacht der Wächter umsonst.

Es ist umsonst, dass ihr früh aufsteht

und hernach lange sitzet

und esset euer Brot mit Sorgen;

denn seinen Freunden gibt er es im Schlaf.

Psalm 127,1-2


Ehre sei dem Vater und dem Sohn ...

Bussgebet

Wir beten weiter:

Gütiger Gott,

du schenkst uns das Leben und alles, was wir dazu brauchen.

Du gibst die Fülle,

doch wir fürchten oft, zu kurz zu kommen.

Sorge hat unser Herz besetzt,

lässt uns den Segen nicht wahrnehmen, den du in deine Gaben legst.

So verkümmern Dankbarkeit und Güte,

Fröhlichkeit und Gelassenheit.

Wir bitten Dich, Herr erbarme dich.

Herr erbarme dich, ...

Gnadenspruch

Höret den Zuspruch der göttlichen Gnade, im Psalm 84 steht geschrieben:

Gott der HERR ist Sonne und Schild; der HERR gibt Gnade und Ehre.

Er wird kein Gutes mangeln lassen den Frommen.

(Psalm 84,12)

Loblied

„Er weckt mich alle Morgen“. Wir singen aus dem Gesangbuch Lied Nummer 452, die vierte Strophe.

https://www.youtube.com/watch?v=G5RVjv-08eY


4. Er ist mir täglich nahe

und spricht mich selbst gerecht.

Was ich von ihm empfahe,

gibt sonst kein Herr dem Knecht.

Wie wohl hat’s hier der Sklave –

der Herr hält sich bereit,

daß er ihn aus dem Schlafe

zu seinem Dienst geleit.

Schriftlesung


Die Lesung für den Sonntag heute steht geschrieben im ersten Buch Mose, Genesis. Sie steht dort im zweiten Kapitel, in den Versen 4b bis 15 und 18 bis 25. Sie ist überschrieben mit:


Der Garten Eden

Es war zu der Zeit, da Gott der HERR Erde und Himmel machte.

Und alle die Sträucher auf dem Felde waren noch nicht auf Erden, und all das Kraut auf dem Felde war noch nicht gewachsen. Denn Gott der HERR hatte noch nicht regnen lassen auf Erden, und kein Mensch war da, der das Land bebaute;

aber ein Strom stieg aus der Erde empor und tränkte das ganze Land.

Da machte Gott der HERR den Menschen aus Staub von der Erde und blies ihm den Odem des Lebens in seine Nase. Und so ward der Mensch ein lebendiges Wesen.

Und Gott der HERR pflanzte einen Garten in Eden gegen Osten hin und setzte den Menschen hinein, den er gemacht hatte.

Und Gott der HERR ließ aufwachsen aus der Erde allerlei Bäume, verlockend anzusehen und gut zu essen, und den Baum des Lebens mitten im Garten und den Baum der Erkenntnis des Guten und Bösen.

Und es geht aus von Eden ein Strom, den Garten zu bewässern, und teilt sich von da in vier Hauptarme.

Der erste heißt Pischon, der fließt um das ganze Land Hawila und dort findet man Gold;

und das Gold des Landes ist kostbar. Auch findet man da Bedolachharz und den Edelstein Schoham.

Der zweite Strom heißt Gihon, der fließt um das ganze Land Kusch.

Der dritte Strom heißt Tigris, der fließt östlich von Assyrien. Der vierte Strom ist der Euphrat.

Und Gott der HERR nahm den Menschen und setzte ihn in den Garten Eden, dass er ihn bebaute und bewahrte.

Und Gott der HERR sprach: Es ist nicht gut, dass der Mensch allein sei; ich will ihm eine Hilfe machen, die ihm entspricht.

Und Gott der HERR machte aus Erde alle die Tiere auf dem Felde und alle die Vögel unter dem Himmel und brachte sie zu dem Menschen, dass er sähe, wie er sie nennte; denn wie der Mensch jedes Tier nennen würde, so sollte es heißen.

Und der Mensch gab einem jeden Vieh und Vogel unter dem Himmel und Tier auf dem Felde seinen Namen; aber für den Menschen wurde keine Hilfe gefunden, die ihm entsprach.

Da ließ Gott der HERR einen tiefen Schlaf fallen auf den Menschen, und er schlief ein. Und er nahm eine seiner Rippen und schloss die Stelle mit Fleisch.

Und Gott der HERR baute eine Frau aus der Rippe, die er von dem Menschen nahm, und brachte sie zu ihm.

Da sprach der Mensch: Die ist nun Bein von meinem Bein und Fleisch von meinem Fleisch; man wird sie Männin nennen, weil sie vom Manne genommen ist.

Darum wird ein Mann seinen Vater und seine Mutter verlassen und seiner Frau anhangen, und sie werden sein ein Fleisch.

Und sie waren beide nackt, der Mensch und seine Frau, und schämten sich nicht.

Lobspruch mit Halleluja

Schmecket und sehet, wie freundlich der HERR ist.

Wohl dem, der auf ihn trauet!

. (Psalm 34, 9


Halleluja!

Lied Vor der Predigt / Hauptlied

„Wer nur den lieben Gott lässt walten“. Wir singen aus dem Gesangbuch Lied Nummer 369 die Strophen 1 bis 3 und 7.

https://www.youtube.com/watch?v=gxOm247UY3E

369:1 Wer nur den lieben Gott lässt walten

und hoffet auf ihn allezeit,

den wird er wunderbar erhalten

in aller Not und Traurigkeit.

Wer Gott, dem Allerhöchsten, traut,

der hat auf keinen Sand gebaut.