Gottesdienst an Erntedank, 03.10.2021 in Lichtenau



Gottesdienst am Erntedank, 03. Oktober 2021

in der Evangelischen Kirche Lichtenau um 10:00 Uhr mit Pfarrerin Ute Braun


Wenn Sie an unserem Gottesdienst nicht teilnehmen können, haben Sie hier die Möglichkeit dennoch mit unserer Gottesdienstgemeinschaft verbunden zu sein. (Gerne dürfen Sie diesen Gottesdienst auch ausdrucken und weitergeben.)




Orgelvorspiel

Votum: Wir feiern Gottesdienst im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes. Amen.

Psalm 104 in moderner Übertragung von Peter Spangenberg (NL 951.2)

Wenn ich den Schiffen auf dem Meer nachträume:

Lobe den HERRN, meine Seele!

Du begeisterst mich bis in den letzten Winkel meines Herzens, lieber Gott;

dein Name strahlt wie helles Licht, das ich bestaune. Du umgibst dich mit dem schönsten Schmuck:

Mit deiner wunderbaren Schöpfung, als hättest du dich in Sonnenstrahlen gekleidet.

Dein Himmel spannt sich über die Erde wie ein großes Gemälde, das deine Wohnung einrahmt.

Die Wolken wirken auf mich wie Fahrzeuge, windgetrieben und immer in Bewegung.

Die Elemente gehorchen den Gesetzen, die du ihnen gegeben hast.

Die Erde dreht sich in ihrer Bahn, und ihre Pflanzen liegen wie ein bunter Gürtel zwischen den Meeren.

Der Regen netzt die trockene Krume, und alles wird grün. Berg und Tal wechseln sich ab wie die Gezeiten.

Alles hat seinen Raum, und nichts setzt sich darüber hinweg.

Die Erde bringt Nahrung hervor für Tier und Mensch,

und Brot und Wein gibt es für uns, damit Leib und Seele sich stärken.

Die Vögel hoch in den Bäumen, das Wild in den Felsen, die Tiere auf dem Felde von den Größten bis zu den Kleinsten:

Sie alle leben ihr Leben, wie du es bestimmt hast.

Mond und Sonne bewirken Nacht und Tag.

In deiner Schöpfung tun wir unseren Dienst.

Lieber Gott, was hast du alles geschaffen, unvorstellbar.

Du hast allem einen tiefen Sinn gegeben, und unsere Erde ist reich an Ertrag.

Wenn ich den Schiffen auf dem Meer nachträume:

Fische gibt es im Wasser zum Spiel mit den Wellen.

Alle Lebewesen warten auf deine gute Hand, die Nahrung spendet und Leben für alle.

Wo du ausatmest, da können wir Luft holen, und das Leben beginnt immer wieder neu.

Du begeisterst mich, lieber Gott. Wunderbar!



Eingangsgebet:

Dankeschön, guter Gott!

Für mein Leben, für die Welt in der ich lebe, für die Menschen, die mich umgeben, für Wärme und Licht, für Freude und Lachen, Für Halt und Hilfe, für Trost und Tröster.

Soviel ist es, was mein Leben reich und wertvoll macht – soviel, das ich ernten kann. Ja, viel mehr als Obst und Gemüse. Aber auch dafür danke ich.

Heute; Gott, an diesem Erntedankfest möchte ich bewusst Dankeschön sagen – dir, dem ich all das verdanke, was ich bin und habe.

Amen.



Lesung: 5. Mose 8,7-18 (Gute Nachricht)

Der Herr, euer Gott, wird euch in ein schönes und fruchtbares Land bringen. In der Ebene wie im Bergland gibt es dort Quellen und Bäche, die unerschöpflich aus der Tiefe hervorsprudeln. Es gibt Weizen und Gerste, Trauben, Feigen und Granatäpfel, Oliven und Honig.

Ihr werdet euer Essen nicht sorgsam einteilen müssen, es wird euch an nichts fehlen. Das Land hat sogar eisenhaltiges Gestein und in seinen Bergen könnt ihr Kupfer schürfen.

Wenn ihr euch dann satt essen könnt, sollt ihr dem Herrn, eurem Gott, aus vollem Herzen danken für das gute Land, das er euch gegeben hat.

