Gottesdienst am Sonntag Okuli, den 20.03.2022 in Lichtenau



Gottesdienst am Sonntag Okuli, den 20.03 2022,

um 10 Uhr in Lichtenau mit Pfarrerin Ute Braun



Dieser Gottesdienst wird auch per Zoom übertragen:

https://eu01web.zoom.us/j/65245801800?pwd=VTdpTUdrKzRPeGwrM2hjVFhXN2I4QT09

Meeting-ID: 652 4580 1800

Kenncode: 898321


Wenn Sie an unserem Gottesdienst nicht teilnehmen können, haben Sie hier die Möglichkeit dennoch mit unserer Gottesdienstgemeinschaft verbunden zu sein. (Gerne dürfen Sie diesen Gottesdienst auch ausdrucken und weitergeben.)




Orgelvorspiel

Votum:

Wir feiern Gottesdienst im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes. (Amen)

Der Herr sei mit euch (und mit deinem Geist)

Lied: Gott des Himmels und der Erde (EG 445,1+2+5)

https://www.youtube.com/watch?v=TmKXmZI8Q2Y


1) Gott des Himmels und der Erden, Vater, Sohn und Heilger Geist, der es Tag und Nacht lässt werden, Sonn und Mond uns scheinen heißt, dessen starke Hand die Welt, und was drinnen ist erhält:

2) Gott, ich danke dir von Herzen, dass du mich in dieser Nacht vor Gefahr, Angst, Not und Schmerzen hast behütet und bewacht, dass des bösen Feindes List mein nicht mächtig worden ist.

5) Führe mich, o Herr, und leite meinen Gang nach deinem Wort; sei und bleibe du auch heute mein Beschützer und mein Hort. Nirgends als von dir allein kann ich recht bewahret sein.

Psalm 34: NL 914.2

Die Augen des HERRN merken auf die Gerechten

und seine Ohren auf ihr Schreien.

Das Antlitz des HERRN steht wider alle, die Böses tun,

dass er ihren Namen ausrotte von der Erde.

Wenn die Gerechten schreien, so hört der HERR

und errettet sie aus all ihrer Not.

Der HERR ist nahe denen, die zerbrochenen Herzens sind,

und hilft denen, die ein zerschlagenes Gemüt haben.

Der Gerechte muss viel leiden,

aber aus alledem hilft ihm der HERR.

Er bewahrt ihm alle seine Gebeine,

dass nicht eines von ihnen zerbrochen wird.

Den Frevler wird das Unglück töten,

und die den Gerechten hassen, fallen in Schuld.

Der HERR erlöst das Leben seiner Knechte,

und alle, die auf ihn trauen, werden frei von Schuld.

Ehre sei dem Vater und dem Sohn…

Eingangsgebet

Wie oft bin ich hilflos und tappe im Dunkeln.

Wie oft bin ich schwach und suche Stärkung.

Wie oft bleibe ich mit meinem Suchen allein.

Wie oft fühle ich mich ohnmächtig.

Wie oft bin ich ratlos und sehe keinen Weg.

„Du bist ein Gott, der mich sieht“, so haben dich Frauen und Männer in alter Zeit erlebt, mit ganzem Herzen sind sie dir nachgefolgt.

ZU dir hin will ich Ausschau halten. Verliere mich nicht aus den Augen, darum bitte ich durch Jesus Christus, deinen Sohn. Amen.

Schriftlesung: 1. Könige 19,1-13a

Und Ahab sagte Isebel alles, was Elia getan hatte und wie er alle Propheten Baals mit dem Schwert umgebracht hatte. Da sandte Isebel einen Boten zu Elia und ließ ihm sagen: Die Götter sollen mir dies und das tun, wenn ich nicht morgen um diese Zeit dir tue, wie du diesen getan hast!

Da fürchtete er sich, machte sich auf und lief um sein Leben und kam nach Beerscheba in Juda und ließ seinen Diener dort.

Er aber ging hin in die Wüste eine Tagereise weit und kam und setzte sich unter einen Wacholder und wünschte sich zu sterben und sprach: Es ist genug, so nimm nun, HERR, meine Seele; ich bin nicht besser als meine Väter.

Und er legte sich hin und schlief unter dem Wacholder. Und siehe, ein Engel rührte ihn an und sprach zu ihm: Steh auf und iss!

