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Gottesdienst am 2. Advent, 04.12.2022 in Scherzheim



Gottesdienst am 2 Advent, 04. 12. 2022,

um 10:00 Uhr in Scherzheim mit Pfarrer i.R. Norbert Unkrich



Wenn Sie an unserem Gottesdienst nicht teilnehmen können, haben Sie hier die Möglichkeit dennoch mit unserer Gottesdienstgemeinschaft verbunden zu sein. (Gerne dürfen Sie diesen Gottesdienst auch ausdrucken und weitergeben.)



Taufe: Henry Burgert

(Lesung: Herr Ch. Fritz, Orgel: Herr W. Fritz)



Praeludium


Guten Morgen, liebe Gemeinde!

Etliche Bibelstellen im Ersten Testament kündigen das Kommen des Messias, des Heilands an. Wir Christen sind davon überzeugt, dass Jesus Christus dieser Heiland und damit unser Heiland ist. In der Adventszeit bereiten wir uns auf die Ankunft dieses Heilandes in unserem jetzigen Leben vor. Er soll in unseren Herzen geboren werden.In dieser Vorfreude auf die Ankunft des Heilandes will uns ein Liebeslied aus dem Buch des Hohenliedes im AT bestärken.


Ich begrüße Sie alle ganz herzlich zu diesem Gottesdienst! Im Besonderen begrüße ich das Kind Henry Burgert, zusammen mit seinen Eltern, seiner Schwester Hannah, den Paten und allen, die zu seiner Taufe mit hierher gekommen sind! Herzlich willkommen! Uns allen wünsche ich heute einen gesegneten 2. Adventssonntag!


Lied: 6, 1-3 Ihr lieben Christen

https://www.youtube.com/watch?v=mr2HE6ib_Tk


Im Namen Gottes, des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes. Amen.


Der Herr sei mit Euch! Und mit deinem Geiste!


Psalm 80 (741) Ehr sei dem Vater…


Lasset uns beten:

Gott, du willst zu uns kommen - mitten hinein in das, was uns erfreut und in das, was uns quält. Komm mit dem Licht deines Advent und lass uns deine Liebe spüren.

Christus, du willst in uns geboren werden. Wir aber verschließen uns dir und hängen fest an dem, was wir gewohnt sind. Entzünde in uns das Licht deines Advent als Hoffnungslicht für uns.

Gott, komm mit deinem Licht in unser Leben. Erwärme unsere Herzen und schenke uns Freude auf den Geburtstag deines Sohnes. Denn er ist das Licht in unsrer Dunkelheit.

Darum rufen wir zu dir: Herr, erbarme dich! (Kyrie)


Gott hat sich unser erbarmt. Denn es heißt in 1. Thessalonicher 5: „Er aber, der Gott des Friedens, heilige Euch durch und durch und bewahre euren Geist samt Seele und Leib unversehrt, untadelig für die Ankunft unseres Herrn Jesus Christus“. Ehre sei Gott in der Höhe! (Gloria)


Lied: 209, 1-4 (NG) Wasser des Lebens

https://www.youtube.com/watch?v=KKFMAMFZ_rc


Liebe Eltern, liebe Paten, liebe Taufgemeinde!

Wenn eine Frau schwanger ist, dann ist sie normalerweise in „guter Hoffnung“, wie wir sagen. Sie freut sich zusammen mit dem werdenden Vater auf das Kind; auf das neue Leben, das in ihr heranreift. Sie ist in freudiger Erwartung und tut alles, um das Leben ihres Kindes zu schützen. Denn sie weiß zugleich, dass das Leben und die Gesundheit eines Menschen keine Selbstverständlichkeiten bedeuten. Darum ist sie trotz oder gerade wegen ihrer Vorfreude auf die Geburt ihres Kindes besorgt: Wird mein Kind, wird unser Kind gesund zur Welt kommen? Wie wird es sich entwickeln? Werden wir alles tun, um unserem Kind den Weg ins Leben erleichtern zu können? Ja, und wenn das Kind dann das Licht dieser Welt erblickt hat, gesund und munter, dann gehen die Freude über schöne und erfüllte Augenblicke weiter Hand in Hand mit den Sorgen, den Fragen und den Problemen, die sich ebenfalls immer wieder melden. Eigentlich begleiten uns die schönen wie auch die anstrengenden Seiten des Leben von der ersten Stunde bis zur letzten. Denn wir möchten, dass es beiden Kindern, Henry und Hannah, gut geht, dass sie gesund bleiben, dass sie immer den Schutz erfahren, den sie brauchen. Das ist Euch, den Eltern, bewusst. Und darum habt Ihr als Taufspruch ein Wort aus Psalm 91, 11 ausgesucht, das zum Ausdruck bringt, dass alle unsere Bemühungen, ein Kind stets schützend zu begleiten, nicht ausreichen: „Denn er hat seinen Engeln befohlen, dass sie dich behüten auf allen deinen Wegen“. Gott selbst muss uns täglich begleiten. Gott selbst muss seine Engel als Schutzengel beauftragen, immer neben einem jeden von uns zu stehen und schützend in unser Leben einzugreifen. - So sagen wir bei der Taufe zum einen Gott Dank für das neue Leben in unserer Mitte. Und zum anderen bitten wir ihn, seine Engel zu senden, einen Menschen, der uns lieb und wichtig ist, an allen Tagen seines Lebens zu begleiten.

