Gottesdienst am Sonntag Reminiscere, den 28.2.2021



Gottesdienst am Sonntag Reminiscere, den 28.2.2021

um 10:00 Uhr in Lichtenau mit Pfarrerin Ute Braun


Wenn Sie an unserem Gottesdienst nicht teilnehmen können, haben Sie hier die Möglichkeit dennoch mit unserer Gottesdienstgemeinschaft verbunden zu sein.

(Gerne dürfen Sie diesen Gottesdienst auch ausdrucken und weitergeben)




Votum:

Wir feiern Gottesdienst im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes. Amen.


Eingangsspruch aus Psalm 25:

Gedenke, HERR, an deine Barmherzigkeit und an deine Güte,

die von Ewigkeit her gewesen sind.


Eingangsgebet

Herr, in diesen Wochen und Monaten fällt es uns manchmal schwer an der Hoffnung festzuhalten, dass sich alles zum Guten wendet.

Wenn wir Menschen begegnen, die krank sind, traurig und einsam, dann suchen wir oft vergeblich nach etwas, das tröstet.

Wenn es uns selbst schlecht geht und wir uns allein gelassen fühlen, dann sehnen wir uns nach jemandem, der an uns denkt und uns hilft.

Du, Herr, denkst an uns, auch dann, wenn wir nicht damit rechnen. Du; Herr, siehst uns, auch wenn wir meinen, du hättest dein Gesicht von uns abgewandt.

Du hörst unser Rufen, auch wenn wir es kaum zu hoffen wagen.

Herr, stärke in uns das Vertrauen auf dich, mache uns immer wieder neu gewiss, dass du für uns da bist, in Jesus Christus unserem Herrn. Amen.


„Gedenke, Herr, an deine Barmherzigkeit“ – doch wieviel können wir Gottes Barmherzigkeit zumuten? Ist sie irgendwann erschöpft?

Jesus erzählt kurz vor seiner Verhaftung folgendes Gleichnis:

Schriftlesung: Markus 12,1-12

»Ein Mann legte einen Weinberg an. Er baute eine Mauer darum, hob eine Grube als Kelter aus und errichtete einen Wachturm.

Dann verpachtete er ihn und ging auf Reisen.

Als es an der Zeit war, schickte der Besitzer einen Knecht zu den Pächtern. Der sollte bei ihnen seinen Anteil vom Ertrag des Weinbergs abholen. Aber sie packten den Knecht, verprügelten ihn und jagten ihn mit leeren Händen davon. Daraufhin schickte der Besitzer noch einen Knecht. Dem schlugen sie den Kopf blutig und beschimpften ihn. Der Besitzer schickte noch einen weiteren Knecht. Den töteten sie sogar. Er schickte noch viele andere. Die einen verprügelten sie, die anderen töteten sie. Da blieb nur noch einer übrig: sein geliebter Sohn. Ihn schickte er als Letzten. Er sagte sich: ›Vor meinem Sohn werden sie Achtung haben.‹ Aber die Pächter sagten zueinander: ›Er ist der Erbe. Kommt, wir töten ihn, dann gehört sein Erbe uns.‹ Sie packten ihn, töteten ihn und warfen seine Leiche hinaus vor den Weinberg.

Was wird der Weinbergbesitzer jetzt tun? Er wird selbst kommen, die Pächter töten und den Weinberg anderen anvertrauen.«

Die führenden Priester, Schriftgelehrten und Ratsältesten hätten Jesus am liebsten verhaften lassen. Aber sie fürchteten sich vor der Menge. Sie hatten verstanden, dass er in dem Gleichnis von ihnen gesprochen hatte. Sie ließen ihn in Ruhe und gingen weg.

Lied: Das Kreuz ist aufgerichtet (EG 94,1-4)

https://www.youtube.com/watch?v=4CFwNebR3MQ

1. Das Kreuz ist aufgerichtet, der große Streit geschlichtet.

Dass er das Heil der Welt in diesem Zeichen gründe,

gibt sich für ihre Sünde der Schöpfer selber zum Entgelt.