Und er sah sich um, und siehe, zu seinen Häupten lag ein geröstetes Brot und ein Krug mit Wasser. Und als er gegessen und getrunken hatte, legte er sich wieder schlafen.

Und der Engel des HERRN kam zum zweiten Mal wieder und rührte ihn an und sprach: Steh auf und iss! Denn du hast einen weiten Weg vor dir.

Und er stand auf und aß und trank und ging durch die Kraft der Speise vierzig Tage und vierzig Nächte bis zum Berg Gottes, dem Horeb. Und er kam dort in eine Höhle und blieb dort über Nacht. Und siehe, das Wort des HERRN kam zu ihm: Was machst du hier, Elia?

Er sprach: Ich habe geeifert für den HERRN, den Gott Zebaoth; denn Israel hat deinen Bund verlassen und deine Altäre zerbrochen und deine Propheten mit dem Schwert getötet, und ich bin allein übriggeblieben, und sie trachten danach, dass sie mir mein Leben nehmen.

Der Herr sprach: Geh heraus und tritt hin auf den Berg vor den HERRN! Und siehe, der HERR wird vorübergehen. Und ein großer, starker Wind, der die Berge zerriss und die Felsen zerbrach, kam vor dem HERRN her; der HERR aber war nicht im Winde. Nach dem Wind aber kam ein Erdbeben; aber der HERR war nicht im Erdbeben. Und nach dem Erdbeben kam ein Feuer; aber der HERR war nicht im Feuer. Und nach dem Feuer kam ein stilles, sanftes Sausen. Als das Elia hörte, verhüllte er sein Antlitz mit seinem Mantel und ging hinaus und trat in den Eingang der Höhle.

Lied: Kreuz auf das ich schaue (NL 170,1-3)

https://www.youtube.com/watch?v=yJXPG_djxjQ


1) Kreuz, auf das ich schaue, steht als Zeichen da; der, dem ich vertraue, ist in dir mir nah.

2) Kreuz, zu dem ich fliehe aus der Dunkelheit; statt der Angst und Mühe ist nun Hoffnungszeit.

3) Kreuz, von dem ich gehe in den neuen Tag, bleib in meiner Nähe, dass ich nicht verzag.

Predigtgedanken zu 1. Könige 19,1-13a

„Es ist genug!“ So weit kann einer kommen, dass er das sagen muss: Es ist genug. Ich kann nicht mehr! Es reicht! Weg hier, nichts mehr hören und nichts mehr sehen!

Und die Hintergründe können dabei ganz unterschiedlich sein. Ein jahrelanger Kampf gegen eine schwere Krankheit. Ein Aushalten in einer Beziehung, die die letzten Kräfte kostet. Eine Arbeit, die einem mehr und mehr über den Kopf wächst. Arbeitskollegen, die einem das Leben schwer machen. Ansprüche, die man selber an sich stellt – oder auch die Familie und Freunde. Das zunehmende Alter, und das Gefühl nicht mehr das leisten zu können, was man will. Es ist genug – so denken im Moment viele, die der Nachrichten und Schreckensmeldungen müde sind: die eine Krise wird von der nächsten abgelöst – oder sie legt sich auch noch dazu… Und wieder ist es Angst, die nach den Herzen der Menschen greift.

Es ist genug, sagen auch manche friedensbewegte Menschen, die angesichts dieses Krieges in der Ukraine, ihre alten Überzeugungen hinterfragen und gar nicht mehr so viel dagegen haben, dass aufgerüstet und Waffen exportiert werden.

Es ist genug – was habe ich von meinen Überzeugungen, von meinem Einsatz, wenn die Welt verrückt spielt? Es ist genug!

Irgendwann kommt der Punkt, wo man nicht mehr kann, nicht mehr will. Es ist genug! Da ist man nur noch müde – vielleicht sogar lebensmüde.


So geht es Elia in unserer Geschichte. Er hat gekämpft für seinen Gott, für seinen Auftrag, für seinen Glauben – mit ganzem Einsatz. Kein Opfer hat er gescheut, nichts konnte ihn aufhalten. Sogar gegen die Mächtigen des Landes, gegen den König Ahab und seine Frau Isebel, hat er das Wort erhoben. Er wollte dem Glauben an den Gott Israels zum Sieg verhelfen. Er wollte das Volk Israel wieder zu ihrem Gott bekehren. Sie sollten endlich aufhören, neben ihrem Gott auch noch andere Götter zu haben – so als bräuchten sie noch eine zweite Absicherung, so als würde der eine Gott nicht ausreichen.