Wir als Christen sind da gut dran. Denn wir wissen, dass wir uns immer und in allem an Gott, den Vater allen Lebens, wenden dürfen. Und wir haben durch Jesus Christus, durch seinen Tod am Kreuz und durch seine Auferstehung, die begründete Hoffnung, dass unsere Gemeinschaft mit Gott mit unserem Tod nicht abreißt, wie es in Markus 16, 16 heißt: „Wer da glaubt und getauft wird, der wird selig werden“! Unser Ziel ist es von daher, in unserem Leben eine persönliche und intensive Beziehung zu unserem Schöpfergott aufzubauen und dies auch Eurem Kind, Eurem Henry, vorzuleben. Es soll durch uns, die Eltern, die Paten, die Familie, die Gemeinde, die Liebe Gottes kennenlernen und ihm vertrauen. Denn wir alle sind durch unseren christlichen Glauben Menschen guter Hoffnung! Amen.

Warum taufen wir? Wir haben von Jesus Christus den Auftrag dazu bekommen. Hören wir aus Matthäus 28, 19-20:


„Christus spricht: Mir ist gegeben allen Gewalt im Himmel und auf Erden. Darum gehet hin und machet zu Jüngern alle Völker: Taufet sie auf den Namen Gottes, des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes. Und lehret sie halten alles, was ich euch befohlen habe. Und siehe, ich bin bei euch alle Tage bis ans Ende der Erde!“


Warum taufen wir bereits kleine Kinder? Eine Begründung dafür lesen wir im Kinderevangelium in Markus 10, 13-16:


„Sie brachten Kinder zu Jesus, damit er sie anrühre. Die Jünger aber fuhren die an, die sie trugen. Als es aber Jesus sah, wurde er unwillig und sprach zu ihnen: Lasst die Kinder zu mir kommen. Verwehrt es ihnen nicht. Denn ihnen gehört das Reich Gottes. Wahrlich, ich sage euch: Wer das Reich Gottes nicht empfängt wie ein Kind, der wird nicht hineinkommen. Und er herzte sie und legte die Hände auf sie und segnete sie“.


Wir wollen zu unserem christlichen Glauben stehen und das Glaubensbekenntnis beten, das alle Menschen verbindet, die auf Christus getauft sind: Ich glaube an Gott…


Und nun frage ich Euch, Ihr Eltern und Paten von Henry: Wollt Ihr, dass Euer Kind auf den Namen Gottes, des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes getauft werde, und versprecht Ihr, nach bestem Vermögen dafür zu sorgen, dass es im christlichen Glauben erzogen werde, so antwortet: „Ja, mit Gottes Hilfe“!


Gott stärke Euch für diese Aufgabe!


Tretet nun nach vorne zum Taufbecken! (Wasser)


Henry, ich taufe Dich im Namen Gottes, des Vaters und des Sohnes und das Heiligen Geistes.

Der barmherzige Gott, der Dich, Henry, zu seinem Kind angenommen hat, bleibe bei Dir und gehe mit Dir. Er möge seinen Engeln befehlen, Dich zu behüten auf allen Deinen Wegen. So mögest Du gesegnet sein und bleiben - jetzt und in Ewigkeit! Amen.


Lasset uns beten: (Patin)


Taufkerze (auch von Schwester Hanna)


Alle Helligkeit kommt von Gott, dem Herrn des Lichtes. Er leuchte diesen Kindern mit dem Licht seiner göttlichen Liebe! Denn Christus spricht: Ich bin das Licht der Welt. Wer mir nachfolgt, der wird nicht wandeln in der Finsternis, sondern wird das Licht des Lebens haben.


