Gottesdienst am Sonntag Estomihi, den 27.02.2022 in Scherzheim

Aktualisiert: 27. Feb.



Gottesdienst am Sonntag Estomihi, den 27.02 2022,

um 9 Uhr in Scherzheim mit Prädikant Michael Bannwarth





Wenn Sie an unserem Gottesdienst nicht teilnehmen können, haben Sie hier die Möglichkeit dennoch mit unserer Gottesdienstgemeinschaft verbunden zu sein. (Gerne dürfen Sie diesen Gottesdienst auch ausdrucken und weitergeben.)



Musik zum Eingang


Begrüssung

Liebe Gemeinde,

Seht, wir gehen hinauf nach Jerusalem: Am Sonntag vor der Passionszeit bestimmen die Leidensankündigung Jesu und der Ruf in die Nachfolge das Thema.

Ich freue mich, dass wir heute gemeinsam Gottesdienst feiern dürfen.

Ich heiße Michael Bannwarth und ich bin Prädikant.

LIED :„BEFIEHL du deine Wege“. (EG 361, 1-3)

https://www.youtube.com/watch?v=GZ6LtLju_Qc

1) BEFIEHL du deine Wege und was dein Herze kränkt der allertreusten Pflege des, der den Himmel lenkt. Der Wolken, Luft und Winden gibt Wege, Lauf und Bahn der wird auch Wege finden, da dein Fuß gehen kann.

2) DEM HERREN musst du trauen, wenn dir's soll wohlergehn; auf sein Werk musst du schauen, wenn dein Werk soll bestehn. Mit Sorgen und mit Grämen und mit selbsteigner Pein lässt Gott sich gar nichts nehmen: es muss erbeten sein.

3) DEIN ewge Treu und Gnade, o Vater, weiß und sieht, was gut sei oder schade dem sterblichen Geblüt; und was du dann erlesen, das treibst du, starker Held, und bringst zum Stand und Wesen, was deinem Rat gefällt.


Votum: Wir feiern Gottesdienst Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes (Amen)


Gruss: Der Herr sei mit Euch (… und mit deinem Geist.)

Psalm: NL 911.1

Herr, auf dich traue ich, /

lass mich nimmermehr zuschanden werden,

errette mich durch deine Gerechtigkeit!

Neige deine Ohren zu mir, hilf mir eilends!

Sei mir ein starker Fels und eine Burg, dass du mir helfest!

Denn du bist mein Fels und meine Burg,

und um deines Namens willen wollest du mich leiten und führen.

Du wollest mich aus dem Netze ziehen, /

das sie mir heimlich stellten;

denn du bist meine Stärke.

In deine Hände befehle ich meinen Geist;

du hast mich erlöst, Herr, du treuer Gott.

Ich freue mich und bin fröhlich über deine Güte,

dass du mein Elend ansiehst und kennst die Not meiner Seele

und übergibst mich nicht in die Hände des Feindes;

du stellst meine Füße auf weiten Raum.

Meine Zeit steht in deinen Händen. /

Errette mich von der Hand meiner Feinde

und von denen, die mich verfolgen.

Lass leuchten dein Antlitz über deinem Knecht;

hilf mir durch deine Güte! Ehre sei dem Vater…..

Bussgebet:


Lasst uns beten:Herr Jesus Christus,groß wollen wir sein

und etwas gelten vor anderen Menschen.Du hast dich klein gemacht. Hilf uns, Menschen zu werden, die Gebeugte und Schwache aufrichten.

Wir finden uns in unserem Leben nicht zurecht. Du hast uns aufgesucht und uns den Weg gezeigt, der durchs Kreuz zum Leben führt. Hilf uns, Menschen zu werden, die Suchenden Orientierung geben.

Wir wollen Recht behalten und sind unbarmherzig. Du hast auf dein Recht verzichtet. Groß ist deine Liebe zu uns. Hilf uns, Menschen zu werden, die sich der Traurigen und Bedrängten annehmen.

Wir gehen an dir und den Mitmenschen vorbei. Du aber stehst zu uns und sprichst uns an. Hilf uns, Menschen zu werden, die denen mit Wort und Tat beistehen, die uns brauchen.

Herr Jesus Christus, auf dich wollen wir schauen und dir folgen. Darum rufen wir zu dir:

Herr, erbarme dich.

Herr erbarme dich, Christe erbarme dich, Herr erbarm dich über uns

Gnadenspruch:

Höret den Zuspruch der göttlichen Gnade: Im ersten Brief des Johannes steht: Darin besteht die Liebe: nicht, dass wir Gott geliebt haben, sondern dass er uns geliebt hat und gesandt seinen Sohn zur Versöhnung für unsre Sünden.