Dagegen hat Elia gekämpft. Zuletzt mit einem spektakulären Wettkampf auf dem Berg Karmel. Da hat sich gezeigt, wer Gott ist – vor aller Augen – durch Feuer, das vom Himmel fiel und durch den Regen, der die lange Trockenzeit beendete.

Aber dann kam das böse Erwachen – es hatte nicht lang gehalten, die Begeisterung des Volkes für den wiedergefundenen Gott. Und die Königin Isebel, die ließ sich nicht so einfach unterkriegen. Sie droht Elia Rache an, mit dem Leben soll er dafür bezahlen, dass er ihren Gott und ihre Priester öffentlich lächerlich gemacht hat.


Das ist zu viel – auch für Elia. Er flieht aus Angst um sein Leben. Nach all den Anstrengungen hat er jetzt einfach keine Kraftreserven und auch keine Hoffnung mehr – nicht einmal in seinen Gott. Und so läuft er um sein Leben – aber eigentlich will er nur sterben. Er läuft durch das ganze Land, lässt im letzten bewohnten Ort noch seinen Diener zurück und flieht in die Verlassenheit der Wüste.

Nichts mehr sehen und hören, nicht mehr kämpfen müssen, einfach schlafen. Schlafen und nicht mehr aufwachen. Es ist genug!


Elia versinkt in seine Selbstzweifel und in sein Selbstmitleid, lässt sich einfach fallen in das Loch der Einsamkeit. Elia rechnet nicht einmal mehr mit dem Eingreifen Gottes – obwohl er das zuvor doch so gewaltig erlebt hat.

Doch Gott gibt nicht so einfach auf! Er lässt seinen Propheten nicht einfach so untergehen, hinüberdämmern.

„Steh auf und iss“ – ein Bote Gottes kommt, berührt Elia, vorsichtig, behutsam, auffordernd –so, dass er aufwacht. Und neben seinem Schlafplatz steht Brot und Wasser – leichte Kost, wie für einen Kranken, doch lebensnotwendig, zumal in der Wüste. Ein Bote Gottes versorgt Elia mit dem nötigsten, vielleicht ein Engel, vielleicht ein Hirte, der vorüberkam, vielleicht der treusorgende Diener, der nicht einfach so im Ort zurückbleiben wollte.

Einer kommt, um Elia wieder etwas Kraft einzuflößen – erst einmal wird für das leibliche Wohl gesorgt. Iss erst mal, dann sieht alles schon wieder anders aus – ein Satz, den wir wohl auch kennen – und anscheinend ist was Wahres dran.


Dann schläft Elia weiter. Vielleicht schon den Schlaf der Genesung, vielleicht nicht mehr ganz so hoffnungslos.

Und wieder: Eine stille Berührung. Steh auf und iss! Und: „Du hast einen weiten Weg vor dir“

Ein Ziel wird Elia vor Augen gestellt – und auch wenn er nicht weiß, was ihn dort erwartet, macht er sich auf.

40 Tage und 40 Nächte geht mitten durch die Wüste – eine gewaltige Reise. Und sie führt ihn zum Berg Horeb –

Weit entfernt von dem Ort, wo er an seine Grenzen kam, findet Elia Zuflucht in einer Höhle. Hier kann er noch einmal – aus sicherer Entfernung – zurückblicken, auf das was geschehen ist. Um ihn herum und mit ihm – und manches wird klarer.

Vielleicht wundert er sich selbst darüber, dass er sich von Isebel so einfach in die Flucht schlagen ließ. Vielleicht sieht er auch, dass er seinem Gott zu wenig zugetraut hat. Und vielleicht kann er jetzt aus der Entfernung auch leichter zugestehen, wo er zu hohe Erwartungen hatte – an sich selbst, an das Volk, an Gott.

Hier auf dem Berg wird er seinem Gott begegnen – und er wird ihn noch einmal von einer anderen Seite kennenlernen – nicht gewaltig wie ein Sturm, der die Berge zerreißt, nicht angsteinflößend wie ein Erdbeben oder ein Feuer, sondern ganz leise – in einem stillen, sanften Sausen. Gott begegnet ihm in der Ruhe nach dem Sturm. Gerade so, wie Elia es in seiner angeschlagenen Lage vertragen kann.

