Gottesdienst mit Konfis an Buß- und Bettag, den 16.11.2022 in Lichtenau



Gottesdienst mit Konfis an Buß- und Bettag, den 16.11 2022, um 19 Uhr in Lichtenau

mit Pfarrerin Ute Braun




Wenn Sie an unserem Gottesdienst nicht teilnehmen können, haben Sie hier die Möglichkeit dennoch mit unserer Gottesdienstgemeinschaft verbunden zu sein. (Gerne dürfen Sie diesen Gottesdienst auch ausdrucken und weitergeben.)





Orgelvorspiel


Votum: Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes. (Amen)


Gruß: Der Herr sei mit euch…

(..und mit deinem Geist)


Hinführung:

Der Buß- und Bettag ist ein besonderer Feiertag für uns Evangelische. Wir stellen uns an diesem Tag unseren Fehlern, dem, was uns auf dem Herzen liegt. Wir räumen auf, seelisch und geistlich. Wir bitten bei Gott und untereinander um Vergebung.

Das Motto für den Buß- und Bettag 2022 lautet „Und jetzt?“

So eine Frage stellt man, wenn man nicht weiß, wie es weitergehen soll.

Sie scheint zu passen, wenn wir uns die Welt derzeit anschauen.

„Und jetzt?“

Wir wenden uns zu Gott und beten um Segen für unsere Welt.

Wir beten um einen Neuanfang mit Gott in der Beichte.

Wir beten um Jesu Nähe im Heiligen Abendmahl.

Wir singen:

Bleib bei mir, Herr! Der Abend bricht herein


Lied: Bleib bei mir, Herr! Der Abend bricht herein (EG 488,1-3)

https://www.youtube.com/watch?v=xYdWyfftyJM


Psalmgebet - gemeinsam (NL 964.2)

Von ganz unten schreie ich zu dir, Herr!

Herr, kannst du mich hören?

Höre mich!

Hörst du, wenn ich schreie?

Es könnte doch kein Mensch bestehen,

wolltest du nur zählen, was er alles falsch gemacht hat!

Du bist doch einer, der Mitleid hat und verzeiht!

Einer, der will, dass der Mensch immer wieder

auf die Füße kommt, aufsteht und ein Mensch ist.

Ich hoffe auf dich!

Ich hoffe nur noch, mit Leib und Seele,

alles an mir hofft.

Mehr als die Wache auf den Morgen warte ich auf dich.

Und so soll auch Israel hoffen,

denn Er verzeiht und erlöst, vollkommen,

keine Schuld bleibt zurück.

Er wird Israel retten, von allen Sünden.

Amen


Lesung: Lukas 13, 1-9 (Gute Nachricht) – Konfis

Erzähler: Um diese Zeit kamen einige Leute zu Jesus und erzählten ihm von den Männern aus Galiläa, die Pilatus töten ließ, als sie gerade im Tempel Opfer darbrachten; ihr Blut vermischte sich mit dem Blut ihrer Opfertiere.

Jesus sagte zu ihnen:

Jesus: »Meint ihr etwa, dass sie einen so schrecklichen Tod fanden, weil sie schlimmere Sünder waren als die anderen Leute in Galiläa? Nein, ich sage euch: Wenn ihr euch nicht ändert, werdet ihr alle genauso umkommen!

Oder denkt an die achtzehn, die der Turm am Teich Siloah unter sich begrub! Meint ihr, dass sie schlechter waren als die übrigen Einwohner Jerusalems? Nein, ich sage euch: Ihr werdet alle genauso umkommen, wenn ihr euch nicht ändert!«


Erzähler: Dann erzählte ihnen Jesus folgendes Gleichnis:


Jesus: »Ein Mann hatte in seinem Weinberg einen Feigenbaum gepflanzt. Er kam und suchte Früchte an ihm und fand keine. Da sagte er zu seinem Weingärtner:


Weinbergbesitzer: ›Hör zu: Drei Jahre sind es nun schon, dass ich herkomme und an diesem Feigenbaum nach Früchten suche und keine finde. Also hau ihn um, was soll er für nichts und wieder nichts den Boden aussaugen!‹


Jesus: Aber der Weingärtner sagte:


Weingärtner: ›Herr, lass ihn doch dieses Jahr noch stehen! Ich will den Boden rundherum gut auflockern und düngen. Vielleicht trägt der Baum dann im nächsten Jahr Früchte. Wenn nicht, dann lass ihn umhauen!‹«


Glaubensbekenntnis

Ich glaube an Gott, den Vater, den Allmächtigen,

den Schöpfer des Himmels und der Erde.

Und an Jesus Christus, seinen eingeborenen Sohn, unsern Herrn, empfangen durch den Heiligen Geist,

geboren von der Jungfrau Maria, gelitten unter Pontius Pilatus,

gekreuzigt, gestorben und begraben,

hinabgestiegen in das Reich des Todes,

am dritten Tage auferstanden von den Toten,

aufgefahren in den Himmel;

er sitzt zur Rechten Gottes, des allmächtigen Vaters;

von dort wird er kommen, zu richten die Lebenden und die Toten.

Ich glaube an den Heiligen Geist, die heilige christliche Kirche,

Gemeinschaft der Heiligen, Vergebung der Sünden,

Auferstehung der Toten und das ewige Leben. Amen.


Meditation – Konfis

Es gibt Schilder, die sieht man überall und sie werden doch übersehen.

Vielleicht, weil man sich dran gewöhnt hat. Vielleicht weil man sie bisher noch nie wirklich gebraucht hat?

Wer denkt in der Regel auch schon daran, dass es brennen könnte und man voller Rauch in den Augen nach dem Notausgang tastet.

Doch wenn so etwas doch mal geschieht, dann ist man froh, wenn man noch weiß, wo der Weg ins Freie liegt. Wenn ein Schild einem den Weg zeigt:

Hier geht es raus!


„Und jetzt?“ steht auf dem Schild.

„Und jetzt?“ - Das frage ich mich, wenn ich einfach nicht mehr weiterweiß.

Ich hatte Pläne – doch sie haben sich zerschlagen. Und jetzt?


Ich habe ein Problem und brauche jemanden zum Reden – doch keiner ist da! Und jetzt?


Ich fühle mich allein und hilflos – so vieles müsste sich verändern in unserer Welt, für unser Klima, zum Frieden. Aber ich bin doch nur ein einziger! Wie soll ich was ändern? Und jetzt?


Ein anderer braucht mich – aber ich weiß grad gar nicht: was kann ich denn sagen, was tun, wie helfen? Und jetzt?


Ich hab Mist gebaut – so richtig. Und jetzt?


Ich würde diese Schuld, das Schuldgefühl so gerne loswerden. Ich würde gerne alles ungeschehen machen. Mich entschuldigen. Vergebung erfahren. Neu anfangen. Aber wie soll das denn gehen? Und jetzt?


Was ich in den Nachrichten höre, beschäftigt mich – ja manchmal macht es mir sogar Angst. Wo geht es hin. Hört es auf. Gibt es einen Notausgang? Wo?


Ich sehe das Schild mit der Frage. Es ist eine Einladung zum Gottesdienst am Buß- und Bettag.

Ist das Schild ein Symbol für Gott?

Ist er mein Ausweg?

Zeigt er mir den Weg und sagt mir: hier geht’s lang?

Leuchtet er für mich auch im Dunkeln?

Kann ich ihm folgen – und führt er mich ins Freie? In die Freiheit?

Ist Gott mein Helfer? Mein Ausweg?


Und wie muss so ein Gottesdienst sein, damit ich das auch erfahren kann?

Gott ist mein Halt, mein Helfer, mein Weg in die Freiheit?

Es muss ein Gottesdienst sein, der mir Zuflucht bietet.

Probleme, Angst, Corona bleiben draußen.