2. Er wollte, dass die Erde zum Stern des Kreuzes werde,

und der am Kreuz verblich, der sollte wiederbringen,

die sonst verlorengingen, dafür gab er zum Opfer sich.

3. Er schonte den Verräter, ließ sich als Missetäter

verdammen vor Gericht, schwieg still zu allem Hohne,

nahm an die Dornenkrone, die Schläge in sein Angesicht.

4. So hat es Gott gefallen, so gibt er sich uns allen.

Das Ja erscheint im Nein, der Sieg im Unterliegen,

der Segen im Versiegen, die Liebe will verborgen sein.

Predigtgedanken zu Jesaja 5,1-7

Es ist Weinfest – die Menschen sitzen fröhlich und entspannt zusammen. Die Weinlese war erfolgreich. Der Wein vom letzten Jahr schmeckt gut – und wärmt die Stimmung immer weiter.

Irgendwann greift einer zu seinem Instrument.

Die Besucher des Weinfestes lehnen sich zurück. Ja, so kann man den Abend ausklingen lassen – nette Gesellschaft, ein guter Wein, Musik…

Wohlan, ich will meinem lieben Freunde singen, ein Lied von meinem Freund und seinem Weinberg. Mein Freund hatte einen Weinberg auf einer fetten Höhe.“

Die Zuhörer schmunzeln: ein Liebeslied. Ach wie schön! Das ist genau das Richtige an diesem feuchtfröhlichen Abend…

Denn sie wissen natürlich, dass in diesen Liedern der Weinberg nicht einfach nur den Weinberg meint – sondern auch ein Bild ist für die Angebetete…

Mein Freund hatte einen Weinberg auf einer fetten Höhe. Und er grub ihn um und entsteinte ihn und pflanzte darin edle Reben. Er baute auch einen Turm darin und grub eine Kelter…“

Vereinzelt hört man ein Lachen. Der lässt sich allerhand einfallen, um sein Mädchen zu umwerben… Einer stößt den anderen an: „hätte ich ihm gar nicht zugetraut, diesem Jesaja. Sonst rennt er doch immer durch die Stadt und stößt wilde Drohreden aus. Dass er auch mal ein Lied zum Fest beiträgt ist nun aber wirklich mal eine willkommene Abwechslung.“

Der andere nickt und ist gedanklich bei seinem Weinberg, in dem er in diesem Jahr zum ersten Mal ernten durfte. Er hat noch ganz genau vor Augen, wieviel Mühe er da rein gesteckt hatte, damit die Pflanzen gut geschützt und genährt wachsen können. Puh, das war eine Arbeit gewesen. Den Boden entsteinen, die Pflanzen setzen und dann immer wieder wässern, beschneiden und hochbinden. Ein Zaun musste gezogen werden, damit die Tiere nicht darüber trampeln und jetzt die neue Kelter. Das waren auch gewaltige Kosten gewesen. Aber es hatte sich gelohnt… Zufrieden lehnt er sich zurück und hört weiter dem Sänger zu:

„… und er wartet darauf, dass er gute Trauben brächte…“

Ja, aber selbstverständlich wird er gute Trauben bringen – alles spricht dafür: die sonnige Lage, der gut vorbereitete Boden, erlesene Traubensorte und nicht zuletzt die ganzen Maßnahmen, um Tiere und Menschen davon abzuhalten, dem Weinberg Schaden zuzufügen. Der Weinbergbesitzer wird bald seine Ernte einholen können und dann kann er ein ebenso schönes und ausgelassenes Fest feiern, wie sie gerade…

„… er wartete darauf, dass er gute Trauben brächte; aber er brachte schlechte…“

Was? Das kann doch gar nicht sein? Da regt sich schon innerlich der Unmut des neugebackenen Weinbergbesitzers. Soviel Arbeit und alles umsonst? Perfekte Bedingungen und ein schlechtes Ergebnis? Schlechte Früchte das kann alles bedeuten: Saure Trauben, eine kleine Ausbeute oder so winzige und trockene Früchte, dass man nicht genügend Saft oder Wein daraus gewinnen kann. Aber egal was es ist – es ist einfach ärgerlich und enttäuschend.

