Gottesdienst an Buß- und Bettag, den 17.11.2021 in Lichtenau

Aktualisiert: Nov 18



Gottesdienst an Buß- und Bettag, den 17.11 2021, um 19 Uhr in Lichtenau

mit Pfarrerin Ute Braun


Dieser Gottesdienst wird auch per Zoom übertragen:

https://eu01web.zoom.us/j/65245801800?pwd=VTdpTUdrKzRPeGwrM2hjVFhXN2I4QT09

Meeting-ID: 652 4580 1800

Kenncode: 898321


Wenn Sie an unserem Gottesdienst nicht teilnehmen können, haben Sie hier die Möglichkeit dennoch mit unserer Gottesdienstgemeinschaft verbunden zu sein. (Gerne dürfen Sie diesen Gottesdienst auch ausdrucken und weitergeben.)





Orgelvorspiel

Votum:

Wir feiern Gottesdienst im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes. (Amen)

Gruß:

Der Herr sei mit euch… (…und mit deinem Geist).

Begrüßung:

Herzlich willkommen zum Gottesdienst am Buß- und Bettag.

„Alles wieder gut!?“ – ist sein Motto. Ein Satz, der unsere Sehnsucht trifft: Es soll endlich wieder alles gut sein. Wir wollen aufatmen, Sorgen loslassen, nicht jeden Tag schlechte Nachrichten hören und Einschränkungen erfahren.

„Alles wieder gut!?“ In dieser Frage schwingt so viel mit.

Hoffnung, dass die Antwort positiv ausfällt.

Angst, dass das Gegenüber vielleicht verneint.

Zweifel, ob man die Frage überhaupt hätte stellen dürfen

„Alles wieder gut!?“ – wie würden wir auf diese Frage antworten? Ehrlich antworten! Nicht nur schnell als Textnachricht auf dem Handy zwischen Tür und Angel!

Was muss noch gut werden, damit ich von Herzen „Ja“ antworten kann? Und was können wir selbst dazu tun?

Der Buß- und Bettag lädt uns ein zum Anhalten, Bilanz ziehen, Umkehren…

Der Psalm des Jona nimmt uns mit hinein in dieses Innehalten und Umkehren…

Psalm des Jona (NL 972)

Ich rief zu dem HERRN in meiner Angst,

und er antwortete mir.

Ich schrie aus dem Rachen des Todes,

und du hörtest meine Stimme.

Du warfst mich in die Tiefe, mitten ins Meer,

dass die Fluten mich umgaben.

Alle deine Wogen und Wellen gingen über mich,

dass ich dachte, ich wäre von deinen Augen verstoßen,

ich würde deinen heiligen Tempel nicht mehr sehen.

Wasser umgaben mich bis an die Kehle,

die Tiefe umringte mich, Schilf bedeckte mein Haupt.

Ich sank hinunter zu der Berge Gründen,

der Erde Riegel schlossen sich hinter mir ewiglich.

Aber du hast mein Leben aus dem Verderben geführt,

HERR, mein Gott!

Als meine Seele in mir verzagte, gedachte ich an den HERRN,

und mein Gebet kam zu dir in deinen heiligen Tempel.

Die sich halten an das Nichtige, verlassen ihre Gnade.

Ich aber will mit Dank dir Opfer bringen.

Meine Gelübde will ich erfüllen.

Hilfe ist bei dem HERRN.

Eingangsgebet:

Was ist gut und was nicht?

Guter Gott, wir kommen zu dir in dieser Stunde.

Mit unserem Hunger nach einem guten Leben.

Mit unserer Neigung, schlechte Dinge schön zu reden oder Gutes schlecht zu machen.

Gib uns einen klaren Blick, einen wachen Verstand und ein Herz, das Dir vertraut.