Drin treffe ich Menschen, die mir guttun, kann loslassen, abschalten.

Ich bekomme Hilfestellungen für mein Leben.


Ich spüre, es ist Zeit, zu klagen und innezuhalten für ein Gespräch mit Gott. Er ist da und interessiert sich für mich. Mit ihm zusammen finde ich vielleicht den richtigen Weg ...


Lied: Aus der Tiefe rufe ich zu dir (NL 4,1-4)

https://www.youtube.com/watch?v=WYrYBSV9KVU


Predigt zu Offenbarung 3, 1-6

Ein grünes Schild mit einer rennenden Figur darauf – wir kennen es - sehen es an vielen Orten. Ein Hinweis-Schild auf den Notausgang, auf den Fluchtweg.

Daneben die Frage: „Und jetzt?“

Ja, und jetzt? Es gibt so vieles, was uns verunsichert – hilflos macht – wo wir nicht weiterwissen. Wo geht’s es weiter? Wie geht es weiter? Geht es überhaupt weiter?

In den Gedanken der Konfis kam schon ganz viel davon vor – ihre Gedanken zu diesem Schild und zu dieser Frage.

Und: das fand ich persönlich sehr interessant: ihr Gedanke, dass ein Gottesdienst in gewisser Weise auch ein „Notausgang“ sein kann – dass Gott ein Notausgang für mich sein kann. Und: ihr Bedürfnis, dass der Gottesdienst auch ein sicherer Ort sein soll – das Bedrückende, Angstmachende soll draußen bleiben.


Der Buß- und Bettag heute kann das vielleicht ein stückweit bieten. Es ist ein Tag zum sich Besinnen – zum Anhalten und Nachdenken – nicht in Panik geraten, nicht kopflos losrennen – hören, Kraft schöpfen, in mich reinhorchen, was trägt mich, was hält mich?

Er ist aber zugleich ein Tag, der zur Umkehr ruft – uns alle, damit wir eben nicht wo weiter machen, wie bisher, dass wir uns nicht hier in diesem „sicheren Ort“ eingraben und die Welt draußen lassen – sondern dass wir uns gemeinsam hier stärken lassen um dann draußen gemeinsam zu handeln.


Der Predigttext, der uns heute hier begegnet, hat deshalb auch etwas von einem Weckruf: Wir hören Verse aus Offenbarung 3:


Text:

»Schreib an den Engel der Gemeinde in Sardes:

›So spricht der, der Macht über die sieben Geister Gottes hat

und der die sieben Sterne hält:

Ich kenne deine Taten. Ich weiß, dass du in dem Ruf stehst, lebendig zu sein. Aber du bist tot.

Wach auf! Stärke die, die übrig sind und fast gestorben wären.

Denn ich habe festgestellt, dass deine Taten nicht vollkommen waren in den Augen meines Gottes.

Denk doch daran, wie du meine Botschaft empfangen und gehört hast. Befolge sie wieder und ändere dich.

Wenn du nicht aufwachst, werde ich so unerwartet kommen wie ein Dieb. Und du wirst nicht wissen, zu welcher Stunde ich gegen dich vorgehen werde.

Aber es gibt einige Leute in Sardes, die ihre Kleider nicht schmutzig gemacht haben.

Sie werden weiße Gewänder tragen und mit mir zusammen auf dem Weg sein. Denn sie sind es wert.

Wer siegreich ist und standhaft im Glauben, dem wird ein weißes Gewand angezogen.

Niemals werde ich seinen Namen aus dem Buch des Lebens streichen. Vielmehr werde ich mich vor meinem Vater und vor dessen Engeln offen zu ihm bekennen.‹

Wer ein Ohr dafür hat, soll gut zuhören, was der Geist Gottes den Gemeinden sagt!«


Wach auf!

Das ganze Bibelwort ist ein einziger Weckruf. Es brennt und du schläfst? Du hast den Namen, dass du lebst, und bist tot.


Das sind harte Worte! Aber sind Sie so falsch?