Taufbibel, Patenurkunden


Lied: 591, 1-3 Kind, du bist uns anvertraut

https://www.youtube.com/watch?v=13_L4Pw9PhM


Gnade sei mit Euch und Friede von Gott, unserem Vater und dem Herren Jesus Christus. Amen.

Predigttext: Hoheslied 2, 8-13

Herr, tue meine Lippen auf, dass mein Mund deinen Ruhm verkündige und segne unser Hören durch deinen Geist. Amen.

Liebe Gemeinde!

Wenn ich mal einen Radiosender einschalte, dann höre ich in der Regel Musik. Und wenn diese Musik zu einem Text erklingt, dann besingt dieser Text meistens die Liebe. Sehr oft vernehme ich ein Liebeslied, also eine gesungene Liebes-erklärung. Das war vor 50 / 60 Jahren ebenso wie heute, auch wenn die Musik etwas anders klang und wenn de Wortwahl sich verändert hat. - Die meisten Schlager, die ich in meiner Jugend gehört habe, waren Liebeslieder. Und wenn wir in unseren Gedanken noch weiter zurück gehen, stellen wir fest, dass in den Zeiten, als es noch keinen Rundfunk gab, auf den Opernbühnen bzw. In den Konzerthäusern ebenfalls um die Liebe ging. Von der Liebe sangen die einfacheren Menschen in unzähligen Volksliedern. In Gedanken gehe ich noch einen Schritt weiter zurück und erinnere daran, dass bereits im frühen Mittelalter berühmte Liedermacher wie Walther von der Vogelweide vorzugsweise Liebeslieder gesungen hatten. Und so können wir immer weiter zurückgehen in der zwischen-menschlichen Geschichte: Stets treffe wir auf Liebeslieder, auf gesungene Liebeserklärungen.

Auch unsere Bibel enthält eine Sammlung von Liebesliedern. Diese Sammlung findet sich im „Hohenlied des Salomo“. Denn sie geht auf König Salomo zurück. Und eines dieser Liebeslieder haben wir eben als Predigttext gehört. Leider kann ich es uns nicht vorsingen. Denn man hat damals noch keine Melodien aufgeschrieben. Die Worte jedoch sind uns überliefert. Unser heutiges Lied schildert, wie ein Freund zu seiner Freundin kommt; besser gesagt: wie ein Bräutigam zu seiner Braut kommt.


Dieses Lied hat - wie alle biblischen Liebeslieder - hat eine geistliche Tiefe. Diese Tiefe erzählt nicht nur davon, dass die Liebe zwischen Mann und Frau eine herrliche Erfindung unseres Schöpfers ist, sondern sie will auch von der Liebe des Schöpfers zu seinen Geschöpfen, vorzugsweise zu uns Menschen berichten und singen. Denn in der Liebe zwischen Mann und Frau bildet sich, spiegelt sich die Liebe zwischen Gott und uns. Und wenn wir uns gleich die Worte dieses Liebesliedes etwas näher anschauen, dann stellen wir fest: Dieses Lied ist ja tatsächlich ein Adventslied. Denn es besingt nicht einfach, wie ein Bräutigam zu seiner Braut kommt, vielmehr wie Gott zu uns Menschen kommt. Somit ist dieses Lied eine göttliche Liebeserklärung an uns alle!


Drei Dinge können uns da im Besonderen auffallen: Gott kommt, Gott sieht, Gott spricht.

Erstens: Gott kommt. In den Worten der Geliebten heißt es: „Siehe, er kommt und hüpft über die Berge und springt über die Hügel. Mein Freund gleicht einer Gazelle oder einem jungen Hirsch“. - Ja, so kommt Gott zu uns! So ist Jesus Christus zu uns gekommen! - Jesus kam nicht mit einem Klagelied; Jesus kam nicht müde und mit schleppendem Gang; Jesus kam nicht voller Widerwillen, das Erlösungswerk, das Gott ihm aufgetragen hatte, zu vollbringen. Jesus kam auch nicht mit Marschmusik wie ein Feldherr mit seinem Herr, um uns aus der Unterdrückung des Teufels zu befreien. Nein, Christus kam mit einem Liebeslied - gewissermaßen hüpfte und sprang er wie ein Hirsch, oder wie ein junger Mann, der so richtig verliebt ist. Jesus Christus kam voller Liebe und Freude zu uns, um uns zu erlösen. Im Lied unseres Gesangbuches (EG 11, 5) heißt es: „Nichts, nichts hat dich getrieben zu mir vom Himmelszelt als das geliebte Lieben, damit du alle Welt in ihren tausend Plagen und großen Jammerlast, die kein Mund kann aussaugen, so fest umfangen hast“.