Ehre sei Gott in der Höhe und auf Erden Fried und den Menschen ein Wohlgefallen.

Loblied „Ich lobe meinen Gott, der aus der Tiefe mich holt damit ich lebe“ (EG 628,1)

https://www.youtube.com/watch?v=sAVAoiLeOcI

1. Ich lobe meinen Gott, Der aus der Tiefe mich holt damit ich lebe (lebe, hallelujah) Ich lobe meinen Gott, Der mir die Fesseln löst damit ich frei bin (frei bin, hallelujah)


Refrain: Ehre sei Gott auf der Erde In allen Straßen und Häusern Die Menschen werden singen Bis das Lied zum Himmel steigt Ehre sei Gott und den Menschen Frieden Ehre sei Gott und den Menschen Frieden Ehre sei Gott und den Menschen Frieden Frieden auf Erden.

Tagesgebet:

Lasst uns beten: Herr Jesus Christus, du zeigst uns, worauf es ankommt. Darum lenke unseren Blick auf dich, den Anfänger und Vollender des Glaubens, der du mit dem Vater und dem Heiligen Geist lebst und regierst von Ewigkeit zu Ewigkeit. : Amen

Schriftlesung


Amos 5, 21 bis 24.

Recht ströme wie Wasser

Ich hasse und verachte eure Feste und mag eure Versammlungen nicht riechen – es sei denn, ihr bringt mir rechte Brandopfer dar –, und an euren Speisopfern habe ich kein Gefallen, und euer fettes Schlachtopfer sehe ich nicht an. Tu weg von mir das Geplärr deiner Lieder; denn ich mag dein Harfenspiel nicht hören! Es ströme aber das Recht wie Wasser und die Gerechtigkeit wie ein nie versiegender Bach.

Lobspruch mit Halleluja

Ich juble vor Freude, weil du mich liebst. Dir ist meine Not nicht entgangen; du hast erkannt, wie verzweifelt ich bin.

Halleluja


Glaubensbekenntnis


Lied „Liebe, die du mich zum Bilde.“ (EG 401, 1-3)

https://www.youtube.com/watch?v=3srxVH3CkTs

1 Liebe, die du mich zum Bilde deiner Gottheit hast gemacht, Liebe, die du mich so milde nach dem Fall hast wiederbracht: Liebe, dir ergeb ich mich, dein zu bleiben ewiglich.

2 Liebe, die du mich erkoren, eh ich noch geschaffen war, Liebe, die du Mensch geboren und mir gleich wardst ganz und gar: Liebe, dir ergeb ich mich, dein zu bleiben ewiglich.

3 Liebe, die für mich gelitten und gestorben in der Zeit, Liebe, die mir hat erstritten ewge Lust und Seligkeit: Liebe, dir ergeb ich mich, dein zu bleiben ewiglich.

Predigt


Kanzelgruß:

Gnade sei mit euch und Frieden von dem, der da ist und der da war und der da kommt, unser Heiland, Jesus Christus, in Ewigkeit. Amen

Liebe Gemeinde,

heute ist der Sonntag Estomihi. Der Predigttext für heute nach der Ordnung unserer Kirche steht im Evangelium des Markus, er steht dort im Kapitel 8 in den Versen 31 bis 38 und ist überschrieben mit:

Die erste Ankündigung von Jesu Leiden und Auferstehung Und mit Von der Nachfolge

31 Und er fing an, sie zu lehren: Der Menschensohn muss viel leiden und verworfen werden von den Ältesten und den Hohenpriestern und den Schriftgelehrten und getötet werden und nach drei Tagen auferstehen.

32 Und er redete das Wort frei und offen. Und Petrus nahm ihn beiseite und fing an, ihm zu wehren.

33 Er aber wandte sich um, sah seine Jünger an und bedrohte Petrus und sprach: Geh hinter mich, du Satan! Denn du meinst nicht, was göttlich, sondern was menschlich ist.

34 Und er rief zu sich das Volk samt seinen Jüngern und sprach zu ihnen: Will mir jemand nachfolgen, der verleugne sich selbst und nehme sein Kreuz auf sich und folge mir nach.

35 Denn wer sein Leben behalten will, der wird's verlieren; und wer sein Leben verliert um meinetwillen und um des Evangeliums willen, der wird's behalten.

