Gottesdienst mit Vorstellung unserer neuen Konfirmanden am Sonntag, den 24.10.2021 in Lichtenau



Gottesdienst am 21. Sonntag nach Trinitatis, den 24.10 2021, um 10 Uhr in Lichtenau

mit Pfarrerin Ute Braun



Wenn Sie an unserem Gottesdienst nicht teilnehmen können, haben Sie hier die Möglichkeit dennoch mit unserer Gottesdienstgemeinschaft verbunden zu sein. (Gerne dürfen Sie diesen Gottesdienst auch ausdrucken und weitergeben.)



Orgelvorspiel

Lied: Lobe den Herren (EG 316,1-3)

https://www.youtube.com/watch?v=JSSkG0oSwcI

1) Lobe den Herren, den mächtigen König der Ehren,

lob ihn, o Seele, vereint mit den himmlischen Chören.

Kommet zuhauf, Psalter und Harfe, wacht auf,

lasset den Lobgesang hören!

2) Lobe den Herren, der alles so herrlich regieret,

der dich auf Adelers Fittichen sicher geführet,

der dich erhält, wie es dir selber gefällt; hast du nicht dieses verspüret?

3) Lobe den Herren, der künstlich und fein dich bereitet,

der dir Gesundheit verliehen, dich freundlich geleitet.

In wieviel Not hat nicht der gnädige Gott über dir Flügel gebreitet!

Votum: Wir feiern Gottesdienst im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes. Amen.

Gruß: Der Herr sei mit euch…und mit deinem Geist.

„Lobe den Herren, der alles so herrlich regieret, der dich auf Adelers Fittichen sicher geführet“ - und: „In wieviel Not hat nicht der gnädige Gott über dir Flügel gebreitet!“

Ganz bewusst habe ich dieses Lied heute zum Eingang gewählt. Denn heute spielen Vögel eine zentrale Rolle in unserem Gottesdienst.

Ein Psalm gehört da für mich in besonderer Weise dazu.

Psalm 84 (NL 936)

Wie lieblich sind deine Wohnungen, Herr Zebaoth!

Meine Seele verlangt und sehnt sich

nach den Vorhöfen des Herrn;

mein Leib und Seele freuen sich

in dem lebendigen Gott.

Der Vogel hat ein Haus gefunden

und die Schwalbe ein Nest für ihre Jungen –

deine Altäre, Herr Zebaoth, mein König und mein Gott.

Wohl denen, die in deinem Hause wohnen;

die loben dich immerdar.

Wohl den Menschen, die dich für ihre Stärke halten

und von Herzen dir nachwandeln!

Wenn sie durchs dürre Tal ziehen, /

wird es ihnen zum Quellgrund,

und Frühregen hüllt es in Segen.

Sie gehen von einer Kraft zur andern

und schauen den wahren Gott in Zion.

Herr, Gott Zebaoth, höre mein Gebet;

vernimm es, Gott Jakobs!

Gott, unser Schild, schaue doch;

sieh an das Antlitz deines Gesalbten!

Denn ein Tag in deinen Vorhöfen

ist besser als sonst tausend.

Ich will lieber die Tür hüten in meines Gottes Hause

als wohnen in den Zelten der Frevler.

Denn Gott der Herr ist Sonne und Schild; /

der Herr gibt Gnade und Ehre.

Er wird kein Gutes mangeln lassen den Frommen.

Herr Zebaoth, wohl dem Menschen,

der sich auf dich verlässt!

Eingangsgebet:

Gott,

bei dir haben alle ihren Platz. Selbst die Vögel finden einen Platz für ihr Nest bei dir. Und wenn wir in Not sind, dann nimmst du uns unter deine Fittiche.

Was für schöne Bilder sind das, um deine Fürsorge zu beschreiben. In wie vielen Bildern wird beschrieben, dass wir dir wichtig sind und zu dir kommen können – jederzeit.

Heute sind wir hier – in deinem Haus. Die, die schon seit vielen Jahren da sind – die, die eher unregelmäßig kommen – und die, die als Konfirmandinnen und Konfirmanden nun in gewisser Weise neu hinzukommen.