Elia erfährt, dass er nicht allein da steht.

Er bekommt einen neuen Auftrag, und es wird ihm ein Nachfolger zur Seite gestellt – einer der ihn entlasten wird.

Ein Neuanfang wird Elia eröffnet.

Und das alles muss Elia nicht in sich selber finden, sondern es wird ihm von außen geschenkt – durch einen Boten in der Wüste, durch Nahrung und Wort, durch Ruhe und die Zusage Gottes. Elia erfährt, dass er einen fürsorglichen Gott hat, der für all das sorgt, was Elia braucht.


Eine schöne Geschichte – die Mut machen will!

Aber ist es wirklich nur eine Geschichte? Eine Geschichte, die wir uns zurückgelehnt anhören können. Viel zu vertraut ist uns die Stimmung, die da beschrieben ist. Müde, erschöpft, am Ende – „Es ist genug.

Vielleicht warten wir ja insgeheim auch auf so einen Boten, der uns anstößt – ganz leise und behutsam? Der uns wieder etwas Lebensfreude, Mut und Kraft einflößt und der uns ein neues Ziel vor Augen stellt? „Steh auf und iss, du hast einen weiten Weg vor dir“.

Vielleicht lassen wir solche Hoffnungen aber auch gar nicht zu, weil wir denken, dass uns so etwas nicht passieren kann. „Wir sind ja nicht Elia“, wie ein Freund von mir sagte.

Nein, wir sind nicht Elia, aber wir haben denselben Gott. Ein Gott, der mal gewaltig in Feuer, Sturm und Erdbeben erscheinen kann, der aber auch ganz fürsorglich und leise sein kann – gerade so, wie es nötig ist, gerade so, dass wir wieder auf die Beine kommen, wenn wir wie Elia erschöpft und am Ende sind.

Wir müssen nicht ständig kämpfen und aus eigener Kraft Lösungen finden, wir können uns auch mal fallen lassen – wie Elia in den Schlaf – wir können aussprechen und ablegen, was uns das Leben schwer macht, es einfach bei Gott lassen.

Wir haben einen Gott, der uns die Kraft gibt, unsere Wege zu gehen – auch weite Wege und schwierige Wege.

Und Gott stellt uns bei sich einen Raum zur Verfügung, wo wir still werden können, um zurückzuschauen – unser Handeln zu bedenken, unser Leben zu betrachten – aus sicherer Entfernung, wie im Schutz einer Höhle.

Dort können wir die Kraft wieder finden, um unseren Glauben und unsere Überzeugungen zu leben - trotz allem.


Wir haben einen Gott, der uns anspricht – in aller Ruhe.

Und einen Gott, der uns Mut und Trost zuspricht. Manchmal im Schlaf, manchmal in der Stille des Gebets, manchmal auch durch einen Boten, der uns leise berührt.

Und wir haben einen Gott, der uns stärkt – damit wir eben nicht aufgeben: Steh auf und iss, du hast einen weiten Weg vor dir.


Und der Friede Gottes, der höher ist als alle Vernunft bewahre unsere Herzen und Sinn in Jesus Christus. Amen.

Lied: Herr, du hast mich angerührt (EG 383,1-3)

Melodie: EG 402

https://www.youtube.com/watch?v=GujHn4CLrJk


1) Herr, du hast mich angerührt. Lange lag ich krank danieder, aber nun – die Seele spürt: Alte Kräfte kehren wieder. Neue Tage leuchten mir. Gott, du lebst. Ich danke dir!

2) Dank für deinen Trost, o Herr, Dank selbst für die schlimmen Stunden, da im aufgewühlten Meer sinkend schon ich Halt gefunden. Du hörst auch den stummen Schrei, gehst im Dunkeln nicht vorbei.

3) Aus der Finsternis wird Tag. Tau fällt, um das Land zu schmücken. Sonne steigt und Lerchenschlag, meinen Morgen zu beglücken. Lobgesang durchströmt die Welt. Du hast mich ins Licht gestellt.