36 Denn was hilft es dem Menschen, die ganze Welt zu gewinnen und Schaden zu nehmen an seiner Seele?

37 Denn was kann der Mensch geben, womit er seine Seele auslöse?

38 Wer sich aber meiner und meiner Worte schämt unter diesem ehebrecherischen und sündigen Geschlecht, dessen wird sich auch der Menschensohn schämen, wenn er kommen wird in der Herrlichkeit seines Vaters mit den heiligen Engeln.

Predigtbitte

HERR wir danken Dir für Dein Wort. Lass unsere Seele unbeschadet sein. Segne du nun alles Reden und Hören. Heilige uns in der Wahrheit; dein Wort ist die Wahrheit.

Amen


Liebe Brüder und Schwestern in Christus!

[I. Jesus lehrt]

»Und er fing an, sie zu lehren: Der Menschensohn muss viel leiden und verworfen werden von den Ältesten und den Hohenpriestern und den Schriftgelehrten und getötet werden und nach drei Tagen auferstehen.«

Jesus lehrt. Und er ist einer, dem man zuhören sollte. Das achte Kapitel des Markusevangeliums berichtet uns, dass Jesus viertausend gespeist hat, dass er sich mit Pharisäern und seinen Jüngern auseinandergesetzt hat und einen Blinden geheilt hat. Petrus kommt zu der Erkenntnis: »Du bist der Christus!«

Jesus ist der Christus, der Gesalbte, der schon seit langer Zeit verheißene Messias. Jesus selbst bezeichnet sich als Menschensohn. Damit greift er Worte aus dem Buch Daniel auf, da steht (Daniel 7, 13-14):

»und siehe, es kam einer mit den Wolken des Himmels wie eines Menschen Sohn und gelangte zu dem, der uralt war, und wurde vor ihn gebracht. Ihm wurde gegeben Macht, Ehre und Reich, dass ihm alle Völker und Leute aus so vielen verschiedenen Sprachen dienen sollten. Seine Macht ist ewig und vergeht nicht, und sein Reich hat kein Ende.«

Aber was Jesus lehrt ist nun etwas ganz anderes. Nicht ein Menschensohn, der viel Macht hat, sondern einer, der viel leiden muss. Einer der verworfen wird von den Klugen und Mächtigen, den Ältesten, den Hohepriestern und den Schriftgelehrten. Und einer der dann auch noch sterben muss, der getötet wird. Aber auch einer, der nach drei Tagen aufersteht. Das hat Jesus so ganz offen gesagt. In der Bibel steht:

»Und er redete das Wort frei und offen. Und Petrus nahm ihn beiseite und fing an, ihm zu wehren.«

Petrus gefällt nicht, was Jesus sagt. Er will nicht, dass Jesus leiden muss und getötet wird. In der Bibel steht:

»Er aber wandte sich um, sah seine Jünger an und bedrohte Petrus und sprach: Geh hinter mich, du Satan! Denn du meinst nicht, was göttlich, sondern was menschlich ist.«

Im Allgemeinen ist es gut, menschlich zu sein. Es ist gut, Mitgefühl zu haben, mit denen, die leiden und sterben müssen. Es ist gut, ihre Leiden und ihre Not verringern zu wollen.

Aber Gott hat ganz eigene Pläne. Pläne, die für uns Menschen unverständlich sind. Pläne, die uns sagen lassen: Warum macht Gott das? Warum lässt Gott das zu? Wir sind aufgefordert, Gott zu vertrauen, an Gott zu glauben, dass Gottes Wege die richtigen Wege sind.

[II. Satan und Gott]

Jesus sagt zu Petrus: »Geh hinter mich.«

Auch wir sollen hinter Jesus gehen, wir sollen hinter Jesus stehen, wir sollen Jesus nachfolgen. Wir sollen uns vor dem Gedanken hüten, es besser als Jesus zu wissen.

Vielleicht erschrecken wir sogar vor dem Wort »Satan«, das Jesus zu Petrus sagt. Satan, das ist ein Wesen, das dem Menschen feind ist, das dem Menschen Böses tun will. In der Bibel gibt es die Geschichte, wie König David aufgefordert wird, einen Feind von ihm zu töten. Und David antwortet so:

»Was hab ich mit euch zu schaffen, dass ihr mir heute zum Satan werden wollt? Sollte heute jemand sterben in Israel? «

Satan will, dass Menschen sterben. Vielleicht kennen Sie auch die Liedzeilen aus Nun ruhen alle Wälder:

Will Satan mich verschlingen,

so lass die Englein singen:

„Dies Kind soll unverletzet sein.“

Gottes Plan ist ein anderer.