Es ist schön, dass wir hier alle gemeinsam sein können – die jungen und die älteren – die mit Fragen und die mit manchen Antworten – die Suchenden und die, die schon gefunden haben.

Lass uns entdecken, was uns verbindet.

Lass uns spüren, dass du in unserer Mitte bist.

Hilf uns, aufeinander zuzugehen und mehr und mehr zusammenzuwachsen.

Darum bitten wir durch Christus, unseren Herrn. (Amen)

In jedem Jahr stellen sich die Konfirmandinnen und Konfirmanden mit einem Plakat vor – in diesem Jahr mit Vögeln… wieso es diese Vögel sind, die wir hier vorne sehen, hören Sie nun…

(Kurze Statements der Konfis: „Wenn ich ein Vogel wäre, wäre ich gerne ein … weil …“)


Vorstellung der Konfis (Name und Ortschaft)

Lied: Morgenlicht leuchtet (455,1-3)

https://www.youtube.com/watch?v=Z37CrRL4EUc

1.) Morgenlicht leuchtet, rein wie am Anfang.

Frühlied der Amsel, Schöpferlob klingt.

Dank für die Lieder, Dank für den Morgen,

Dank für das Wort, dem beides entspringt.

2.) Sanft fallen Tropfen, sonnendurchleuchtet.

So lag auf erstem Gras erster Tau.

Dank für die Spuren Gottes im Garten, g

rünende Frische, vollkommnes Blau.

3.) Mein ist die Sonne, mein ist der Morgen,

Glanz, der zu mir aus Eden aufbricht!

Dank überschwänglich, Dank Gott am Morgen!

Wiedererschaffen grüßt uns sein Licht.

Schriftlesungen:

Gott sprach: »Das Wasser soll von Leben wimmeln,

und in der Luft sollen Vögel fliegen!« So schuf Gott die Seeungeheuer und alle Arten von Wassertieren, ebenso jede Art von Vögeln und geflügelten Tieren. Und Gott sah das alles an: Es war gut. (1. Mose 1)


Noah ließ auch eine Taube fliegen, um zu erfahren, ob das Wasser von der Erde abgeflossen war. Sie fand aber keine Stelle, wo sie sich niederlassen konnte; denn die ganze Erde war noch von Wasser bedeckt. Deshalb kehrte sie zur Arche zurück. Noah streckte die Hand aus und holte sie wieder herein. Er wartete noch einmal sieben Tage, dann ließ er die Taube zum zweiten Mal fliegen. Sie kam gegen Abend zurück und hielt einen frischen Ölbaumzweig im Schnabel. Da wusste Noah, dass das Wasser abgeflossen war.

Er wartete noch einmal sieben Tage, dann ließ er die Taube zum dritten Mal fliegen. Diesmal kehrte sie nicht mehr zurück. (1. Mose 8)


Ein Adler scheucht die Jungen aus dem Nest, damit sie selber fliegen lernen. Doch wachsam schwebt er über ihnen, und wenn eins müde wird und fällt, dann breitet er die Flügel unter ihm und fängt es auf und trägt es fort. (5.Mose 32)


Gott breitet seine Flügel über dich, ganz nahe bei ihm bist du geborgen. Wie Schild und Schutzwall deckt dich seine Treue. (Psalm 91)


Wie ein Vogel über seinem Nest schwebt, um über seine Jungen zu wachen, so werde ich, der Herrscher der Welt, Jerusalem beschützen. Ich werde es schützen und befreien, verschonen und retten.« (Jesaja 31)


Alle, die auf den Herrn vertrauen, bekommen immer wieder neue Kraft, es wachsen ihnen Flügel wie dem Adler. Sie gehen und werden nicht müde, sie laufen und brechen nicht zusammen. (Jesaja 40)


Sobald Jesus getauft war, stieg er aus dem Wasser. Da öffnete sich der Himmel, und er sah den Geist Gottes wie eine Taube auf sich herabkommen. (Matthäus 3)