Wir rufen zu dir: Christe, du Lamm Gottes, erbarm dich unser…

Gesang: Christe, du Lamm Gottes

https://www.youtube.com/watch?v=-2WMSObtrWY

Lesung: Matthäus 19,16-22

Und siehe, einer trat zu ihm und sprach: Meister, was soll ich Gutes tun, damit ich das ewige Leben habe? Er aber sprach zu ihm: Was fragst du mich nach dem, was gut ist? Gut ist nur der Eine. Willst du aber zum Leben eingehen, so halte die Gebote. Da sprach er zu ihm: Welche? Jesus aber sprach: »Du sollst nicht töten; du sollst nicht ehebrechen; du sollst nicht stehlen; du sollst nicht falsch Zeugnis geben; ehre Vater und Mutter« und: »Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst«. Da sprach der Jüngling zu ihm: Das habe ich alles gehalten; was fehlt mir noch? Jesus sprach zu ihm: Willst du vollkommen sein, so geh hin, verkaufe, was du hast, und gib’s den Armen, so wirst du einen Schatz im Himmel haben; und komm und folge mir nach! Da der Jüngling das Wort hörte, ging er betrübt davon; denn er hatte viele Güter.

Lied: Mein schönste Zier und Kleinod (EG 473,1+2+4)

https://www.youtube.com/watch?v=68I7CCNqt0M

1) Mein schönste Zier und Kleinod bist auf Erden Du, Herr Jesu Christ; Dich will ich lassen walten und allezeit in Lieb und Leid in meinem Herzen halten.

2) Dein Lieb und Treu vor allem geht, kein Ding auf Erd so fest besteht; solchs muss man frei bekennen. Drum soll nicht Tod, nicht Angst, nicht Not von Deiner Lieb mich trennen.

4) Der Tag nimmt ab. Ach schönste Zier, Herr Jesu Christ, bleib Du bei mir, es will nun Abend werden. Lass doch Dein Licht auslöschen nicht bei uns allhier auf Erden.

Predigtgedanken!

„Alles wieder gut!?“

So ist es auf dem Plakat der diesjährigen Buß- und Bettags-Kampagne zu lesen.

„Alles wieder gut!?“

Das klingt, als hätte es vorher einen Streit gegeben – und nun fragt man vorsichtig nach. Ist alles wieder gut? – Zwischen uns?

Alles wieder gut! – das würden wir gerne als Antwort hören auf unsere Frage – das würden wir gerne von jemandem hören, um den wir uns sorgen.

Alles wieder gut! – manchmal sagen wir das ganz schnell – weil wir uns nicht länger damit befassen wollen, weil wir den Schmerz nicht länger aushalten, weil wir nicht darauf angesprochen werden wollen. Alles wieder gut! Und wie es wirklich in uns aussieht, ist nicht so wichtig.

Alles wieder gut!

Wir wissen aber auch, wie gerne wir diese Worte mit tiefster Überzeugung aussprechen möchten und dabei alles abschütteln wollen, was so mühsam war – in den letzten Tagen, Wochen, Monaten.

Ja, wir sehnen uns danach, befreit aufzuatmen, durchzuatmen. Zu hören und zu spüren: alles wieder gut!!

Und wo es so noch nicht gesagt werden kann, da wünschen wir uns die Zusage: Alles wird gut! Mach dir keine Sorgen!


Alles wieder gut?

Wie sieht es da wirklich grad in uns aus?

Heute am Buß- und Bettag ist Raum dafür, inne zu halten, sich einen Moment Zeit zu nehmen, sich zu besinnen, zum Jahresende hin: Wie geht es mir wirklich? Wofür bin ich dankbar? Was ist offen? Was liegt im Argen? Was will ich in Ordnung bringen?

Alles wieder gut!?

Das gilt auch beim Blick auf unser Zusammenleben als Gesellschaft.

Wir haben erst vor kurzem eine neue Bundesregierung gewählt. Die Aufgaben, die vor der neuen Regierung liegen, sind riesig. Wie werden sie gelöst werden? Wird alles gut?

Aus christlicher Sicht genügt es nicht, nur sein Kreuzchen bei der Wahl zu machen und sich dann entspannt zurück zu lehnen und abzuwarten, was andere tun und lösen.

Wir sind weiter gefragt, mit zu gestalten – kritisch zu begleiten – mit zu tragen – umzusetzen.