Fürbitten


Gott,

wenn wir erschöpft sind, gibst du uns Ruhe, wenn wir am Ende sind, schenkst du uns einen Neuanfang; wenn wir auf Irrwegen sind, rufst du uns neu auf den Weg zu dir. Dafür danken wir dir.


Vor dir können wir aussprechen, was uns beschäftigt, vor dir können wir abladen, was uns belastet. Unsere Bitten bringen wir vor dich:

Wir bitten für die Gemeinden in unserer Kirche, die sich so vielen Veränderungen gegenüber sehen – für die engagierten Ehrenamtlichen, die sich überfordert fühlen oder enttäuscht sind, für die hauptamtlichen Mitarbeiter, die erschöpft und ausgebrannt sind, für die Gemeinden, die gerade in dieser angespannten Zeit, Orte und Menschen brauchen, die offen sind für sie.

Lass sie Ruhe finden, um aufzuatmen, stärke sie mit dem, was sie zum Leben brauchen, schenke ihnen Kraft, Trost und Mut aus deinem Wort.


Wir bitten dich für die Menschen, die Verantwortung in der Politik tragen und unter Daueranspannung Krise um Krise bearbeiten.

Für Lehrerinnen und Sozialarbeiter, für Krankenschwestern und Rettungskräfte, für die Helfer in Krisen und Katastrophengebieten: Schenke ihnen Kraft für das, was sie tun, eröffne ihnen eine Perspektive, die ihnen Hoffnung macht; zeige ihnen Wege, auf denen sie gehen können.


Wir bitten dich für die Menschen neben uns, die müde geworden sind: müde in der Auflehnung gegen eine schwere Krankheit, müde im täglichen Konflikt und im Ertragen des anderen, müde im Alltag und seinen Herausforderungen, müde in der Einsamkeit und Traurigkeit, altersmüde und lebensmüde. Für alle diese Menschen bitten wir dich: Lass sie zur Ruhe kommen und neuen Atem schöpfen, schenke ihnen einen Menschen, der sie anrührt und für sie sorgt, stärke sie mit deinem Wort, das tröstet und Mut macht.


Wir bitten dich auch heute für die Menschen in der Ukraine – für die, die ihre Heimat verteidigen, für die, die sich weiterhin um diplomatischen Austausch und Friedensverhandlungen bemühen, für die, die versuchen in vielfältiger Weise vor Ort zu helfen.

Für die vielen Opfer, die es schon gab, bitten wir – und für die, die sie betrauern. Für die, die auf der Flucht sind, um in Sicherheit zu sein, und für die, die ihnen auf diesem Weg helfen, und für die, die sie schließlich in einem sicheren Land willkommen heißen.

Lass uns alle nicht müde werden, zu hoffen, zu beten, und weiterhin für einen Frieden einzutreten, der keine Waffen braucht.


Wir bitten dich für die Menschen, die uns wichtig sind: In der Stille, Gott, nennen wir dir Namen, zeigen dir Gesichter

STILLE

Vater unser...

Lied: Ach bleib mit deiner Gnade (EG 347,1-6)

https://www.youtube.com/watch?v=NxrjF67iX68


1) Ach bleib mit deiner Gnade bei uns, Herr Jesu Christ, dass uns hinfort nicht schade des bösen Feindes List.

2) Ach bleib mit deinem Worte bei uns, Erlöser wert, dass uns sei hier und dorte dein Güt und Heil beschert.

3) Ach bleib mit deinem Glanze bei uns, du wertes Licht; dein Wahrheit uns umschanze, damit wir irren nicht.

4) Ach bleib mit deinem Segen bei uns, du reicher Herr; dein Gnad und alls Vermögen in uns reichlich vermehr.

5) Ach bleib mit deinem Schutze bei uns, du starker Held, dass uns der Feind nicht trutze noch fäll die böse Welt.

6) Ach bleib mit deiner Treue bei uns, mein Herr und Gott; Beständigkeit verleihe, hilf uns aus aller Not.

Segen

Der Herr segne euch und behüte euch, der Herr lasse sein Angesicht leuchten über euch und sei euch gnädig, der Herr erhebe sein Angesicht über euch und gebe euch Frieden. Amen.

Orgelnachspiel




All unsere Gottesdienste – teilweise auch zum Anhören - und weitere Impulse finden Sie auch auf unserer Homepage: https://www.ev-kirchengemeinde-lichtenau-baden.com/unsere-gottesdienste





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