Seht euch die Vögel an! Sie säen nicht, sie ernten nicht, sie sammeln keine Vorräte – aber euer Vater im Himmel sorgt für sie. Und ihr seid ihm doch viel mehr wert als Vögel! (Matthäus 6)


Kauft man nicht fünf Spatzen für zwei Groschen? Und doch kümmert sich Gott um jeden Einzelnen von ihnen. Doch bei euch ist sogar jedes Haar auf dem Kopf gezählt. Habt keine Angst: Ihr seid Gott mehr wert als ein ganzer Schwarm Spatzen! (Lukas 12)

Predigtgedanken:


„Der Vogel hat ein Haus gefunden

und die Schwalbe ein Nest für ihre Jungen –

deine Altäre, Herr Zebaoth, mein König und mein Gott.“


An diesen Vers aus unserem Eingangspsalm muss ich immer denken, wenn ich die Turmfalken wieder auf unserem Kirchturm rufen höre und die Eulen nachts um die Kirche streichen.

Im Blick auf unsere neuen Konfis und die Vögel, auf denen sie sich vorgestellt haben, möchte ich diesen Vers heute noch ein bisschen anders lesen:

Auch unsere Konfis können hier im „Haus Gottes“ ein Stück Heimat finden. Sie können sich einnisten. Zunächst, um unsere Gemeinde, unseren Glauben und Gott besser kennenzulernen. Aber auch danach, wenn sie für sich entdeckt haben: hier ist ein Ort, an dem ich gerne bin – zu dem ich immer wieder gerne komme. Es ist ein Stück Heimat für mich geworden – oder zumindest ein Zufluchtsort in besonderen Lebenssituationen.

Ja, das ist so meine Vision für die Konfi-Zeit.


Noch sind wir am Anfang unserer gemeinsamen Konfi-Zeit.

Es gibt viel zu entdecken. Und wir sind schon mittendrin.

Anhand der Bibelverse und der Vögel, die ihr Konfis für euch rausgesucht habt, möchte ich Sie und euch da ein bisschen mit auf den Weg nehmen.


Ihr Jugendlichen kommt mit vielen Fragen. Wie ist das mit der Bibel? Stimmt alles, was da drin steht. War das wirklich so?

Und was mache ich mit der Schöpfungsgeschichte? Ist die Welt wirklich so entstanden?

Mit diesen Fragen haben wir uns die letzten beiden Wochen auseinander gesetzt. Und für euch war es wichtig festzuhalten: Die Welt ist bunt und vielfältig – und uns wurde die Verantwortung dafür übertragen. Das ist ein elementarer Teil der Konfi-Zeit: begreifen, dass wir als Christen eine besondere Verantwortung tragen, so wie Jesus das auch vorgelebt hat.

Wir haben Verantwortung für unsere Schöpfung – für Mensch und Tier – für ein gelingendes Miteinander. In der Konfi-Gruppe – aber auch darüber hinaus.

Die Taube als Symbol für den Frieden, wie das mehrere von euch vorhin formuliert haben, ist da ein gutes Sinnbild dafür.

Tatsächlich ist das ein wichtiges Anliegen unserer Kirchen, uns immer wieder für Frieden stark zu machen. Dafür zu sorgen, dass wir auf dieser Erde gut zusammen leben können.

Auch Noah hat eine Taube fliegen lassen nach der Sintflut. Als sie nach dem 3. Ausflug nicht mehr zurückkam, wusste er: jetzt ist die Gefahr gebannt. Jetzt konnte er mit Mensch und Tier die Arche wieder verlassen.


Aber während eurer Konfi-Zeit kann noch mehr geschehen:

Noch vor wenigen Jahren war euer Glaube an Gott wahrscheinlich kindlich unerschütterlich. Da war Gott für euch jemand, der immer da ist. Nur wenige von euch haben das damals groß in Frage gestellt.

Jetzt als Jugendliche hinterfragt ihr euren Kinderglaube, den Glaube an sich und auch Gott selbst. Und das ist auch ganz normal in eurem Alter.

Die Konfi-Zeit ist dazu da, auch auf diese Fragen Antworten zu finden. Viele Vergleiche für Gott und Aussagen über Gott werdet ihr kennenlernen. Einige stecken ja schon in den Versen drin, die wir gerade gehört haben.