Vergesst nicht den Herrn, euren Gott! Missachtet nicht seine Weisungen, Gebote und Rechtsbestimmungen, die ich euch heute verkünde! Werdet nicht übermütig, wenn es euch gut geht, wenn ihr reichlich zu essen habt und in schönen Häusern wohnt, wenn eure Viehherden wachsen, euer Gold und Silber und all euer Besitz sich vermehrt.

Vergesst dann nicht den Herrn, euren Gott! Er hat euch aus Ägypten, wo ihr Sklaven gewesen seid, herausgeführt.

Er hat euch durch die große und gefährliche Wüste geführt, wo giftige Schlangen und Skorpione hausen, wo alles ausgedörrt ist und es nirgends einen Tropfen Wasser gibt.

Aber dann ließ er aus dem härtesten Felsen Wasser für euch hervorquellen, und er gab euch mitten in der Wüste Manna zu essen, von dem eure Vorfahren noch nichts wussten. Durch Gefahr und Mangel wollte er euch vor Augen führen, dass ihr ganz auf ihn angewiesen seid; er wollte euch auf die Probe stellen, um euch am Ende mit Wohltaten zu überhäufen.

Vergesst das nicht und lasst euch nicht einfallen zu sagen: »Das alles haben wir uns selbst zu verdanken. Mit unserer Hände Arbeit haben wir uns diesen Wohlstand geschaffen.«

Seid euch vielmehr bewusst, dass der Herr, euer Gott, euch die Kraft gab, mit der ihr dies alles erreicht habt. Und er hat es getan, weil er zu den Zusagen steht, die er euren Vorfahren gegeben hat, wie ihr das heute sehen könnt.



Lied: Wir pflügen und wir streuen (508,1-3)

https://www.youtube.com/watch?v=exNNJUY_r4Q


1) Wir pflügen, und wir streuen den Samen auf das Land, doch Wachstum und Gedeihen steht in des Himmels Hand: der tut mit leisem Wehen sich mild und heimlich auf und träuft, wenn heim wir gehen, Wuchs und Gedeihen drauf.

Refr.: Alle gute Gabe kommt her von Gott dem Herrn, drum dankt ihm, dankt, drum dankt ihm, dankt und hofft auf ihn!

2) Er sendet Tau und Regen und Sonn- und Mondenschein, er wickelt seinen Segen gar zart und künstlich ein und bringt ihn dann behende in unser Feld und Brot: es geht durch unsre Hände, kommt aber her von Gott.

Refr.: Alle gute Gabe kommt her von Gott dem Herrn, drum dankt ihm, dankt, drum dankt ihm, dankt und hofft auf ihn!

3) Was nah ist und was ferne, von Gott kommt alles her, der Strohhalm und die Sterne, der Sperling und das Meer. Von ihm sind Büsch und Blätter und Korn und Obst von ihm, das schöne Frühlingswetter und Schnee und Ungestüm.

Refr.: Alle gute Gabe kommt her von Gott dem Herrn, drum dankt ihm, dankt, drum dankt ihm, dankt und hofft auf ihn!



Predigtgedanken!

Eher zufällig ist mir dieses Leporello in die Hände gefallen, das Sie heute bekommen haben.

„Danke schön“ steht da vorne drauf und das offene Tor auf dem Titelblatt lädt ein, einen schönen Garten zu betreten.

Blumen gibt es da und Büsche, eine Bank zum Ausruhen, Körbe mit Erntegaben stehen am Weg.

Ich stell mir vor, wie ich mich auf diese Bank setze und erst einmal wahrnehme, was es da so alles um mich gibt.

Wann machen wir das denn? Uns einfach mal hinsetzen und uns bewusst machen, was unser Leben reich macht?

Vielleicht tatsächlich beim Blick in den Garten, beim Spaziergang durch die Natur.

Vielleicht aber auch bei einem Fest wie Geburtstag oder ein Ehejubiläum? Ja, manchmal vielleicht sogar erst bei einem Abschied, beim Rückblick. Was hat uns verbunden – was haben wir verloren?

