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Gottesdienst am 3. Advent, den 11.12.2022 in Lichtenau



Gottesdienst mit Vocatio-Übergabe am 3. Advent, den 11.12 2022, um 10 Uhr

in Lichtenau mit Schuldekan Herbert Kumpf




Wenn Sie an unserem Gottesdienst nicht teilnehmen können, haben Sie hier die Möglichkeit dennoch mit unserer Gottesdienstgemeinschaft verbunden zu sein. (Gerne dürfen Sie diesen Gottesdienst auch ausdrucken und weitergeben.)




Orgelvorspiel


Begrüßung Kumpf: Herzlich willkommen zum 3. Advent! „Bereitet dem Herrn den Weg, denn siehe, der Herr kommt gewaltig.“ (Jes 40,3.10)

Dieses Wort eines unbekannten Propheten im babylonischen Exil, 600 Jahre vor Christus begleitet uns heute. Es war Hoffnung für die Israeliten in der Fremde. Es ist Hoffnung für uns: Denn es erinnert uns an Johannes den Täufer, der in der Wüste auf den kommenden Christus hinweist.

Diesen Gottesdienst feiern auch vier Lehrer-Kolleginnen mit . Sie werden offiziell beauftragt ev. RU zu erteilen und gesegnet. Es sind: Julia Hauptmann, Rebecca Manak, Kerstin Roß und Lisa Schmidt. Julia Hauptmann und Rebecca Manak unterrichten an der GS Söllingen-Rheinmünster. Sie arbeiten damit hier in dieser Kirchengemeinde. Kerstin Roß unterrichtet an der GMS Achern und Lisa Schmidt an der GS Kork. Sie stellen sich selbst vor und erzählen von ihrem Religionsunterricht.

Ute Braun wäre gerne dabei, leider ist sie krank. Mein Name ist Herbert Kumpf. Ich bin Schuldekan der Region Kehl.


Eingangslied EG 17,1-3 – Wir sagen euch an, den lieben Advent

https://www.youtube.com/watch?v=Wd12JVDauwE


VOTUM UND GRUSS

Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes.

Amen.


Psalmwort Es ruft eine Stimme: In der Wüste bereitet dem HERRN den Weg. Macht in der Steppe eine ebene Bahn unserm Gott. Jesaja 40, 3

Gemeinde: Ehre sei dem Vater …

BUSSGEBET

Gott, wir sollen dir den Weg bereiten, aber wir wissen oft nicht,

wohin du mit uns gehen willst.

Wir sollen dir den Weg bereiten, aber wir sind oft so müde,

dass wir nur auf der Stelle treten.

Wir sollen deine Boten sein, und reden am liebsten von uns.

Wir sollen deine Boten sein,

aber wir stehen dir mit unserem Unglauben immer wieder im Weg.

Darum bitten wir dich: Bahne dir selbst deinen Weg

mit unseren Herzen, mit unseren Händen in diese ganze Welt.

Erbarme Dich über uns!

Gemeinde: Herr, erbarme Dich! …


GNADENSPRUCH

Gedenkt nicht an das Frühere und achtet nicht auf das Vorige. Denn siehe, ich will ein Neues schaffen. Ich mache einen Weg in der Wüste und Wasserströme in der Einöde. Amen. (Jesaja 43, 18-19)


NL 107, 1-4 An dunklen kalten Tagen

https://www.youtube.com/watch?v=gJc7rwTgB0c


Einführung in die Lesung (Kumpf)… Wir hören Jes 40, 1-11 mit seinen verschiedenen Stimmen, die darin versteckt sind:


Unsere Lesung heute führt uns weit, weit zurück!

587 v. Ch. Groß-König Nebukadnezar des neubabylonischen Reiches hat nach 1 ½ Jahren Belagerung Jerusalem erobert, den Tempel zerstört und die Oberschicht der Israeliten nach Babylon ins Exil geführt. Eine Welt war zusammengebrochen. Man hatte geglaubt: Jerusalem ist uneinnehmbar, denn da wo Gott im und über dem Tempel. Diese Stadt wird Gott schützen, gegen alle Feinde. Es kam anders. Die Stadtmauern hielten den Belagerungsmaschinen nicht Stand und sogar der Tempel wurde zerstört. Heimat, alles was dem Leben Halt und Rhythmus gab, die wunderbaren Gottesdienste am allerheiligsten Ort waren weggebrochen.