Ist sie denn noch da, unsere Lebensenergie, unser Einsatz für das Leben?

Der Brief im Buch Offenbarung wendet sich an Christen der frühen Gemeinden in Asien – und er wendet sich auch an uns:

Erinnert ihr euch noch, wie ihr damals begonnen habt?

Ihr seid getauft worden – habt damals alles mitbekommen, was ihr brauchtet: den Geist und die Kraft, dazu die Liebe, die Gemeinschaft und das ewige Leben, Leben über den Tod hinaus.

Und dann?

Ihr wolltet die Welt verändern – Christus nachfolgen!

Und dann?

Als Nachfolger Christi solltet ihr in seinen Fußspuren gehen – aufstehen gegen Tod und Ungerechtigkeit, protestieren gegen alles, was Menschen klein macht oder sie ängstet, gegen alles, was ausbeutet und niederdrückt?

Als Nachfolger Christi wolltet ihr genauso unbequem sein wie er – euch nicht abspeisen lassen von Versprechungen und Vertröstungen. Für das Leben wolltet ihr eintreten.

Und jetzt?


Ich merke es an mir selbst: es ist manchmal einfach leichter, den Mund zu halten. Nicht zu widersprechen, sich nicht zu wehren. Es halt zu akzeptieren.

Warum eigentlich? Aus Angst? Aus Bequemlichkeit? Weil wir es so gewohnt sind, nicht anderes gelernt haben? Oder weil uns der Widerstand ausgetrieben wurde?

Leichter fällt es mir noch, mich für andere stark zu machen. Für sie das Wort zu ergreifen. Vielleicht weil ich dann meine eigene Schwäche nicht zugeben muss? Oder weil die anderen noch schwächer sind?


„Du hast den Namen, dass du lebst, und bist tot.“ Kehr um, werde wach und stärke das andere, das schon sterben wollte.

Ja, so ein Gottesdienst ist zunächst mal ein sicherer Ort.

Hier kann ich zur Ruhe kommen, wie ihr Jugendlichen das beschrieben habt.

Hier darf ich mich stärken lassen, füllen lassen.

Aber ich werde auch hinterfragt!

Was machst du denn aus deinem Christsein?

Lebst du es? Wie lebst du es?

Und wenn es gut geht, dann gebe ich zumindest mir selbst eine ehrliche Antwort…


Doch dann kommt die nächste Frage:

Soll es so bleiben? Willst du dich weiter zurückgelehnt in der Kirchenbank ausruhen?

Lässt dich das alles unberührt? Die Kriege, die Toten, die Flüchtlinge, unsere Schöpfung, der ausgegrenzte Mitschüler, die einsam Nachbarin, der Neuzugezogene, der sich verloren fühlt.

Und in deinem eigenen Leben – läuft da denn alles rund?

Und warum änderst du es dann nicht?

Erinnere dich an deine Taufe – du hast alles bekommen, was du brauchst: den Geist und die Kraft, dazu die Liebe, die Gemeinschaft und das ewige Leben.

Dir wurde gesagt: dass du zu Christus gehörst, dass du Gottes Kind bist. Aber lebst du so?

Ist es auch für dich in deinem Leben spürbar und sichtbar – auch in dem, wie du mit dir selbst umgehst?


Eine Notausgangschild…

…ich kann dem Pfeil folgen, kann den Notausgang wählen.

Umkehren heißt das in der kirchlichen Sprache! Oder in alten Worten: Buße tun!

Will ich so weiter machen – oder will ich was ändern?

Trau ich mich, etwas zu ändern?


Im Predigttext heißt es: dass wir den Weg nicht allein gehen müssen – wir gehen ihn mit Christus. Orientieren uns an ihm und dürfen uns von ihm stärken lassen.

Damit wir dann draußen mutiger sind – unseren Glauben leben, für Gerechtigkeit eintreten – und auch unser ganz persönliches Leben so gestalten können, wie es uns einmal zugedacht war: frei, gerechtfertigt, mit anderen, mit Gott, aufrecht, im Licht.