Erntedank ist so ein Tag, an dem wir uns – im übertragenen Sinn – auf eine Bank setzen und wahrnehmen, was unser Leben reich und bunt und vielfältig macht. Wofür wir danken können – ganz persönlich und aus freiem Herzen!

Die Zweitklässler haben dazu Bilder gemalt. Wofür sie danken. Da ist so ziemlich alles drauf vom Essen und Trinken – über Bett, Kinderzimmer und Spielzeug – hin zu Mama, Papa, Großeltern und Geschwister.

Bunt sind die Bilder – und so vielfältig wie die Kinder und ihr Dank!

Bunt und vielfältig – ist auch unser Erntedank-Altar wieder in diesem Jahr.

Da gibt es auch Obst, Gemüse und Blumen – aber auch noch viele andere Lebensmittel, die Menschen für den Bühler Tafelladen gebracht haben.

Das Opfer an Erntedank ist traditionell für die Hungernden in der Welt.

Auch das ist also Erntedank: Verantwortung übernehmen für andere. Miteinander teilen!

In diesem Jahr wurde mir das an mehreren Stellen bewusst.

Ein Kollege erzählte letztens, dass er auf seinen Erntedankaltar in der Kirche auch eine Packung Impfstoff gegen Corona legen will. Eine leere Packung natürlich.

Ein Stückweit kann ich ihn verstehen – seit doch viele Menschen geimpft sind, fühlen wir uns ein bisschen freier und leichter – haben zumindest das Gefühl, die Pandemie in den Griff bekommen zu können.

Aber ich sehe auch die anderen: die, die in Ländern wohnen, die ganz am Ende der Verteilerkette stehen. Wieviel liegt uns wirklich daran, die Pandemie einzudämmen – und wieviel ist dann doch wirtschaftliches Interesse der Pharmaunternehmen? Ich sehe, dass die Impffrage immer mehr zu einem Politikum wird. Auch in der Bundestagswahl am letzten Wochenende. Erschreckend wie viele gerade in unseren Kommunen die AfD gewählt haben, weil sie sich hier mit ihrem Unmut verstanden fühlten. Und ich höre, dass über der Frage „geimpft oder nicht geimpft“ Freundschaften hinterfragt werden oder sogar zu Bruch gehen.

Also Ja: für die Möglichkeit der Impfung können wir danken – so wie es der Kollege sinnbildlich ausdrückt mit seiner Packung auf dem Erntealtar. Aber wir müssen dabei auch die Verantwortung sehen– hier in unserem Land mit der politischen Lage – und Blick auf die armen Länder unserer Erde, damit auch sie Zugang zu Impfstoff und Medikamenten bekommen.

Wir haben in diesem Jahr wieder einen großen Erntedankaltar, der uns wirklich vor Augen führt, in was für einem reichen Land wir leben. Er zeigt uns aber auch, auf welch hohem Niveau wir oftmals jammern und wie schnell wir dabei die anderen aus dem Blick verlieren, denen es wirklich nicht gut geht. Bei unserem Gottesdienst in der Woche der Nachhaltigkeit vor 2 Wochen haben wir das ja ein wenig in den Blick nehmen können: Fairer Handel, gerechte Löhne, gesunde Arbeitsbedingungen und Zugang zu Bildung für alle. Da gibt es noch viel, sehr viel zu tun!

Und da ist noch mehr: Ich kann in diesem Jahr nicht auf den Erntedankaltar schauen ohne zugleich auch an die Menschen zu denken, die mitten in unserem Land durch Flut alles verloren haben, was sie besessen haben. Unvorstellbar, was das für Menschen bedeutet. Und wir haben ja versucht durch Spenden und Hilfe da ein bisschen mitzutragen.

Aber diese Flutkatstrophe zeigt uns auch, was der Klimawandel mit unserer Welt anstellt und Leben gefährdet– und das nicht irgendwo, weit von uns entfernt – sondern mitten unter uns.

Auf dem Leporello, den Sie erhalten haben, ist ein schönes Bild drauf – die Erde aus dem Weltall fotografiert.

Mich fasziniert diese Ansicht immer: was für ein schöner blauer Planet. Ein bisschen wie eine schillernde Glasmurmel sieht er in diesen Aufnahmen aus.