Da gibt es diesen schönen Vers aus dem 5.Buch Mose. Vom Adler, der seine Jungen allein fliegen lässt – aber ein Auge auf sie hat, dass sie nicht ins Bodenlose fallen.

Für mich ist das ein gutes Bild für das Jugendalter. In diesem Alter will man allein fliegen – probiert auch manches aus – stolpert auch mal und stürzt vielleicht sogar – aber man fällt nicht ins Bodenlose – denn da gibt es Eltern, Lehrer, Trainer, Freunde und auch Gott, die euch auffangen, euch aufhelfen.


Wenn man so mitten in der Pubertät ist, dann kämpft man auch manches Mal mit sich selbst. Bin ich so in Ordnung, wie ich bin?

Und dann sind wir immer wieder darauf angewiesen, dass jemand kommt und uns sagt: Du bist wertvoll! So wie du bist!

Wie hieß das vorhin? Gott kümmert sich um jeden Spatz, der noch nicht mal einen Groschen kostet. IHR seid ihm noch viel wichtiger! Er hat jedes Haar auf eurem Kopf gezählt, so wertvoll seid ihr!

Manches muss man einfach immer wieder hören – und ich glaube, das ist eine dieser Zusage, die man gar nicht oft genug hören kann! Egal wie alt man ist!


Ja, und dann gibt es Situationen im Leben – als Jugendliche aber auch als Erwachsene – da geht es uns einfach nicht gut. Wir sind vielleicht traurig, fühlen uns allein oder alleingelassen. Wir sind ratlos oder hilflos. Oder wir haben Angst.

Da tut es gut, wenn man glauben und spüren kann, dass es einen Ort gibt, an dem wir Zuflucht finden.

Gott breitet seine Flügel schützend über uns, heißt es da im Psalm.

Er gibt uns Kraft, dass wir wieder durchstarten können – wie ein Adler – so beschreibt es Jesaja.

Ja, manchmal kann man das wirklich richtig spüren, dass Gott uns die Kraft gibt, die wir brauchen. Und ich wünsche euch, dass ihr es mit uns entdeckt!


Allerdings ist das nichts, was wir erzwingen können oder „machen“.

Das ist etwas, das geschieht – aber zugleich unverfügbar ist.

Als Jesus getauft wurde – so wird erzählt – tat sich der Himmel auf und der Heilige Geist kam wie eine Taube auf Jesus herunter.

Der Heilige Geist ist die Kraft, in der Gott selbst in uns wirkt.

Sie stärkt uns – von innen.

Sie tröstet uns, wenn wir traurig sind.

Und: sie hilft uns zu glauben.

Bei eurer Konfirmation wird dieser Geist Gottes nochmal ganz ausdrücklich für euch erbeten. Aber ich glaube, dass er auch jetzt schon in euch wirkt. Er steckt schon in euren Fragen, in eurem Suchen, in eurem Entschluss dieses Konfi-Jahr zu machen.

Ich weiß, so am Anfang der Konfi-Zeit kommt einem das alles noch fremd vor. Auch die Gemeinde, in der man da gelandet ist, ist einem fremd. Man kennt die Leute noch nicht richtig – man kennt sich auch noch nicht mit den Gottesdienstformen aus. Weiß nicht, was die da auswendig sagen und singen.

Aber das verändert sich – zumindest dann, wenn ihr euch drauf einlasst – auch auf die Menschen, denen ihr hier begegnet.

Das sind nämlich Menschen, für die Gott sehr wichtig geworden ist in ihrem Leben.

Menschen, die schon erfahren haben, dass Gott seine Flügel über sie breitet und sie schützt.

Menschen, die erlebt haben, dass sie aufgefangen wurden, als es ihnen mal nicht gut ging.

Die aus ihrem Glauben Kraft gewinnen für ihr Leben mit allen Herausforderungen.

Menschen, die auch gerne für euch da sind, wenn ihr sie lasst.