Amen.


Lied: Christus, dein Licht (NL 11)

https://www.youtube.com/watch?v=U7XTyFym08g


Beichte

Hinführung

Der HERR heilt, die zerbrochenen Herzens sind, und verbindet ihre Wunden. (Psalm 147,3)

Darum sind wir hier:


Stilles Beichtgebet

In der Stille bringen wir vor Gott, was uns unruhig macht, was uns nachgeht, wo wir schuldig wurden vor Gott und den Menschen.

STILLE


Beichtbekenntnis (EG 033)

Barmherzig und gnädig ist der Herr, geduldig und von großer Güte.


Lasst uns zum Herrn rufen:

Herr, sei mir gnädig und heile mich.

(wir sprechen gemeinsam)


G: Herr, sei mir gnädig und heile mich.


Herr, du kennst mich.

Ich will deinem Blick standhalten,

auch wenn es schmerzt und mich beschämt.

Lasst uns zum Herrn rufen:


G: Herr, sei mir gnädig und heile mich.


Ich weiß, dass du mich liebst,

ich darf mich dir anvertrauen,

so wie ich bin.

Lasst uns zum Herrn rufen:


G: Herr, sei mir gnädig und heile mich.


Hilf mir, meinen Stolz zu überwinden,

dass ich mich heilen lasse

durch das Wort der Vergebung.

Lasst uns zum Herrn rufen:


G: Herr, sei mir gnädig und heile mich.


Zusage der Vergebung

Was Gott euch in der Taufe zugesagt hat, Rettung aus Angst, Vergebung der Sünden und Befreiung von der Macht des Bösen, das wird euch heute neu geschenkt.

Im Auftrag Jesu Christi und im Vertrauen auf seine Zusage spreche ich euch frei:

Euch sind eure Sünden vergeben.


Im Namen + des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes.

Der allmächtige Gott, der euch eure Sünden vergeben hat, gebe euch neue Zukunft, Kraft, nach seinem Willen zu leben und Gnade zum ewigen Leben. Amen


Lied: Ich lobe meinen Gott, der aus der Tiefe mich holt (EG 628,1-3)

https://www.youtube.com/watch?v=GOOfVfV515M


Abendmahlsgebet

Wir loben dich, unser Gott, und sagen dir Dank.

Du willst unsere Seele heilen und unseren Glauben stärken.

In Jesus Christus bist du uns nahegekommen.

Durch ihn segnest du uns.

In ihm hast du uns vergeben und uns die Möglichkeit für einen Neuanfang geschenkt.

Durch ihn erfüllst du deine Schöpfung mit Freude und Glanz.

Darum preisen wir dich mit allem, was lebt.

Darum stimmen wir ein in den ewigen Lobgesang der Engel und singen:


Gesang: Heilig, Heilig… (EG 185.3)


Einsetzungsworte:

Unser Herr Jesus Christus

in der Nacht, da er verraten ward,

nahm er das Brot, dankte und brach’s

und gab’s den Jüngern und sprach:

Nehmet hin und esset,

das ist mein Leib, der für euch gegeben wird.

Solches tut zu meinem Gedächtnis.


Desgleichen nahm er auch den Kelch nach dem Mahl,

dankte, gab ihnen den und sprach:

Nehmet hin und trinket alle daraus.

Dieser Kelch ist der neue Bund in meinem Blut,

das für euch vergossen wird zur Vergebung der Sünden.

Solches tut, sooft ihr’s trinket, zu meinem Gedächtnis.



Gott des Lebens,

heilige Brot und Kelch.

So werden sie uns zu Speisen des Himmels.

Heilige uns.

So werden wir zu Brüdern und Schwestern,

ein Leib auf Erden, voll Liebe und Sorge in der Welt.

Gemeinsam beten wir:


Vater unser im Himmel.

Geheiligt werde dein Name.

Dein Reich komme.

Dein Wille geschehe, wie im Himmel, so auf Erden.