Daneben sind Verse aus dem Psalm 104 abgedruckt, den wir vorhin in etwas anderer Form gebetet haben.

Gott hat diese Welt so bunt geschaffen – alles ist darin weise geordnet, heißt es da.

Im Alten Testament haben diese Schöpfungstexte zweierlei Funktion: Sie laden ein, dankbar über all das Schöne zu staunen – machen aber auch deutlich: dieses Schöne wurde euch anvertraut, ihr habt dafür die Verantwortung.

An Erntedank ging das immer schon zusammen: Dank UND Verantwortung. Wir UND die anderen!

Dankeschön! Vergesst dieses Dankeschön nicht!

Der Predigttext für diesen Sonntag, den wir vorhin als Lesung gehört haben, mahnt: werdet nicht übermütig, bloß weil es euch grad gut geht.

Ich glaube, diese Mahnung müssen wir wieder viel wacher hören und viel lauter verkünden, wenn unsere Welt nicht noch mehr aus dem Lot geraten soll!

Aber in dem Text liegen auch Zusagen. Dem Volk Israel, das nun im neuen Land angekommen ist, wird gesagt: erinnert euch an die schweren Zeiten, die hinter euch liegen. Erkennt: Gott hat euch durch die Wüste geführt und mit Nahrung versorgt. Er hat euch die Kraft gegeben, all das durchzuhalten und euch ein neues Leben hier aufzubauen.

Ja, manche Gaben die Gott uns gibt, kann man nicht sehen und nicht anfassen – aber sie sind dennoch lebenswichtig. Auch dieser Gedanke ist auf dem kleinen Leporello aufgenommen in dem Text von Valerie Ebert-Schewe:

Den Traurigen gibt Gott „einen Krug voll Trost und Beistand“ heißt es da – den Kranken reicht er „eine Schale voller Linderung von Schmerzen und Beschwerden“ – bei ihm finden wir Freude und Geborgenheit, Hoffnungen und Perspektiven.

Ja, das alles gehört für mich zu Erntedank dazu:

Ich nehme wahr, was ich habe! Es ist viel mehr als das „tägliche Brot!“ - Dafür: „Dankeschön!“

Ich schaue zurück, wie ich hierher kam – und entdecke Gottes Spuren in meinem Leben, was gelungen ist, wo ich Kraft bekam, wo mir Mut zufloss, wo ich konkrete Hilfe erfuhr auch durch andere. Auch dafür: „Dankeschön!“

Ich habe Verantwortung für die Welt, in der ich lebe, für die anderen, die mit mir diesen schönen Planeten bewohnen. Und für die, die nach mir kommen.

Dass ich dazu bereit werde – auch dafür: „Dankeschön!“

Und für all das, was ich nicht in Hand habe – wo meine kleine Kraft einfach nicht ausreicht, will ich drauf vertrauen, dass Gottes Möglichkeiten noch lange nicht am Ende sind.

Amen.



Lied: Danke (EG 334,1-3+6)

https://www.youtube.com/watch?v=IMCeBIDHHhU


1) Danke für diesen guten Morgen, danke für jeden neuen Tag. Danke, dass ich all meine Sorgen auf dich werfen mag

2) Danke für alle guten Freunde, danke, o Herr, für jedermann. Danke, wenn auch dem größten Feinde ich verzeihen kann

3) Danke für meine Arbeitsstelle, danke für jedes kleine Glück. Danke für alles Frohe, Helle und für die Musik

6) Danke, dein Heil kennt keine Schranken, danke, ich halt mich fest daran. Danke, ach Herr, ich will dir danken, dass ich danken kann.

Überleitung zum Abendmahl (Präfation):

Gott, du schenkst uns alles, was wir zum Leben brauchen, du gibst uns das tägliche Brot – und im Abendmahl kommst du sogar selbst zu uns – als Brot des Lebens, als Kelch des Heils.

Wir danken dir, dass wir immer wieder eingeladen sind bei dir – du gibst uns Stärkung und Trost, Wegzehrung und Segen.