Für Jesus führt er zu Leiden und Tod.

Aber für uns ist es der Weg des Heils.

Der große Heilsplan Gottes ermöglicht uns das ewige Leben.

Das will der Satan nicht. Er will darum, dass wir andere Wege als Jesus gehen. Er will uns von Gott wegführen.

[III. Sein Kreuz auf sich nehmen]

»Und er rief zu sich das Volk samt seinen Jüngern und sprach zu ihnen: Will mir jemand nachfolgen, der verleugne sich selbst und nehme sein Kreuz auf sich und folge mir nach.«

Nicht nur Jesus muss leiden, auch für uns kann der Weg der Nachfolge Leiden bedeuten. Besonders schwer hatten es die frühen Nachfolger von Jesus Christus. Manche von ihnen wurden auch gekreuzigt. Wenn Jesus sagt: »der verleugne sich selbst«, dann kann man das auslegen als:

Das was in uns nicht zur Nachfolge passt, das müssen wir loswerden. Jesus sagte dann auch:

»Denn wer sein Leben behalten will, der wird's verlieren; und wer sein Leben verliert um meinetwillen und um des Evangeliums willen, der wird's behalten.«

Die ersten Nachfolger von Jesus hatten es schwer, viele haben tatsächlich ihr Leben verloren. Heute haben es viele Christen in Ländern ohne Religionsfreiheit schwer. Die Taufe hat als eines ihrer Symbole das Ertrinken, also dass man durch die Taufe in den Tod getauft ist. Viele haben, nachdem sie zum christlichen Glauben gekommen sind, ihr Leben geändert. Man kann sagen, sie haben ihr altes Leben verloren und ein neues gewonnen. Und dieses neue Leben, das Leben in der Nachfolge von Jesus Christus, das hat Bestand. Das bleibt ewig. Nur so kann man sein Leben behalten.

[IV. Fragen]

Jesus stellt uns zwei Fragen, die erste lautet:

»Denn was hilft es dem Menschen, die ganze Welt zu gewinnen und Schaden zu nehmen an seiner Seele?«

Die Antwort ist wohl, dass es dem Menschen nur kurzfristig etwas nützt. Wenn wir uns zu sehr der Welt zuwenden, mögen wir auf kurze Sicht Vorteile haben. Langfristig wird uns das ewige Leben mit Jesus Christus fehlen.

Die zweite Frage lautet dann auch

»Denn was kann der Mensch geben, womit er seine Seele auslöse?«

Leicht geraten wir Menschen in den Bann dieser Welt und kommen selbst nicht mehr davon los. Aber Jesus Christus kann uns befreien, er kann uns auch im Gericht retten. Wir selbst können dagegen nichts geben, um unsere Seele auszulösen.

[V. Ohne Jesus verloren gehen]

»Wer sich aber meiner und meiner Worte schämt unter diesem ehebrecherischen und sündigen Geschlecht, dessen wird sich auch der Menschensohn schämen, wenn er kommen wird in der Herrlichkeit seines Vaters mit den heiligen Engeln.«

Wir sollen uns zu Jesus bekennen und uns unseres Heilands Jesus Christus nicht schämen.

Wir sollen uns zur Lehre von Jesus Christus bekennen und uns seiner Lehren nicht wegen Jesus schämen.

Jesus spricht von einem ehebrecherischen Geschlecht. Damit meint er wahrscheinlich, dass viele Menschen sich nicht mehr an den Bund mit Gott halten. Besonders halten auch viele Menschen damals wie heute nicht Gottes Gebote. Darum spricht Jesus von einem sündigen Geschlecht.

Wieder bezeichnet sich Jesus als »Menschensohn«. Und Jesus wird wiederkommen. Er wird kommen »in der Herrlichkeit seines Vaters mit den heiligen Engeln.«

Dann wird es Menschen geben, derer sich Jesus schämt.

Aber es wird auch Menschen geben, die trotz mancher Probleme zu Jesus gehalten haben, die werden im Gericht bestehen. Bei allen Schwierigkeiten, die ein ehrlicher Glaube mit sich bringt: Die Worte

»[Der Menschensohn wird ] kommen wird in der Herrlichkeit seines Vaters mit den heiligen Engeln.«

Diese Worte klingen auch sehr verheißungsvoll. Sie geben uns Kraft, im Glauben stark zu bleiben.

Petrus hat sich, trotz mancher Schwächen für ein Leben in der Nachfolge von Jesus Christus entschieden. In der Apostelgeschichte steht, wie er predigte und Wunder wirkte. Er bekam eine Vision, die bedeutend in der Ausbreitung des Christentums auf Nichtjuden, also Heiden war.

