Gottesdienst am Sonntag Judika, den 03.04.2022 in Lichtenau



Gottesdienst am Sonntag Judika, den 03.04 2022,

um 10 Uhr in Lichtenau mit Pfarrerin Ute Braun



Dieser Gottesdienst wird auch per Zoom übertragen:

https://eu01web.zoom.us/j/65245801800?pwd=VTdpTUdrKzRPeGwrM2hjVFhXN2I4QT09

Meeting-ID: 652 4580 1800

Kenncode: 898321


Wenn Sie an unserem Gottesdienst nicht teilnehmen können, haben Sie hier die Möglichkeit dennoch mit unserer Gottesdienstgemeinschaft verbunden zu sein. (Gerne dürfen Sie diesen Gottesdienst auch ausdrucken und weitergeben.)




Orgelvorspiel


Lied: Herr, stärke mich (EG 91,1+2+6+7)

https://www.youtube.com/watch?v=iUj0pJJOs5M

1) Herr, stärke mich, dein Leiden zu bedenken, mich in das Meer der Liebe zu versenken, die dich bewog, von aller Schuld des Bösen uns zu erlösen.

2) Vereint mit Gott, ein Mensch gleich uns auf Erden und bis zum Tod am Kreuz gehorsam werden, an unsrer statt gemartert und zerschlagen, die Sünde tragen:

6) Es schlägt den Stolz und mein Verdienst darnieder, es stürzt mich tief und es erhebt mich wieder, lehrt mich mein Glück, macht mich aus Gottes Feinde zu Gottes Freunde.

7) Da du dich selbst für mich dahingegeben, wie könnt ich noch nach meinem Willen leben, und nicht vielmehr, weil ich dir angehöre, zu deiner Ehre?

Votum: Wir feiern Gottesdienst im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes. (Amen.)


Gruß: Der Herr sei mit euch (...und mit deinem Geist.)


Psalm: Ps 43 im Wechsel (EG 725)


Gott, schaffe mir Recht und führe meine Sache

wider das unheilige Volk

und errette mich von den falschen und bösen Leuten!

Denn du bist der Gott meiner Stärke:

Warum hast du mich verstoßen?

Warum muss ich so traurig gehen,

wenn mein Feind mich dränget?

Sende dein Licht und deine Wahrheit, dass sie mich leiten und bringen zu deinem heiligen Berg und zu deiner Wohnung,

dass ich hineingehe zum Altar Gottes,

zu dem Gott, der meine Freude und Wonne ist,

und dir, Gott, auf der Harfe danke, mein Gott.

Was betrübst du dich, meine Seele,

und bist so unruhig in mir?

Harre auf Gott; denn ich werde ihm noch danken,

dass er meines Angesichts Hilfe und mein Gott ist.

Ehre sei dem Vater...


Eingangsgebet:

Ja, Gott, ich brauche sie, dein Licht und deine Wahrheit.

Ich brauche sie, sonst sehe ich die eigene Hand vor Augen nicht, sonst bin ich ratlos und laufe in die Irre.

Dein Licht habe ich nötig, damit ich mutig bin und mich vor den Schatten nicht fürchte,

deine Wahrheit habe ich nötig,

damit ich nicht von Meinungen hin- und hergeworfen werde

und nicht nur zurückgeworfen bin

auf mich selbst und meine Grenzen.

Sei mein Licht, Gott, damit ich in die Weite sehe,

und flüstere mir deine Wahrheit zu,

damit ich im Lärm deine verlässliche Stimme höre.

Darum bitte ich durch Christus, unserem Herrn.

(Amen)


Evangelium: Markus 10,35-45

Da gingen zu ihm Jakobus und Johannes, die Söhne des Zebedäus, und sprachen zu ihm: Meister, wir wollen, dass du für uns tust, was wir dich bitten werden.

Er sprach zu ihnen: Was wollt ihr, dass ich für euch tue?

Sie sprachen zu ihm: Gib uns, dass wir sitzen einer zu deiner Rechten und einer zu deiner Linken in deiner Herrlichkeit.

Jesus aber sprach zu ihnen: Ihr wisst nicht, was ihr bittet. Könnt ihr den Kelch trinken, den ich trinke, oder euch taufen lassen mit der Taufe, mit der ich getauft werde?