Entsetzen, Klage, Trauer – Einsehen der eigenen Fehler und Schuld. Die Israeliten kamen zu der Einsicht: Niederlage und Zerstörung lag nicht an der Schwäche Gottes, sondern daran dass sie nicht treuer geglaubt hatten, dass sie z.B. nicht die Gesetze eingehalten hatten, die den Verarmten und arm Gemachten ein erträgliches Leben ermöglichen sollten und dass sie sich zu sehr auf ihre vermeintliche militärische Stärke verlassen haben.

Wenn sie sich in Babylon, dahin wo sie weggeführt waren, im Exil, zu Gottesdiensten trafen, sangen sie oft Klagelieder. In diese jahrzehntelange Trauer hinein – vielleicht 40 Jahre nach der Zerstörung Jerusalems – hören wir ein prophetisches Wort, ein ganz anderes Wort. Ein namenloser Prophet, der über sich fast nichts sagt, aber ganz viel über Gottes Eingreifen. Er erhebt seine Stimme. Seine Worte sind im Jesaja-Buch in den Kapiteln 40-55 überliefert. Er ist nicht Jesaja, aber jemand, der in seiner Tradition steht. Wir hören Jes 40, 1-11 mit seinen verschiedenen Stimmen, die darin versteckt sind:


LESUNG

Uschi Pip: 1 Tröstet, tröstet mein Volk!, spricht euer Gott. 2 Redet mit Jerusalem freundlich und predigt ihr, dass ihre Knechtschaft ein Ende hat, dass ihre Schuld vergeben ist; denn sie hat die volle Strafe empfangen von der Hand des HERRN für alle ihre Sünden. Kerstin Roß: 3 Es ruft eine Stimme: Uschi Pip: In der Wüste bereitet dem HERRN den Weg, macht in der Steppe eine ebene Bahn unserm Gott! 4 Alle Täler sollen erhöht werden, und alle Berge und Hügel sollen erniedrigt werden, und was uneben ist, soll gerade, und was hügelig ist, soll eben werden; 5 denn die Herrlichkeit des HERRN soll offenbart werden, und alles Fleisch miteinander wird es sehen; denn des HERRN Mund hat’s geredet. Kerstin Roß: 6 Es spricht eine Stimme: Uschi Pip: Predige!, Lisa Schmidt: Und ich sprach: Was soll ich predigen? Alles Fleisch ist Gras, und alle seine Güte ist wie eine Blume auf dem Felde. 7 Das Gras verdorrt, die Blume verwelkt; denn des HERRN Odem bläst darein. - Ja, Gras ist das Volk! Uschi Pip: 8 Das Gras verdorrt, die Blume verwelkt, aber das Wort unseres Gottes bleibt ewiglich. Lisa Schmidt: 9 Zion, du Freudenbotin,

steig auf einen hohen Berg; Jerusalem, du Freudenbotin, erhebe deine Stimme mit Macht; erhebe sie und fürchte dich nicht! Sage den Städten Judas: Siehe, da ist euer Gott; 10 siehe, da ist Gott der HERR! Er kommt gewaltig, und sein Arm wird herrschen. Siehe, was er gewann, ist bei ihm, und was er sich erwarb, geht vor ihm her. 11 Er wird seine Herde weiden wie ein Hirte. Er wird die Lämmer in seinen Arm sammeln und an seiner Brust trägt er sie, die Mutterschafe führt er behutsam.


Predigt

Gespräch in einer Schulklasse: Was kann man für einen tun, dem es schlecht geht? Ihn trösten. Wie geht das?“; frage ich. Man heitert ihn auf, lenkt ihn ab, erzählt ihm was Schönes. Hilft das dem, dem es schlecht geht? Nein. Kann man auch so trösten, dass es einem anderen hilft? Ratloses Schweigen.

Nach einer Weile kommen Schülerinnen und Schüler auf die Idee: Es ist gut, wenn jemand darüber reden kann, wie schlecht es ihr oder ihm geht.


Trost setzt voraus, dass man sagen kann, was einen traurig, ratlos, niedergeschlagen macht. Weihnachten kann man erst finden, wenn andere und Gott sehen und hören, wo es dunkel und duster ist – in und um mir.

Dass die Oma krank ist, die Katze nichts mehr frisst, ich bei Freundinnen nicht eingeladen werde, die Familie keine Nachrichten aus der Ukraine bekommt nach dem letzten Bombenangriff.

Es muss geklagt werden können. Dafür muss Raum sein, das auszuhalten.

Doch dann, auch wenn es ganz lang dauert. Doch dann, auch wenn man nicht mehr es zu hoffen gewagt hatte:

Tröstet, tröstet, mein Volk, spricht euer Gott. Denn: Die Schuld ist vergeben. Die Zeit der Strafe ist beendet.