Darüber freuen wir uns und singen dir unseren Lobgesang mit allen Engeln und Geschöpfen:

Lied: Du bist Heilig, du bringst Heil

https://www.youtube.com/watch?v=o4mwSizxe0k


Du bist heilig, du bringst Heil, bist die Fülle, wir ein Teil der Geschichte, die du webst, Gott, wir danken dir, du lebst mitten unter uns im Geist, der Lebendigkeit verheißt, kommst zu uns in Brot und Wein, schenkst uns deine Liebe ein.

Du bist heilig. Alle Welt schaue auf dich.

Halleluja, halleluja für dich.

Gemeinsam beten wir zu dir: Vater unser im Himmel

Jeder hat Anteil an dieser Gemeinschaft – so wie jeder von uns Anteil hat an Brot und Saft – an Tod und Auferstehung Jesu.

(Wir teilen Brot und Saft/Wein)

Einsetzungsworte:

Unser Herr Jesus Christus

in der Nacht, da er verraten ward,

nahm er das Brot, dankte und brach’s

und gab’s den Jüngern und sprach:

Nehmet hin und esset,

das ist mein Leib, der für euch gegeben wird.

Solches tut zu meinem Gedächtnis.

(Brot essen)

Desgleichen nahm er auch den Kelch nach dem Mahl,

dankte, gab ihnen den und sprach:

Nehmet hin und trinket alle daraus.

Dieser Kelch ist der neue Bund in meinem Blut,

das für euch vergossen wird zur Vergebung der Sünden.

Solches tut, sooft ihr’s trinket, zu meinem Gedächtnis.

(Saft trinken)

Lobe den Herrn meine Seele und vergiss nicht, was er dir Gutes getan hat.

Geht hin im Frieden des Herrn. Amen.

(Teller abstellen)



Schlussgebet:

Dir, Gott, sag ich „Danke!“ – aus freien Stücken.

Für alles, was mein Leben wertvoll und reich macht.

Für Brot und Saft, die mich spüren lassen, dass du mir nahe kommst.

Für die Menschen an meiner Seite, die mir zeigen, dass ich nicht allein bin.

Für dich und deine Zeichen in unserem Leben.

Wir danken dir für alles Leichte – aber auch für das Schwere. Für unser Lachen aber auch für unsere Tränen.

Vor dir denken wir an die Menschen, die wir loslassen mussten.

Um deinen Trost und Beistand bitten wir dich für die Trauernden.

Eine Schale Linderung von Beschwerden und Schmerzen erbitten wir für unsere Kranken.

Dir, Gott, sag ich „Danke!“ – weil ich an so einem Tag wie dem Erntedankfest vor Augen geführt bekomme, wie reich mein Leben doch ist – dass es mir im Grunde doch an nichts mangelt.

Hilf mir, es auch in meinem Alltag zu entdecken – öffne Herzen und Hände um davon auch weiterzugeben an andere – und wo ich Mangel in meinem Leben empfinde, da lass mich vertrauen, dass du mir das Nötige zum Leben zukommen lässt.

Und dein Friede, Gott, der höher ist als alle Vernunft, bewahre unsere Herzen und Sinne in deinem Sohn Jesus Christus. Amen.



Lied: Nun danket alle Gott (EG 321,1-3)

https://www.youtube.com/watch?v=nDVyysCj2eE


1) Nun danket alle Gott mit Herzen, Mund und Händen,

der große Dinge tut an uns und allen Enden,

der uns von Mutterleib und Kindesbeinen an

unzählig viel zugut bis hierher hat getan.

2) Der ewigreiche Gott woll uns bei unserm Leben

ein immer fröhlich Herz und edlen Frieden geben

und uns in seiner Gnad erhalten fort und fort

und uns aus aller Not erlösen hier und dort.

3) Lob, Ehr und Preis sei Gott, dem Vater und dem Sohne

und Gott dem Heilgen Geist im höchsten Himmelsthrone,

ihm, dem dreiein'gen Gott, wie es im Anfang war

und ist und bleiben wird so jetzt und immerdar.

Segen

Es segne und behüte euch der lebendige Gott, der Vater, der Sohn und der Heilige Geist. Amen.

Orgelnachspiel




All unsere Gottesdienste – teilweise auch zum Anhören - und weitere Impulse finden Sie auch auf unserer Homepage: https://www.ev-kirchengemeinde-lichtenau-baden.com/unsere-gottesdienste