Sie sprachen zu ihm: Ja, das können wir.

Jesus aber sprach zu ihnen: Ihr werdet zwar den Kelch trinken, den ich trinke, und getauft werden mit der Taufe, mit der ich getauft werde; zu sitzen aber zu meiner Rechten oder zu meiner Linken, das zu geben steht mir nicht zu, sondern das wird denen zuteil, für die es bestimmt ist.

Und als das die Zehn hörten, wurden sie unwillig über Jakobus und Johannes. Da rief Jesus sie zu sich und sprach zu ihnen: Ihr wisst, die als Herrscher gelten, halten ihre Völker nieder, und ihre Mächtigen tun ihnen Gewalt an. Aber so ist es unter euch nicht; sondern wer groß sein will unter euch, der soll euer Diener sein; und wer unter euch der Erste sein will, der soll aller Knecht sein. Denn auch der Menschensohn ist nicht gekommen, dass er sich dienen lasse, sondern dass er diene und sein Leben gebe als Lösegeld für viele.


Hauptlied: Holz auf Jesu Schulter (EG 97,1-3+5)

https://www.youtube.com/watch?v=OKrSL4SVs3o

1) Holz auf Jesu Schulter, von der Welt verflucht, ward zum Baum des Lebens und bringt gute Frucht. Kyrie eleison, sieh, wohin wir gehn. Ruf uns aus den Toten, lass uns auferstehn.

2) Wollen wir Gott bitten, dass auf unsrer Fahrt Friede unsre Herzen und die Welt bewahrt. Kyrie eleison, sieh, wohin wir gehn. Ruf uns aus den Toten, lass uns auferstehn.

3) Denn die Erde klagt uns an bei Tag und Nacht. Doch der Himmel sagt uns: Alles ist vollbracht! Kyrie eleison, sieh, wohin wir gehn. Ruf uns aus den Toten, lass uns auferstehn.

5) Denn die Erde jagt uns auf den Abgrund zu. Doch der Himmel fragt uns: Warum zweifelst du? Kyrie eleison, sieh, wohin wir gehn. Ruf uns aus den Toten, lass uns auferstehn.



PREDIGT über Mk 10,35-45

„Du bekommst mal einen Fensterplatz im Himmel“, konnte eine Nachbarin bei uns zu Hause sagen, wenn jemand etwas Gutes getan hat.

Es war ihre Art um auszudrücken, dass sie dankbar war für Hilfe, die ihr jemand entgegenbrachte und es würdigte, wenn jemand für andere da war. Dieser Mensch hatte in ihren Augen einen „Ehrenplatz“ verdient.

„Du bekommst mal einen Fensterplatz im Himmel“ war aber auch lange ein christliches Denken in der Form, dass man sich seinen Platz bei Gott verdienen konnte oder auch verdienen musste. Dieses christliche Denken war so lange vorherrschend, bis Martin Luther mit seiner Rechtfertigungslehre deutlich machte, dass niemand sich seinen Platz bei Gott verdienen kann und es auch nicht muss. Gerecht sind wir allein aus Gnade! Ein Platz bei Gott wird nicht verdient sondern geschenkt!


Um einen „Ehrenplatz“ geht es auch in unserem Predigttext heute Morgen – zumindest zu Anfang.

Da sind die beiden Brüder: Johannes und Jakobus, ehemalige Fischer, Jünger Jesu der ersten Stunde.

Sie hatten damals alles zurückgelassen und waren diesem Wanderprediger und Heiler Jesus gefolgt.

Mit ihm hatten sie in der zurückliegenden Zeit viel erlebt – Wundersames und Spannendes, Wohltuendes und Befreiendes, auch Befremdliches und Beängstigendes. Aber alle diese Erfahrungen hatten ihnen gezeigt, dass sie mit einem ganz außergewöhnlichen Menschen unterwegs waren.

Die letzte Begegnung aber hatte alles andere in den Schatten gestellt: nur sie beide und Petrus waren dabei gewesen, als Jesus auf dem Berg seine Herrlichkeit offenbarte. Gleißend hell war es um sie gewesen, Elia und Mose waren ihnen erschienen, eine Stimme aus dem Himmel hatten sie gehört, die Jesus als geliebten Sohn bezeichnete.