Tröstet! Denn: Gott kommt. Seine Herrlichkeit und Schönheit wird zu sehen sein.

Deswegen bekommt der Prophet, über dessen Lebensumstände wir nichts wissen, zugerufen: „Predige!“

Aber der Prophet fragt: Was soll ich predigen, was Sinn macht und andere aufbaut??

Denn: „Alles Fleisch ist Gras, und alle seine Güte ist wie eine Blume auf dem Felde. Das Gras verdorrt, die Blume verwelkt; denn des HERRN Odem bläst darein.

Der Prophet kann nur erkennen, dass alles Leben wie Gras und selbst auch die schönsten Blumen verdorrt und verwelkt.

Die Stimme, die ihn auffordert zu predigen, antwortet ihm und nimmt dabei seine Klage auf:

Ja, es ist richtig: Das Gras verdorrt, die Blume verwelkt, aber – aber: das Wort unseres Gottes bleibt ewiglich.

Dieses Wort verkündigte damals, dass die Israeliten aus Babylon zurück kehren werden nach Jerusalem. Denn die Perser waren dabei die Neubabylonier, die die Israeliten in Babylon festhielten, zu besiegen. Und einige Jahre nach dem unbekannten Propheten geschah das völlig Unerwartete: Israeliten konnten zurückkehren aus Babylon nach Jerusalem, nach Jahrzehnten in der Fremde, nach Jahrzehnten des Exils.

Heute: Was beklagen wir? Und wie kommt die Herrlichkeit Gottes zu uns?

Wir beklagen z.B.: Nur noch bei einem ¼ der ev. Kinder wird zu Hause gebetet, werden biblische Geschichten erzählt, wird über Gott gesprochen.

Aber: Was geschieht alles im Religionsunterricht von Frau Hauptmann, Manak, Roß und Frau Schmidt. Was erleben Kinder und tragen es selbst weiter, wenn sie singen im Religionsunterricht oder im Schulchor von Frau Schmidt, der heute Nachmittag noch in Kork auftritt? Was geschieht alles im Religionsunterricht in Lichtenau von Alexander Lorenz, der letztes Jahr am 27. Juni hier seine Vocatio bekam, von Ute Braun, von Britta Brümmel und den katholischen Kolleg*innen.

Anderes Beispiel: Wir beklagen: Es geschieht zwar einiges, und doch viel zu wenig, um den Klimawandel abzubremsen. Alle wollen das 1,5° Grad Ziel erreichen, dessen Folgen schon schrecklich genug sind. Aber es wird immer unwahrscheinlicher, dass es gelingt.

Wir sehen wichtige Schritte. Viele von uns drehen die Heizung runter, fahren langsamer auf der Autobahn, um Benzin zu sparen, Frau Schmidt hat mich heute morgen mitgenommen, damit ich nicht mit dem Auto fahren muss.

Auch wenn wir alles tun, was wir können und was uns einfällt, reicht es, damit wir Gottes Nähe spüren bei der Bewahrung seiner Schöpfung? Ich bin sehr skeptisch, ich bin sehr desillusioniert. Und doch dreht dieser Text für mich etwas. Er erzählt mir eine Geschichte, dass auch noch nach Jahrzehnten ein unerwarteter und nicht mehr erhoffter Dreh möglich ist. Dass es sich lohnt, in der Wüste, in der Wüste der Enttäuschungen, der enttäuschten Hoffnungen, doch einen Weg zu bahnen. Das begrenzte, was wir tun können, zu tun. Weil Gott auf diesem Weg zu uns kommt. Weil er nur wirklich den Weg gerade machen kann.

Wir bekommen heute eine Geschichte erzählt, die sehr wagemutig ist: Jetzt soll Jerusalem sich schon freuen und soll das den anderen Städten in Juda weitererzählen, weil Gott erfahrbar kommt – auch wenn es noch ein Jahrzehnt ungefähr dauern wird. Das kann Leichtigkeit und Schwung geben, auch wenn wir sicher und hoffentlich nicht vergessen werden, welche Schwierigkeiten und Herausforderungen gleichzeitig vor uns liegen.

Und wir bekommen am Ende ein sehr fürsorgliches Bild heute geschenkt:

Er wird seine Herde weiden wie ein Hirte. Er wird die Lämmer in seinen Arm sammeln und im Bausch seines Gewandes tragen und die Mutterschafe führt er behutsam.