Alles wieder gut!?

Bei der Klimafrage können wir das noch lange nicht sagen - Wir können aber etwas dafür tun, dass es gut wird – oder zumindest besser: Wie wir selbst leben, wie wir reisen, einkaufen, essen, Urlaub machen, wie wir bauen und heizen, das wird auf Dauer mit darüber entscheiden, ob eine Regierung die gesetzten Klimaziele erreicht.


Alles wieder gut!?

Eineinhalb Jahre Corona-Pandemie liegen hinter uns. Vieles ist geschafft. Vieles ist besser geworden. Wir haben gelernt, vorsichtig zu sein. Immer bessere Schutzmaßnahmen wurden gefunden, Impfstoffe entwickelt und Therapien.

Wir hören von Impfdurchbrüchen – aber auch von Erkrankten mit minimalen Symptomen. Das lässt hoffen – trotz vieler Fragezeichen.

Doch kann man sagen: Alles wieder gut?

Ganz sicher nicht. Denn es bleiben Menschen, die um ihre Angehörigen trauern. Es sind viele, die nach einer Infektion mit Langzeitfolgen leben müssen. Schülerinnen und Schüler, Studierende und Auszubildende konnten nicht so gefördert werden wie sonst. Junge Leute haben schlechtere Chancen, im Berufsleben einzusteigen. Was schon immer so war, hat sich jetzt noch einmal verstärkt. Starke kommen voran und Schwächere werden abgehängt. Manche leiden auch unter Kontaktarmut und psychischer Belastung. Familien und Freundeskreise sind zerstritten über den Fragen, was die richtigen Maßnahmen sind.

Alles wieder gut!?

„Alles war sehr gut“, heißt es am Anfang der Bibel – wir haben davon am letzten Sonntag gehört. Dort wird erzählt, wie Gott die Welt schafft. Aus dem Chaos heraus, aus dem „Tohuwabohu“ schafft Gott eine wunderbare Welt, die er uns anvertraut. „Siehe, es war sehr gut“.

Die Botschaft, Jesu nennen wir „Evangelium“. Es heißt übersetzt „gute Nachricht“, „frohe Botschaft“. Und das war ja auch das Anliegen Jesu und seiner Jünger. Sie brachten Trostworte in schwere Lebenssituationen. Hilfe in der Not. Licht ins Dunkle. Heilung für Leib und Seele.


„Alles wird gut!“, gerade wenn es nicht gut ist und wir mit dem Schlechten kämpfen oder etwas Schweres zu tragen haben, brauchen wir diesen Mut machenden Zuspruch von außen.

Das bedeutet auf keinen Fall, dass wir etwas schönreden wollen oder uns schönreden lassen. Es bedeutet aber, dass es immer mehr gibt als Sorge, Angst und Zweifel.

Es gibt uns eine andere Sicht, es lässt uns auf Dinge schauen, die gut sind - neben den schlechten.

Alles wieder gut?!

Auf dem Plakat sieht man nur die Frage noch keine Antwort…

Da sind die drei Pünktchen...

Der andere schreibt gerade – oder sucht noch nach den richtigen Worten…

Noch ist alles offen…

Ist das nicht auch eine wichtige Aussage für unseren Buß- und Bettag?

Es geht nicht darum schnell eine Antwort zu geben, die vielleicht gar nicht zutrifft.

Manchmal ist es auch gut, erst mal zu schweigen, zu überlegen. Die Endlosdebatten auch mal abzubrechen oder zumindest mal eine echte Pause einzulegen.

Und stattdessen?

Buß- und Bettag ist ein Tag zum Innehalten – zum Umdenken und zum Anders machen – zum Hände reichen (im übertragenen Sinn) und auf die zugehen, die mich brauchen oder die ich brauche.

Es ist aber nicht nur ein Buß-Tag sondern auch ein Bettag.

Weil wir es kaum aus eigener Kraft schaffen, dass alles gut wird. Wir brauchen dazu Gottes Hilfe und Segen.

Und andere brauchen das auch.