Seit diesem Erlebnis waren sie sich sicher: dieser Jesus war ein ganz Großer. Und sein Reich, von dem er immer wieder erzählte, würde größer und wunderbarer sein als alles, was sie sich bisher vorstellen konnten.

Da wollten sie dabei sein!

Und dass es nur sie drei gewesen waren, die Jesus mit auf den Berg genommen hatte, musste doch auch seine Bedeutung haben: sie hatten eine besondere Stellung in der Gruppe der Jünger.


„Meister, wir wollen, dass du für uns tust, was wir dich bitten werden … Gib uns, dass wir sitzen einer zu deiner Rechten und einer zu deiner Linken in deiner Herrlichkeit.“


Geht es ihnen um Macht und Einfluss, um eine Belohnung für ihren treuen Dienst oder nur um eine gewisse Sicherheit und Bestätigung, dass sie auch in diesem neuen Reich noch zu den Auserwählten Jesu gehören werden? Das bleibt eher unklar.

Klar wird aber, wie die anderen Jünger es hören:

Sie hören es als Vordrängeln der Brüder, als Anspruch auf einen Ehrenplatz bei Jesus, auf Macht und Herrschaft. Und sie beginnen zu murren.

Und darauf antwortet dann Jesus:

„Ihr wisst, die als Herrscher gelten, halten ihre Völker nieder, und ihre Mächtigen tun ihnen Gewalt an. Aber so ist es unter euch nicht; sondern wer groß sein will unter euch, der soll euer Diener sein; und wer unter euch der Erste sein will, der soll aller Knecht sein. Denn auch der Menschensohn ist nicht gekommen, dass er sich dienen lasse, sondern dass er diene und sein Leben gebe als Lösegeld für viele.“


Man kann diese Worte in der aktuellen Zeit kaum hören, ohne an die Nachrichten aus Russland erinnert zu werden, wo gerade alle unterdrückt und zum Schweigen gebracht werden, die sich gegen den Krieg in der Ukraine stellen oder sich nur erlauben, diesen Einmarsch „Krieg“ zu nennen.

Und wie viel Leid so ein Herrscher mit sich bringen kann, sehen wir derzeit täglich in den Medien aller Art.

Und Putin ist ja nicht der einzige „Herrscher“ unserer Zeit, der seine Macht demonstriert und ausbaut, indem er andere unterdrückt und bekämpft.

Und wenn wir auf unsere Geschichte zurückschauen, dann gab es solche Herrscher zu jeder Zeit überall auf der Welt – auch bei uns.

Die Menschen haben sich also in den letzten 2000 Jahren nicht verändert, wenn es um Macht und Herrschaft geht.

Und es klingt als wären diese Worte Jesu für heute geschrieben.

Umso wichtiger ist es, seine Vision einer anderen Gesellschaft wach zu halten:

Bei euch soll es anders sein! Wer groß sein will unter euch, der soll euer Diener sein.

Oder anders gesagt: ihr sollt so leben und handeln, dass es dem anderen dient – dass es der Gemeinschaft dient – dem Frieden dient.


So hat es sich Jesus ausgemalt – und so hat er es auch selbst gelebt.

Als er mit seinen Jüngern am letzten Abend zusammen kam, hat er ihnen die Füße gewaschen. Eine Aufgabe, die sonst die Diener des Hauses übernommen haben.

Als die Soldaten mit Waffen gegen ihn auszogen, um ihn zu verhaften, hat er seine Jünger daran gehindert, ihre Waffen zu ziehen.

Als Lügen und Spott über ihn verbreitet wurde, hat er geschwiegen und es getragen.

Ja, selbst seinen Tod verstand er selbst als Dienst an den Menschen, die ihm anvertraut sind. Stellte sich an die Seite aller Leidenden, Verspotteten, Gefolterten und zu Unrecht Verurteilten.

Und für den Verfasser des Markusevangeliums war es noch mehr: der Herrscher der Welt wurde ein Diener der Menschen – übte nicht Macht aus, sondern trug seine Ohnmacht am Kreuz.