Und auch der andere, der es bisher als Liebeslied gehört hat, findet den Umschwung im Lied durchaus ärgerlich: Was ist das denn für eine Frau, die von ihrem Mann so umworben wird und ihn dann verletzt, enttäuscht, betrügt?

Und so steht ihr Urteil eigentlich schon fest, als Jesaja weiter singt:

Nun richtet, ihr Bürger zu Jerusalem und ihr Männer Judas, zwischen mir und meinem Weinberg! Was sollte man noch mehr tun an meinem Weinberg, das ich nicht getan habe an ihm? Warum hat er denn schlechte Trauben gebracht, während ich darauf wartete, dass er gute brächte?“

Dieser Mann hat alles getan – wirklich alles! Er hat es nicht verdient, so enttäuscht und betrogen zu werden. Wenn sie dieser Mann wären, dann wäre es ganz klar, was zu tun ist: Diese undankbare Frau jagt man weg – soll sie doch schauen, wie sie zu Recht kommt. Und so einen Weinberg, den verkauft man am besten oder lässt ihn brach liegen oder man verwüstet ihn wieder…

…und tatsächlich singt Jesaja weiter:

Wohlan, ich will euch zeigen, was ich mit meinem Weinberg tun will! Sein Zaun soll weggenommen werden, dass er verwüstet werde, und seine Mauer soll eingerissen werden, dass er zertreten werde. Ich will ihn wüst liegen lassen, dass er nicht beschnitten noch gehackt werde, sondern Disteln und Dornen darauf wachsen, und will den Wolken gebieten, dass sie nicht darauf regnen.“

Jetzt fühlen sich die Zuschauer bestätigt. Dieser Jesaja ist doch nicht so verkehrt, wie sie bisher dachten. Er denkt genau wie sie. Einvernehmlich nicken sie sich zu und heben ihr Glas um darauf anzustoßen. Doch Jesaja ist noch nicht fertig:

Des HERRN Zebaoth Weinberg aber ist das Haus Israel und die Männer Judas seine Pflanzung, an der sein Herz hing. Er wartete auf Rechtsspruch, siehe, da war Rechtsbruch, auf Gerechtigkeit, siehe, da war Geschrei über Schlechtigkeit.“

Jetzt hätten sie sich beinahe an ihrem Wein verschluckt. Was singt der da? Sie sind der Weinberg? Sie sind die schlechten Früchte? Und ihr Gott ist der Weingärtner? Haben sie sich etwa gerade selbst das Urteil gesprochen? Und wenn das so ist, heißt das dann, dass Gott sie jetzt verlässt oder verjagt wie die treulose Geliebte. Dass er sie ihrem Verderben preisgibt und sie von den Feinden zertrampeln lässt, wie der ungeschützte und wertlose Weinberg?

Nun hat dieser Jesaja die Stimmung aber gewaltig verdorben. Er schafft es doch tatsächlich selbst ein schönes Lied in ein Gerichtsurteil zu verkehren.

Was die Zuhörer aber noch nicht ahnen ist, dass es nur wenige Jahre später genau so kommen wird:

Die schützende Stadtmauer wird eingerissen, die Stadt Jerusalem dem Erdboden gleichgemacht und das Volk Gottes wie eine treulose Geliebte vertrieben.