Unser tägliches Brot gib uns heute.

Und vergib uns unsere Schuld,

wie auch wir vergeben unseren Schuldigern.

Und führe uns nicht in Versuchung,

sondern erlöse uns von dem Bösen.

Denn Dein ist das Reich und die Kraft

und die Herrlichkeit in Ewigkeit. Amen.

Und der Friede Gottes, der höher ist als alle Vernunft bewahre eure Herzen und Sinne in Jesus Christus. Amen.


Sooft ihr von diesem Brot esst und aus diesem Kelch trinkt verkündigt ihr den Tod und die Auferstehung unseres Herrn, bis dass er kommt…


Gesang: Christe, du Lamm Gottes (EG 190.2)


Christus spricht: Den Frieden lasse ich euch, meinen Frieden gebe ich euch! Euer Herz erschrecke nicht und fürchte sich nicht!


Unter dieser Zusage wollen wir nun gemeinsam das Abendmahl feiern.

Wir feiern das Abendmahl heute so, dass wir durch die Bankreihen gehen und Ihnen an den Platz das Abendmahlsbrot und Traubensaft im Einzelkelch bringen.


Wer das Abendmahl empfangen will, steht einfach auf, wenn wir an die Bankreihe kommen.


Seht, es ist alles bereit – schmecket und seht, wie freundlich der Herr ist.


AUSTEILUNG

(Während der Austeilung: ruhige Orgelmusik)


Schlussspruch:

Lobe den Herrn, meine Seele, der dir alle deine Sünde vergibt und heilet alle deine Gebrechen.

Das stärke und bewahre euch im Glauben zum ewigen Leben. Amen.


Orgel intoniert NL 173

https://www.youtube.com/watch?v=cEUvQVisR9M


Dank- und Fürbittgebet (mit Kehrvers: NL 173)

Wir danken dir, Gott,

für das Brot des Lebens und den Kelch des Heils.

Du hast uns gestärkt und ermutigt, belebt und erquickt

durch Christus, unseren Herrn.

Wir bitten dich für den Weg, den wir jetzt gehen.

Lass uns den Weg der Gerechtigkeit gehn,

dein Reich komme, Herr, dein Reich komme.

Wir bitten dich um Verständnis für unsere Mitmenschen, um Hilfsbereitschaft

und um den Mut, uns für Wahrheit Gerechtigkeit einzusetzen.

Lass uns den Weg der Gerechtigkeit gehn,

dein Reich komme, Herr, dein Reich komme.

Wir bitten dich für unsere Kirche und die ganze Christenheit: hilf uns auf das zu schauen, was uns verbindet – und aus unserem gemeinsamen Glauben handeln.

Lass uns den Weg der Gerechtigkeit gehn,

dein Reich komme, Herr, dein Reich komme.

Für unser Volk und alle Völker der Welt bitten wir, dass sich Gerechtigkeit durchsetze und Friede werde, wo Krieg ist.

Lass uns den Weg der Gerechtigkeit gehn,

dein Reich komme, Herr, dein Reich komme.

Für Menschen in Not und Bedrängnis bitten wir, dass ihnen geholfen werde.

Lass uns den Weg der Gerechtigkeit gehn,

dein Reich komme, Herr, dein Reich komme.

Und dein Friede, Gott, der höher ist als alle Vernunft, bewahre unsere Herzen und Sinne in Jesus Christus. Amen


Abkündigungen


Lied: Der Mond ist aufgegangen (EG 482,1-3+7)

https://www.youtube.com/watch?v=6anb_OhX2rk


Segen

Es segne und behüte euch der allmächtige und barmherzige Gott, der Vater, der Sohn und der Heilige Geist.

(Amen, Amen, Amen)


Orgelnachspiel



All unsere Gottesdienste – teilweise auch zum Anhören - und weitere Impulse finden Sie auch auf unserer Homepage: https://www.ev-kirchengemeinde-lichtenau-baden.com/unsere-gottesdienste





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