„Wer groß sein will unter euch, der soll euer Diener sein“

Ich versuche mir so eine Welt vorzustellen, in der alle „Herrscher“ dienen. Eine Welt, in der alle Menschen darauf achten, dass sie so leben, dass es den anderen zum Guten dient. Und ich überlege, wo es vielleicht so einen Lebensbereich gibt, wo das schon gelebt wird?


Bei Kirchens müsste es doch so sein – aber dafür kenne ich unsere Institution Kirche inzwischen doch zu gut, als dass ich freien Herzens sagen könnte: hier wird einander ausschließlich gedient. Hier gäbe es keine Hierarchien, keine Machtansprüche und keinen Missbrauch von Leitungsrollen.

Und ich fürchte, das ist überall so.

In jeder Gruppe, jedem Verein, ja selbst in Familien gibt es irgendwelche Ordnungen, Rangfolgen, Hierarchien und Machtverteilungen. Und wo es so etwas gibt, da ist es auch möglich, dass sie ausgenutzt oder missbraucht werden.


Aber das Bild, das Jesu von dieser anderen Lebensgemeinschaft zeichnet, das ist doch eine Vision, die wir weiterhin anstreben sollten. Sie kann uns Orientierung geben, wofür wir uns stark machen wollen, wogegen wir uns wehren müssen und wie wir unseren Umgang miteinander gestalten möchten – in unseren kleinen Systemen aber auch in großen.

Eine Kirche, die einander wirklich dient – wie anders würden vielleicht die ganzen Strukturprozesse verlaufen, die uns in der evangelischen Kirche derzeit beschäftigen.

Lehrer, Pfarrer und andere Erziehungspersonen, die den Kindern und Jugendlichen dienen, die ihnen anvertraut sind – da bräuchte es keine Prozesse mehr, um Missbrauchsfälle jeglicher Art zu ahnden.

Eine Welt, in der wir nicht herrschen, sondern einander dienen… Träumen Sie das mal weiter: es gäbe natürlich keinen Krieg mehr und darum auch keine Menschen, die vor Krieg und Gewalt fliehen müssten. Es gäbe keine ungerechte Verteilung mehr von Lebensmitteln und anderen Gütern, denn alle würden mit darauf achten, dass gerecht geteilt wird. Entsprechend gäbe es auch keine Hungernden in der Welt mehr.

Die Zeitungen und Fernsehsendungen würden nur noch schöne Nachrichten verbreiten.

Und selbst in unseren kleinen Systemen würde es anders zugehen: die Chefs würden darauf achten, dass es ihren Mitarbeitern gut geht, die Starken in den Schulklassen würden den Schwächeren helfen und sie nicht mobben. Ja, selbst in den Familien würde sich das Zusammenleben anders gestalten, wenn man so miteinander umgeht, dass es dem anderen dient…

Stellen Sie sich es sich einfach mal vor, wie schön so eine Leben wäre. Wie anders, als das, was wir kennen.


Vielleicht schütteln Sie jetzt grad innerlich den Kopf über mich, weil ich so blauäugig bin. Das alles ist und bleibt ein Traum, eine Illusion, ein Märchen, eine paradiesische Vorstellung, die frühestens im Himmel wahr wird.

Ja, vielleicht.

Vielleicht aber auch nicht. Denn es liegt doch an uns, es umzusetzen. Beginnen wir doch einfach mal im Kleinen, in den Zusammenhängen, in denen wir täglich unterwegs sind oder sogar Verantwortung tragen.

Und das nicht, damit wir später mal einen Fensterplatz im Himmel bekommen oder einen Platz rechts oder links neben Jesus im Reich Gottes – sondern damit schon hier und jetzt immer wieder ein Stück von diesem Himmelreich aufblitzt, das Jesus begonnen hat unter uns aufzubauen.


Und der Friede Gottes, der höher ist als alle Vernunft, bewahre unsere Herzen und Sinne in Jesus Christus.

Amen.


Predigtlied: Schenke mir, Gott (NL 190,1-3)

https://www.youtube.com/watch?v=zyIYgd1c4VM

1) Schenke mir, Gott, ein hörendes Herz, das seinen Ohren traut in dieser Welt.