Generationen später, die das Lied des Jesaja hören, sehen darin dann tatsächlich einen Gerichtsspruch Gottes:

Das was dem Volk geschehen ist, haben sie sich selbst zuzuschreiben. Wie oft haben sie ihren Glauben verraten, ihren Gott enttäuscht. Immer wieder haben sie das Gesetz gebeugt, auf Kosten anderer gelebt. Und die ganze Zeit haben sie gedacht, sie sind sicher, können tun und lassen, was sie wollen. Doch dann mussten sie erkennen: alles was sie getan haben, hat seine Konsequenzen – und zwar ziemlich weitreichende und schmerzhafte.

Heute nun gut 2500 Jahre später hören WIR Jesajas Lied – und ich vermute: innerlich lehnen wir uns ähnlich zurück, wie die Zuhörer beim Weinfest damals. Schließlich ist es eine ganz alte Geschichte. Sie betraf das Volk damals: Juda und die Stadt Jerusalem. Mit uns heute hat das ja gar nichts mehr zu tun. Oder doch?

Wie war das vorhin? Hat Jesus nicht auch das Bild vom Weinberg in seinem Gleichnis aufgenommen. Und war es dort nicht ein Bild für seine Zeit und die Menschen, die ihn damals aufnahmen bzw. nicht aufnahmen?

Und Hand aufs Herz: sind wir heute wirklich so viel anders als die Menschen, die Jesaja in seinem Lied bedenkt und die Jesus vor Augen hat in seinem Gleichnis?

Gerechtigkeit und Recht, Gottvertrauen und Leben aus dem Glauben heraus – welche Bedeutung hat das in unserer heutigen Gesellschaft oder auch in unserem persönlichen Leben?

Wenn wir das Bild des Weinbergs einfach weiter fassen und es als Bild für unser Leben, unsere Gesellschaft und unser Zusammenleben in der Welt nehmen: Wie viele gute Trauben gibt es da wohl tatsächlich zu ernten?

Und erleben wir im Moment nicht sehr massiv etwas ganz ähnliches, wie das Volk Juda damals? Werden konfrontiert mit dem, was in unserer Welt alles im Argen liegt – und zwar schon lang?

Unser ständiges Sterben nach „mehr“ in jeder Hinsicht, fällt uns gerade sehr schmerzhaft auf die Füße. Nicht als Strafe Gottes – nein, das haben wir uns ganz allein selbst zuzuschreiben.

Aber auch in unserer heutigen ganz aktuellen Geschichte kommt Gott vor. „Gedenke, Herr, an deine Barmherzigkeit“, Sie erinnern sich: so ist der Sonntag heute überschrieben.

Sowohl Jesaja als auch Jesus wollen mit ihrem Lied bzw. ihrem Gleichnis eines erreichen: dass die Menschen umdenken!

Dass sie ihre Verantwortung wahrnehmen. Dass ihr Glaube endlich ihr Handeln bestimmt. Dass ihr Leben in Gottes Sinn gestaltet wird.

Sowohl Jesaja als auch Jesus haben ihr Leben ganz in diesem Sinne gelebt – obwohl sie dafür angefeindet, abgelehnt und verurteilt wurden.

In diesen Wochen der Passionszeit erinnern wir uns daran, welchen Weg Jesus für seinen Glauben auf sich nahm – ja, was er für uns Menschen auf sich nahm.

Das geht noch weit über das hinaus, was der Weinbergbesitzer bei Jesaja an Liebe und Herzblut in seinen Weinberg steckt.

Berührt uns das denn gar nicht?

Was hätte er denn noch mehr tun sollen, damit wir endlich begreifen? Er hat alles für uns eingesetzt – wirklich alles.

Und der Friede Gottes, welcher höher ist als alle Vernunft, bewahre unsere Herzen und Sinne in Christus Jesus. Amen.

Lied: Du schöner Lebensbaum (EG 96,1-3+6)

https://www.youtube.com/watch?v=2aDcv75KsGE

1) Du schöner Lebensbaum des Paradieses, gütiger Jesus, Gotteslamm auf Erden. Du bist der wahre Retter unsres Lebens, unser Befreier.