Jesus, lass uns in Deiner Nachfolge bleiben, damit wir Deiner Wiederkunft voller Freude entgegensehen.

Friedensgruss Der Friede Gottes / welcher höher ist als alle Vernunft / bewahre eure Herzen und Sinne in Christus Jesus. Amen.

Lied:„Liebe, die du Kraft und Leben.“. (EG 401,4,6+7)

https://www.youtube.com/watch?v=3srxVH3CkTs

4 Liebe, die du Kraft und Leben, Licht und Wahrheit, Geist und Wort, Liebe, die sich ganz ergeben mir zum Heil und Seelenhort: Liebe, dir ergeb ich mich, dein zu bleiben ewiglich.

6 Liebe, die mich ewig liebet und für meine Seele bitt', Liebe, die das Lösgeld gibet und mich kräftiglich vertritt: Liebe, dir ergeb ich mich, dein zu bleiben ewiglich.

7 Liebe, die mich wird erwecken aus dem Grab der Sterblichkeit, Liebe, die mich wird umstecken mit dem Laub der Herrlichkeit: Liebe, dir ergeb ich mich, dein zu bleiben ewiglich.

fürbittengebet:


Herr Jesus Christus!

Wir danken dir, dass du dein Leben nicht für dich selbst gelebt hast.

Du bist nicht dem Leiden ausgewichen, als du dein Leben für uns und um unseretwillen hingegeben hast.

Dein Tod brachte uns Vergebung, Erlösung und ewiges Leben.

Wir wissen, dass wir dir dafür unser Leben schulden.

Du kennst die unter uns, die ganz neu ihr Leben dir zur Verfügung stellen wollen.

Gestalte du ihr Leben, gebrauche uns alle so, wie es deinem Willen entspricht.

Zeige uns, wo wir verstrickt sind in Eigenliebe und Selbstsucht und befreie uns von den Fesseln.

Schenke uns den Mut, uns klar zu dir zu bekennen und lege uns dann auch die richtigen Worte in unseren Mund.

Wir bitten dich ganz besonders für die Mitchristen, die um ihres Glaubens willen in Bedrängnis und Verfolgung sind.

Schenke ihnen die Weisheit, sich in einer christusfeindlichen Umgebung mutig ohne Gegenhass zu verhalten.

Erhalte ihnen die Liebe zu dir und auch zu ihren Feinden. Erlöse sie und uns von dem Bösen, damit wir nicht abgedrängt werden von dem, was göttlich ist.

Was wir dir sonst sagen wollen, das sagen wir dir in der Stille.

Vater unser……


Der Wochenspruch steht im Evangelium des Lukas, im 18. Kapitel, im Vers 31 und lautet:

»Seht, wir gehen hinauf nach Jerusalem, und es wird alles vollendet werden, was geschrieben ist durch die Propheten von dem Menschensohn.«

Seinen Namen hat der Sonntag Estomihi von Psalm 31, Vers 3: »Sei mir ein starker Fels und eine Burg, dass du mir helfest!« »Sei mir« heißt auf Lateinisch »Esto mihi«.

Schlusslied: „Wir gehn hinauf nach Jerusalem“. (NL 217, 1,2+4)

https://www.youtube.com/watch?v=BNNzpSKfbkw

1. Wir gehn hinauf nach Jerusalem in leidender Liebe Zeiten und sehen, wie einer für alle stirbt, um uns einen Platz zu bereiten.

2. Wir gehn hinauf nach Jerusalem. Wer will bei dem Herren bleiben und kosten von einem so bittern Kelch? Die Angst soll uns nicht von ihm treiben.

4. Wir gehn hinauf nach Jerusalem, zur Stätte der ewgen Klarheit. Wo Leiden und Ohnmacht in unsrer Welt, da finden wir Christus in Wahrheit.

Segen


Gehet hin im Frieden des Herrn:

Der Herr segne euch und behüte euch. / Der Herr lasse sein Angesicht leuchten über euch und sei euch gnädig. Der Herr hebe sein Angesicht über euch und gebe euch Frieden.

Gemeinde mit Orgel: Amen, Amen, Amen.



Musik zum ausgang (Orgel)



All unsere Gottesdienste – teilweise auch zum Anhören - und weitere Impulse finden Sie auch auf unserer Homepage: https://www.ev-kirchengemeinde-lichtenau-baden.com/unsere-gottesdienste





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