Schenke mir, Gott, ein hörendes Herz, das seinen Ohren traut in dieser Welt!

Ref.: Schenke mir, Gott, ein Herz, das lebt und schlägt, das für das Leben schlägt. (2x)

2) Schenke mir, Gott, ein sehendes Herz, das mir die Augen öffnet für die Welt.

Schenke mir, Gott, ein sehendes Herz, das mir die Augen öffnet für die Welt!

Ref.: Schenke mir, Gott, ein Herz…

3) Schenke mir, Gott, ein fühlendes Herz, das für den andern aufgeht jeden Tag.

Schenke mir, Gott, ein fühlendes Herz, das für den andern aufgeht jeden Tag!

Ref.: Schenke mir, Gott, ein Herz...



Gedenken an Verstorbene



Fürbittengebet:


Gott, du kamst in unsere Welt, um uns zu dienen.

In deinem Sohn hast du uns vorgelebt, wie ein Leben in deinem Sinn aussehen kann, wie wir an deinem Reich bauen können und selbst in diesem Friedensreich wohnen können.

Doch wir stoßen allzu oft an unsere menschlichen Grenzen; Herrschen scheint unserer menschlichen Natur näher zu liegen als das Dienen.


So bitten wir dich, Gott, für die Gebiete auf unserer Erde, wo Herrscher ihre Macht missbrauchen, wo Menschen klein gehalten, unterdrückt und weggesperrt werden, wo Unrecht herrscht, Krieg wütet und Hass geschürt wird.


Wir bitten dich für alle, die von solchen Krisen betroffen sind – Menschen auf der Flucht, Menschen, die Heimat und Besitz verloren haben, Hungernde, Verwundete, Verzweifelte, Traumatisierte und Trauernde.


Wir bitten dich für unsere Kirchen, die sich in vielen Bereichen schon an ihre Macht und auch an ihren Besitz gewöhnt haben. Hilf uns, die Kirchen wieder zu dem zu machen, wie sie mal gedacht waren: eine Gemeinschaft deiner Nachfolger, die füreinander einstehen, einander dienen.


Wir bitten dich für die großen und kleinen Systeme, in denen wir leben und immer wieder Unrecht geschieht – in Schulklassen und Familien, an Arbeitsplätzen und zwischen Nachbarn, in den wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Systemen unserer Zeit.


Wir wünschen uns dein Reich auf Erden, wo Frieden herrscht.

Diesen Frieden wünschen wir auch den Menschen, die es gerade schwer haben bei uns:

Den Kranken und Sterbenden,

den Einsamen und Verlassenen

den Traurigen und Trauernden.


In der Stille vertrauen wir dir die Menschen an, die uns noch ganz persönlich am Herzen liegen.


-STILLE –


Gemeinsam beten wir zu dir: Vater unser im Himmel…



Schlusslied: Schalom, Schalom (NL 74,1-4)

https://www.youtube.com/watch?v=Rsf4Y6IN_tQ


Refrain: Schalom, Schalom, der Herr segne uns. (2x)

1) Der Herr sei vor dir, um dir den rechten Weg zu zeigen.

Er sei neben dir, dass sein Arm dich beschütze.

Refrain: Schalom, Schalom

2) Der Herr sei hinter dir, um dich vor Feinden zu bewahren.

Er sei unter dir. Er hält dich, wenn du fällst.

Refrain: Schalom, Schalom

3) Der Herr sei in dir, um dich in Traurigkeit zu trösten.

Er sei um dich her, den Bösen abzuwehren.

Refrain: Schalom, Schalom

4) Der Herr sei über dir, um seinen Reichtum dir zu geben.

So umgebe dich der Herr von allen Seiten.



Segen

Es segne und behüte euch der allmächtige und barmherzige Gott, der Vater, der Sohn und der heilige Geist.

(Amen, Amen, Amen)


Orgelnachspiel




All unsere Gottesdienste – teilweise auch zum Anhören - und weitere Impulse finden Sie auch auf unserer Homepage: https://www.ev-kirchengemeinde-lichtenau-baden.com/unsere-gottesdienste





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