2) Nur unsretwegen hattest du zu leiden, gingst an das Kreuz und trugst die Dornenkrone. Für unsre Sünden musstest du bezahlen mit deinem Leben.

3) Lieber Herr Jesus, wandle uns von Grund auf, dass allen denen wir auch gern vergeben, die uns beleidigt, die uns Unrecht taten, selbst sich verfehlten.

6) Dank sei dem Vater, unsrem Gott im Himmel, er ist der Retter der verlornen Menschheit, hat uns erworben Frieden ohne Ende, ewige Freude.

Fürbitten

Großer Gott,

du hast so viel für uns getan, damit es uns gut geht – doch wir machen so wenig daraus.

Hilf uns, tätig zu werden, wo wir deine Liebe weitergeben können – und wo unsere Kraft nicht ausreicht, höre unser Gebet:

Wir bitten dich für Menschen, die in Krankheit und Armut leben müssen: Sende ihnen Hilfe und lass Gerechtigkeit wachsen.

Wir bitten für die, die im Schrecken von Krieg und Terror leben müssen oder unter Verfolgung leiden: Richte sie auf und stärke die Kräfte, die Frieden suchen.

Wir bitten dich alle, die nur nach sich fragen und auf Kosten anderer leben: Rühre sie an mit deinem Erbarmen.

Wir bitten dich für Menschen, die sich unermüdlich für Recht und Gerechtigkeit einsetzen: Gib ihnen deinen Geist der Ausdauer und des Muts.

Wir bitten für uns selbst, wenn wir uns mal wieder um uns selber sorgen: Schenke uns stets das Vertrauen in deine Fürsorge.

Wir bitten dich auch für die Traurigen und Trauernden. Sei ihnen nahe mit deiner Hilfe und deinem Trost.

In der Stille, Gott, bringen wir vor dich, was uns selbst belastet – nennen dir die Menschen, die uns am Herzen liegen

– STILLE –

Gott, unser Vater, du hast uns deinen Sohn geschenkt, damit wir leben können. Im Vertrauen darauf, dass du jeden einzelnen von uns im Blick hast und an uns denkst, beten wir weiter

Vater unser...

Lied: Wohl denen, die da wandeln (EG 295,1-4)

https://www.youtube.com/watch?v=AS9EQLlEPUc

1) Wohl denen, die da wandeln vor Gott in Heiligkeit, nach seinem Worte handeln und leben allezeit; die recht von Herzen suchen Gott und seine Zeugniss' halten, sind stets bei ihm in Gnad.

2) Von Herzensgrund ich spreche: dir sei Dank allezeit, weil du mich lehrst die Rechte deiner Gerechtigkeit. Die Gnad auch ferner mir gewähr; ich will dein Rechte halten, verlass mich nimmermehr.

3) Mein Herz hängt treu und feste an dem, was dein Wort lehrt. Herr, tu bei mir das Beste, sonst ich zuschanden werd. Wenn du mich leitest, treuer Gott, so kann ich richtig laufen den Weg deiner Gebot.

4) Dein Wort, Herr, nicht vergehet, es bleibet ewiglich, so weit der Himmel gehet, der stets beweget sich; dein Wahrheit bleibt zu aller Zeit gleichwie der Grund der Erden, durch deine Hand bereit'.

Segen

Der Herr segne euch und behüte euch, der Herr lasse sein Angesicht leuchten über euch und sei euch gnädig, der Herr erhebe sein Angesicht über euch und gebe euch Frieden. Amen.

Musikstück zum Ausgang



All unsere Gottesdienste – teilweise auch zum Anhören - und weitere Impulse finden Sie auch auf unserer Homepage: https://www.ev-kirchengemeinde-lichtenau-baden.com/unsere-gottesdienste




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