Er kommt als guter Hirte. Er hüllt die Lämmer ein im Bausch seines Gewandes. Wir kennen eher das Bild, dass der Hirte ein gefundenes Schaf oder Lamm auf den Schultern trägt. So ist ein schweres Tier leichter zu tragen. Hier wird das Bild noch intensiver. Er trägt die Lämmer noch näher bei sich, in einer Haltung, die für den Hirten anstrengend ist und die sie aber sehr gut schützt und wärmt. Die so ist, als ob der Hirte eine Frau ist, der den Lämmern die Brust gibt. So, als ob er Trost wie mit der Muttermilch jedem einzelnen einflößen möchte.

Vielleicht spüren wir erst, wenn wir so getragen werden, was uns alles ängstigt, was uns alles zu schaffen macht. Ich erzähle noch mal von den Schulen. Diese Woche erzählte mir eine Schulleiterin: Auf einmal fehlen ihr 4 von 8 Lehrkräften. Sie muss alles umwerfen, sie kann nur noch jede Stufe versorgen. Was bedeutet das für jede einzelne Lehrkraft, für jedes Kind und für alle Eltern?

Alle kennen das aus ihrem Beruf, ihrem Umfeld, ihrer Familie, dass vieles überfordert und vieles fehlt. Und dazu die Kriegsnachrichten.

Diese ganze Last, kann man vielleicht erst spüren und erst aushalten, im Bausch des Gewandes des Guten Hirten, der uns wärmt und tröstet.

Das ist kein Trost, der ablenkt und zu sagen versucht: „Alles nicht so schlimm!“ Das ist ein Trost, der es aushält, wenn uns Tränen und Schmerz schütteln und nicht mehr loslassen. Das ist ein Trost, der auch benennt: Wo war unsere Schuld? Woran liegt es genau, dass wir nicht früher energisch dem Klimawandel gegengesteuert haben? Ich bin der Meinung, dass wir uns dieser Frage noch nicht ausreichend gestellt haben.

Das ist ein Trost, der auch unsere ganze Müdigkeit und Erschöpfung aushält.

Gott kommt gerade deswegen zu uns, weil er Tränen, Schmerz, Schuld und Erschöpfung ernst nimmt. Weil wir deswegen auch genau spüren, welcher Weg uns nicht in die Zukunft führen wird.

Spuren wie Gott zu uns kommt, werden auch im Religionsunterricht entdeckt. Davon erzählen uns noch die Kolleginnen. AMEN


Predigtlied EG 15, 1-6 Tröstet, tröstet …

https://www.youtube.com/watch?v=uw773xSzPtE


Julia Hauptmann und Rebecca Manak nehmen uns mit auf die Suche nach Weihnachten:

Adventszeit ist Wartezeit, auch für die Kinder in der Schule. Wir begeben uns mit den Kindern im Reli-Unterricht auf die Suche, wo wir Weihnachten finden können und woran wir merken, dass die Wartezeit vorüber ist.

Ideen der Kinder: Auf dem Weihnachtsmarkt, dort, wo Christbäume stehen oder im Kaufhaus, wo die Geschenke gekauft werden. Diese Ideen haben wir in ein Rollenspiel verpackt, bei dem sich zwei Kinder auf die Suche nach Weihnachten machen. Sie kommen zu einem Weihnachtsmarkt, dann zu einem Christbaumstand und ins Kaufhaus. An keiner der Stationen können sie Weihnachten finden. Die letzte Spur führt sie schließlich zum Stern über der Krippe. Hier finden sie Weihnachten:

· Stern als Zeichen für Jesus

· Durch ihn ist das Licht zu den Menschen gekommen

· Weihnachten ist da, wo einer dem anderen hilft. Weihnachten ist da, wo Menschen einander verzeihen. Weihnachten ist da, wo Menschen sich in Liebe begegnen. Ja, dann fängt Weihnachten an.


Übergabe der Vocatio

Bibelwort Mt 7,7: Bittet, so wird euch gegeben; suchet, so werdet ihr finden; klopfet an, so wird euch aufgetan.


Ansprache:

Sie werden suchen, nach dem richtigen Wort, danach, wie eine Stunde den Kindern und Jugendlichen etwas erschließt und eröffnet. Und sie werden nach Antworten suchen auf viele, viele eigene Fragen und die der Kids. Es ist ein gutes Zeichen, wenn sie auf viele Fragen noch keine Antwort oder noch keine abschließende Antwort haben. Das lässt Raum offen für Gott, der uns immer wieder überraschend entgegen kommt.

Die Verheißung ist nicht, dass das Suchen aufhört, sondern dass sie manchmal im verzweifelten Suchen, gemeinsam Neues entdecken. Dass sich Gott in dem Suchen zeigt. Ein Geschenk, dass wir ihnen allen wünschen.