Wir dürfen sie sozusagen ins Gebet nehmen – alle und alles vor Gott bringen – denn ihn brauchen wir, wenn es wirklich gut werden soll. Amen.

Lied: Da wohnt ein Sehnen (NL 116,1-4)

https://www.youtube.com/watch?v=VJ9u0JLPaDk

Refrain: Da wohnt ein Sehnen tief in uns, o Gott, nach dir, dich zu sehn, dir nah zu sein. Es ist ein Sehnen, ist ein Durst nach Glück, nach Liebe, wie nur du sie gibst.

1) Um Frieden, um Freiheit, um Hoffnung bitten wir. In Sorge, im Schmerz – sei da, sei uns nahe, Gott.

Refrain: Da wohnt ein Sehnen tief in uns…

2) Um Einsicht, Beherztheit, um Beistand bitten wir. In Ohnmacht, in Furcht – sei da, sei uns nahe, Gott.

Refrain: Da wohnt ein Sehnen tief in uns…

3) Um Heilung, um Ganzsein, um Zukunft bitten wir. In Krankheit, im Tod – sei da, sei uns nahe, Gott.

Refrain: Da wohnt ein Sehnen tief in uns…

4) Dass du, Gott, das Sehnen, den Durst stillst, bitten wir. Wir hoffen auf dich – sei da, sei uns nahe, Gott.

KLAGE

Alles wieder gut?

Ich bin so ungeduldig, Gott!

Will, dass es allen gut geht, dass es unserer Schöpfung gut geht, wir hier in Frieden leben können.

Alles wieder gut?

So viele Menschen wurden in den letzten Monaten abgehängt – von der Gemeinschaft, vom Lernen und Studieren, von der Freude. Und andere Aufgaben haben wir aus den Augen verloren.

Alles wieder gut?

Immer noch bestimmt die Angst das Leben vieler, Fragen, Unsicherheiten.

Ich bin so ungeduldig, Gott!

Aber ich will glauben, dass du es zum Guten wendest.

ERMUTIGUNG

Gott spricht:

„Sei tapfer und entschlossen!

Lass dich durch nichts erschrecken

Und verliere nie den Mut;

Denn ich, der Herr, dein Gott bin bei dir,

wohin du auch gehst.“

Überleitung zum Abendmahl (Präfation):

Im Abendmahl kommst du uns nah, Gott.

Lässt uns deinen Trost hören, schmecken, spüren.

Mit Brot und Saft stärkst du uns für den nächsten Wegabschnitt, der wieder Neues von uns abverlangt.

In Brot und Saft bist du für uns greifbar – machst uns zu einem Teil von deiner Gemeinschaft, von dir.

Darüber freuen wir uns und danken dir, Gott, der uns umkehren lässt, uns vergibt und einen Neuanfang schenkt! Gemeinsam mit allen Engeln und Geschöpfen stimmen wir in den Lobgesang ein und singen ohne Ende:

Gesang: Heilig, heilig

https://www.youtube.com/watch?v=m99HruLOJH0

Gemeinsam beten wir zu dir:

Vater unser im Himmel.

Jeder hat Anteil an dieser Gemeinschaft – so wie jeder von uns Anteil hat an Brot und Saft – an Tod und Auferstehung Jesu.

Einsetzungsworte:

Unser Herr Jesus Christus

in der Nacht, da er verraten ward,

nahm er das Brot, dankte und brach’s

und gab’s den Jüngern und sprach:

Nehmet hin und esset,

das ist mein Leib, der für euch gegeben wird.

Solches tut zu meinem Gedächtnis.

(Brot essen)

Desgleichen nahm er auch den Kelch nach dem Mahl,

dankte, gab ihnen den und sprach:

Nehmet hin und trinket alle daraus.

Dieser Kelch ist der neue Bund in meinem Blut,

das für euch vergossen wird zur Vergebung der Sünden.

Solches tut, sooft ihr’s trinket, zu meinem Gedächtnis.

(Saft trinken)

Lobe den Herrn meine Seele und vergiss nicht, was er dir Gutes getan hat.