Zweitens: Gott sieht. Von dem Geliebten heißt es nämlich weiter: „Siehe, er steht hinter unserer Wand und sieht durchs Fenster und blickt durchs Gitter“. - Nun ist der Geliebte bei dem Haus angekommen, wo die Geliebte mit ihrer Familie wohnt. Nun sieht er durch das Fenster. Hier sollten wir wissen, dass es zu biblischen Zeiten noch keine Glasscheiben gab. Fensteröffnungen waren häufig mit einem hölzernen Gitter versehen. Der Geliebte tritt dicht an das Fenstergitter heran und hofft, drinnen seine Geliebte zu sehen. Und wirklich: Da sieht er sie im Halbdunkel sitzen und freut sich über ihren Anblick. - So wie hier vom Geliebten heißt es in der Bibel oft von Gott, dass er uns sieht. Natürlich sieht Gott sowieso alles, aber manchmal blickt er uns etwas genauer an. So genau, dass er uns im Zorn anblicken muss. Aber am allerliebsten sieht er uns liebevoll an und freut sich über uns. Als beispielsweise Saras ägyptische Magd Hagar in schwerer Zeit Gottes Hilfe erfuhr, da sagte sie zu ihm: „Du bist ein Gott, der mich sieht“ (1. Mose 16, 13). - Und als Maria mit Jesus schwanger war, sagte sie von Gott: „Er hat die Niedrigkeit seiner Magd angesehen“ (Lukas 1, 48). Dieser Jesus, den Maria dann zur Welt brachte, hat in seinen Erdentagen immer wieder Menschen liebevoll angesehen und ihnen aus dieser oder jener Not geholfen. Warum sollte er uns nicht ebenfalls mit liebenden Augen anschauen und uns weiterhelfen, wenn wir nicht mehr weiter wissen!


Drittens: Gott spricht. Der Geliebte ist gekommen, schaut durchs Fenstergitter, sieht seine Geliebte in der Stube sitzen und spricht zu ihr: „Steh auf, meine Freundin, meine Schöne, und komm her! Denn siehe, der Winter ist vergangen, der Regen ist vorbei und dahin. Die Blumen sind aufgegangen im Lande, der Lenz ist herbeigekommen, und die Turteltaube lässt sich hören in unserem Lande. Der Feigenbaum hat Knoten gewonnen, und die Reben duften mit ihren Blüten. Steh auf, meine Freundin, und komm, meine Schöne, komm her!“ - Das ist Werbung. Werbung im ursprünglichen Sinn des Wortes. Denn der Geliebte wirbt um seine Freundin. Er möchte, dass sie bei ihm ist und zusammen mit ihm den herrlichen Frühling genießt. Er möchte, dass sie seine Braut wird. Er möchte, dass sie immer bei ihm bleibt. - Genauso wirbt Gott um uns Menschen. Gott erklärt uns seine Liebe und singt für uns ein Liebeslied. Gott wirbt um uns - auch, wenn wir ihn immer wieder enttäuscht haben! Trotz allem sucht Gott die Gemeinschaft mit uns! Und darum spricht er uns heute an: Komm, meine geliebte Braut! Komm zu mir! - Jesus ruft: Folge mir nach! Werde mein Jünger, meine Nachfolgerin! Haltet euch zu mir in Treue! - Jesus sagt dies durch die Bibel. Jesus sagt es in jeder Predigt. Jesus sagt es im Hl. Abendmahl: Kommt, denn es ist alles bereit! Schmecket und sehet, wie freundlich der Herr ist! - Wenn wir uns diesem Rufen und Locken, diesem Werben nicht verschließen, dann werden wir mit Jesus den Frühling von Gottes Liebe erleben. Und wenn wir Jesus treu bleiben, dann werden wir mit ihm auch zum Sommer der ewigen Seligkeit durchdringen!