URKUNDE verlesen



Anrede

Liebe Schwestern und Brüder, ihr werdet beauftragt und bevollmächtigt, ev. RU zu erteilen.

Bei diesem Dienst steht ihr in der Gemeinschaft aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Kirche und ihr werdet begleitet von der Fürbitte der Gemeinde. Die Kirche verpflichtet sich, Euch bei der Ausübung Eures Dienstes zu unterstützen.


Frage

Julia Hauptmann, Rebecca Manak, Kerstin Roß und Lisa Schmidt.– seid ihr bereit, diesen Dienst im Vertrauen auf Gottes Gnade auszuüben, so antwortet: Ja, Gott helfe mir. – Antwort: Ja …


Fürbitte

Gott: Danke dass Du sie gerufen und berufen hast.

Danke dass sie sich haben ausbilden lassen!

Erfülle sie mit Deinem Heiligen Geist, der Kraft, gute Ideen und Freude schenkt. Sei bei ihnen in Zweifel und Ratlosigkeit. Schenke, dass gemeinsam mit den jungen Menschen gute Religionsstunden gelingen. Und dass sie in ihrem Beruf glücklich sind, erfüllt sind und strahlen.


Handauflegung jeweils einzeln:

Julia Hauptmann, wir führen dich ein in Deinen Dienst und senden Dich im Gehorsam und Vertrauen auf Gottes Wort im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes.


Gott segne dich, so dass du ein Segen sein wirst und dass durch dich gesegnet werden viele Schülerinnen und Schüler.


Gott segne dich, so dass du sein wirst wie die Sonne, die aufgeht in ihrer Pracht.


Mache Dich auf und werde Licht, denn dein Licht kommt und die Herrlichkeit des Herrn geht auf über Dir.


Gott hat Dir nicht einen Geist der Verzagtheit gegeben, sondern der Kraft, der Liebe und der Besonnenheit. (2. Tim 1,7)


Abschließend an alle:

JC spricht: Nicht ihr habt mich erwählt, sondern ich habe euch erwählt und bestimmt, dass ihr hingeht und Frucht bringt und eure Frucht bleibt. - Geht in der Kraft, die Euch gegeben ist, einfach. Leichtfüßig, zart, Ausschau haltend nach der Liebe und Gottes Geist geleite Euch. Amen.



Kerstin Roß und Lisa Schmidt stellen die Geschichte des Hirten Simon vor. Die Fürbitten beziehen sich auf die einzelnen Lichtern, die Simon verteilt

Liedruf zwischen den Fürbitten: "Tragt in die Welt nun ein Licht" mit Bewegungen

Lied mit Bewegungen einüben, dazu alle stehen.

https://www.youtube.com/watch?v=tIQUYqWgdho


Fürbitten Kerstin Roß und Lisa Schmidt:

1.Wenn jemand den Glauben an sich selbst verloren hat. Hilf du uns den Weg zu bereiten.

Liedruf „Tragt in die Welt nun ein Licht, sagt allen fürchtet euch nicht. Gott hat euch lieb, groß und klein, seht auf des Lichtes Schein.“


2. Wenn wir jemandem begegnen, der Sorgen und Probleme hat. Hilf du uns den Weg zu bereiten.

Liedruf „Tragt zu den Alten ein Licht, sagt allen fürchtet euch nicht. Gott hat euch lieb, groß und klein, seht auf des Lichtes Schein.“


3.Wenn wir sehen, dass jemand unsere Hilfe braucht.

Hilf du uns den Weg zu bereiten.

Liedruf „Tragt zu den Kranken ein Licht, sagt allen fürchtet euch nicht. Gott …


4.Wenn wir uns auf die Geburt Jesu Christi vorbereiten. Hilf du uns den Weg zu bereiten.

Liedruf „Tragt zu den Kindern ein Licht. Sagt allen, fürchtet euch nicht. Gott …


Kumpf: Stille –

Vater unser

Und der Friede Gottes, der höher ist als unsre Vernunft,

der halte unsren Verstand wach und unsre Hoffnung groß

und stärke unsre Liebe.


EG 18 Seht die gute Zeit ist da, (Vers 1 als Kanon.)

https://www.youtube.com/watch?v=TNXeYyAJ80Y


Uschi Pip: ABKÜNDIGUNGEN


SEGEN

MUSIK ZUM AUSGANG


All unsere Gottesdienste – teilweise auch zum Anhören - und weitere Impulse finden Sie auch auf unserer Homepage: https://www.ev-kirchengemeinde-lichtenau-baden.com/unsere-gottesdienste





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