Geht hin im Frieden des Herrn. Amen.

(Teller abstellen)

Lied: Wenn das Brot, das wir teilen (NL 86,1-3)

https://www.youtube.com/watch?v=PQnzlz5yJYY

1. Wenn das Brot, das wir teilen, als Rose blüht und das Wort, das wir sprechen, als Lied erklingt, dann hat Gott unter uns schon sein Haus gebaut, dann wohnt er schon in unserer Welt. Ja, dann schauen wir heut schon sein Angesicht in der Liebe, die alles umfängt, in der Liebe, die alles umfängt.

2. Wenn das Leid jedes Armen uns Christus zeigt und die Not, die wir lindern, zur Freude wird, dann hat Gott unter uns schon sein Haus gebaut…

3. Wenn die Hand, die wir halten, uns selber hält und das Kleid, das wir schenken, auch uns bedeckt, dann hat Gott unter uns schon sein Haus gebaut…

Schlussgebet:

Gott du bist so vieles.

Trost und Halt, Wegbegleiter und Wegzehrung, Mahner und Richtschnur, Vorbild und Bruder.

Es tut gut, wenn du uns in deinem Mahl nah kommst – uns untereinander verbindest.

Du bist gut; Gott.

Wir beten für Menschen, bei denen nicht alles gut ist,

die zu wenig haben,

zu wenig Beachtung, zu wenig Gemeinschaft, zu wenig Lebensfreude, zu wenig Sicherheit, zu wenig Liebe und Wertschätzung, zu wenig Unterstützung.

Gott, du bist gut.

Wir beten für Menschen, bei denen nicht alles gut ist,

die zu viel haben,

zu viel Angst, zu viel Unsicherheit, zu viel Zweifel,

zu viele Möglichkeiten, zu viele Belastung und Sorgen.

Gott, du bist gut.

Wir beten für Menschen, bei denen nicht alles gut ist,

obwohl sie genau das richtige Maß haben.

Lass sie sehen, was ihnen und anderen guttut.

Lass sie Dich in ihrer Fülle entdecken.

Du bist gut,Gott,

lass uns darauf vertrauen, dass du auch in dieser Zeit unser Leben zum Guten wendest.

Und dein Friede, Gott, der höher ist als alle Vernunft, bewahre unsere Herzen und Sinne in deinem Sohn Jesus Christus. Amen.

Abkündigungen

Lied: Der Lärm verebbt (EG 676,1+2)

https://www.youtube.com/watch?v=bnVQo-D7tlI

1. Der Lärm verebbt, und die Last wird leichter. Es kommen Engel und tragen mit. Gott, segne alle, die dir vertrauen. Gib Nacht und Ruhe, wo man heut litt.

2. Lass Recht aufblühen, wo Unrecht umgeht. Mach die Gefangnen der Willkür frei. Lass deine Kirche mit Jesus wachen und Menschen wirken, dass Friede sei.

Segen

Der Herr segne dich und behüte dich.

Er schaffe dir Rat und Schutz in allen Ängsten.

Er gebe dir den Mut, aufzubrechen

und die Kraft, neue Wege zu gehen.

Er schenke dir Gewissheit, heimzukommen.

Der Herr lasse sein Angesicht leuchten über dir und sei dir gnädig.

Gott sei Licht auf deinem Wege.

Er sei bei dir, wenn du Umwege und Irrwege gehst.

Er nehme dich bei der Hand

und gebe dir Zeichen seiner Nähe.

Er erhebe sein Angesicht auf dich und gebe dir seinen Frieden.

Ganzsein von Seele und Leib.

Das Bewusstsein der Geborgenheit.

Ein Vertrauen, das immer größer wird

und sich nicht beirren lässt.

So segne dich Gott Vater, Sohn und Heiliger Geist.

(Amen, Amen, Amen).

Orgelnachspiel zum Ausgang




All unsere Gottesdienste – teilweise auch zum Anhören - und weitere Impulse finden Sie auch auf unserer Homepage: https://www.ev-kirchengemeinde-lichtenau-baden.com/unsere-gottesdienste