Gott kommt! Gott sieht! Gott spricht! - Das ist der Inhalt dieses Liebesliedes. Eigentlich ist es ein Liebeslied der Freundin, die von ihrem Freund erzählt. - So ist auch Gottes Liebeslied an uns Menschen eigentlich ein Lied, das er uns Menschen in den Mund gelegt hat und immer wieder neu hineinlegt. Das Lied der Propheten und der Apostel sowie das Lied aller Gotteskinder, deren Mund übergeht, weil ihr Herz voll ist. Ein Liebeslied, das zugleich ein Lied der Sehnsucht ist. Denn die Geliebte wartet sehnsüchtig auf ihren Geliebten und stellt sich vor, wie schön es werden wird, wenn er endlich kommt, wenn er endlich sie anschaut und wenn er endlich mit ihr spricht! Diese Sehnsucht nach Gott ist stark; stärker noch als die Sehnsucht im Winter nach dem Frühling und dem Sommer. Diese Sehnsucht ist stark auch bei vielen unter uns trotz manchem Zweifel und trotz mancher Herzenskälte in dieser so dunkel und traurig gewordenen Welt!


Lassen wir diese sehnsüchtige Liebe nach unserem Gott und Heiland nicht erkalten! Lassen wir sie immer wieder von Neuem entfachen durch die Nähe und die Stimme Jesu, des Bräutigams! Lassen wir es zwischen uns und Jesus nicht so werden wie bei einem Ehepaar, bei dem Gewohnheit und Pflicht an die Stelle der werbenden Liebe getreten sind! Lasst uns das Liebeslied unseres Herrn erwidern, sagen und singen: „Komm, o mein Heiland Jesu Christ, meins Herzens Tür dir offen ist. Ach zieh mit deiner Gnade ein, dein Freundlichkeit auch uns erschein. Dein Heil’ger Geist uns führ und leit den Weg zur ewgen Seligkeit. Dem Namen dein, o Herr, sei ewig Preis und Ehr!“ (EG 1, 5). Amen.


Lied: 1, 4+5

https://www.youtube.com/watch?v=jZVudXUHlEI


Lasst uns beten zu dem Gott, der in Jesus Christus unserer Welt seine Liebe geschenkt hat. Zu dem Gott, der in seinem Sohn gekommen ist, der uns sieht und der zu uns spricht.

Lasst uns beten zu Gott für alle Menschen, die das hoffende Warten aufgegeben und sich in ihrem Alltag nach ihren Gewohnheiten eingerichtet haben. Für alle, die sich neu auf den Weg machen, die Spuren seiner Gegenwart zu suchen.

Lasst uns beten zu Gott für alle, die müde geworden sind in ihrem Leben und Glauben. Für alle, die sich aufzehren für ihre Familie und für ihren Beruf; die ihre Zeit und ihre Kraft opfern für andere, dass sie deine Nähe spüren und neuen Mut gewinnen.

Lasst uns zu Gott beten für alle, die enttäuscht sind, weil ihr Eintreten für eine bessere Welt, in der Liebe und Vorfreude, Gerechtigkeit und Frieden sich küssen, ohne Wirkung bleibt; für die Menschen, die unsere Welt schützen und bewahren möchten, die für einen Frieden eintreten, wie du, Gott, ihn haben möchtest.

Lasst uns zu Gott beten für uns, dass er uns und unsere Sehnsucht nach ihm stärke; dass er uns bereit mache, auf einen neuen Himmel und eine neue Erde zu warten; dass er uns tröste und ermutige, die Zeichen seiner Nähe und Liebe in seiner Welt sichtbar und spürbar werden zu lassen.


Dir, himmlischer Vater, vertrauen wir in der Stille das an, was uns ganz persönlich bewegt… (Stille)


Und miteinander und füreinander beten wir weiter, wie Jesus Christus uns zu beten gelehrt hat: Vater unser im …


Und der Friede Gottes, welcher höher ist als alle menschliche Vernunft, begleite Euch:

Er erfülle Eure Herzen; er regiere Eure Gedanken; er bestimme Euer Tun. Amen.


Bekanntmachungen


Lied: 8, 1-6 (NG) Bist zu uns wie ein Vater

https://www.youtube.com/watch?v=tn7q4rxOJeE


Wochenspruch: „Seht auf und erhebt eure Häupter, weil sich eure Erlösung naht!“ (Lukas 21, 28)


Segen (mit 3fachem Amen)


Postludium




All unsere Gottesdienste – teilweise auch zum Anhören - und weitere Impulse finden Sie auch auf unserer Homepage: https://www.ev-kirchengemeinde-lichtenau-baden.com/unsere-gottesdienste





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