„Der Vogel hat ein Haus gefunden und die Schwalbe ein Nest für ihre Jungen – deine Altäre, Herr Zebaoth, mein König und mein Gott.“

Nistet euch ein bisschen bei uns ein – entdeckt mit uns, was es heißt an Gott zu glauben und Jesus Christus nachzufolgen – erfüllt von seinem Geist, der uns zu einer großen Gemeinschaft verbindet.

Amen.


Lied: Eingeladen zum Fest des Glaubens (2,1-4)

https://www.youtube.com/watch?v=k9NbpLMLNRg

1) Aus den Dörfern und aus Städten, von ganz nah und auch von fern, mal gespannt, mal eher skeptisch, manche zögernd, viele gern, folgten sie den Spuren Jesu, folgten sie dem, der sie rief, und sie wurden selbst zu Boten, dass der Ruf wie Feuer lief:

Refrain: Eingeladen zum Fest des Glaubens, eingeladen zum Fest des Glaubens. (2x)

2) Und so kamen die in Scharen, brachten ihre Kinder mit, ihre Kranken, auch die Alten, selbst die Lahmen hielten Schritt. Von der Straße, aus der Gosse kamen Menschen ohne Zahl, und sie hungerten nach Liebe und nach Gottes Freudenmahl.

Refrain: Eingeladen zum Fest des Glaubens

3) Und dort lernten sie zu teilen Brot und Wein und Geld und Zeit; und dort lernten sie zu heilen Kranke, Wunden, Schmerz und Leid; und dort lernten sie zu beten, dass dein Wille, Gott, geschehe; und dort lernten sie zu leben, dass das Leben nicht vergehe.

Refrain: Eingeladen zum Fest des Glaubens.

4) Aus den Dörfern und aus Städten, von ganz nah und auch von fern, mal gespannt, mal eher skeptisch, manche zögernd, viele gern, folgen wir den Spuren Jesu, folgten wir dem, der uns rief, und wir werden selbst zu Boten, dass der Ruf noch gilt, der lief:

Refrain: Eingeladen zum Fest des Glaubens


Fürbittengebet:

Gott,

heute bitten wir dich für unsere neuen Konfirmandinnen und Konfirmanden, die sich gemeinsam auf den Weg gemacht haben um dich und deine Gemeinde besser kennenzulernen.

Begegne ihnen, dass sie Antworten finden auf ihre Fragen aber auch spüren können, dass du ihnen nahe bist.


Wir bitten dich auch für uns als Gemeinde, dass wir unseren Konfirmanden und Konfirmandinnen offen und interessiert begegnen. Dass sie sich willkommen fühlen – und wir mit ihnen auch Neues entdecken und erfahren.


Du Gott, breitest deine Flügel aus über die, die Zuflucht suchen. So bitten wir dich für alle, denen es nicht gut geht – die Traurigen und Trauernden, die Einsamen und Alleingelassenen, die Angstvollen und Besorgten.


Du richtest auf und schenkst Kraft allen Müden und Erschöpften – lass sie Quellen finden, an denen sie ausruhen und sich stärken können – lass sie Ruhe finden und neue Energie schöpfen.


Du sorgst für die Vögel unter dem Himmel und auch für uns.

So bitten wir dich für alle, denen das Nötigste zum Leben fehlt: Nahrung, sauberes Wasser, ein Dach über dem Kopf, medizinische Versorgung, Wärme und Halt.

Mach uns bereit zu teilen, füreinander einzustehen.


Und alles was uns persönlich bewegt, bringen wir in der Stille vor dich (STILLE)


Vater unser im Himmel.

Und der Friede Gottes, der höher ist als alle Vernunft, bewahre eure Herzen und Sinne in Jesus Christus. Amen.

Lied: Der Herr segne dich (NL 118,1+2)

https://www.youtube.com/watch?v=ZefckF5a_6I

Refrain: Der Herr segne dich, behüte dich, lasse sein Angesicht leuchten über dir und der Herr sei dir gnädig!

Er erhebe sein Angesicht über dich und erfülle dein Herz mit seinem Licht, tiefer Friede begleite dich.

1) Ob du ausgehst oder heimkommst, ob du wach bist oder schläfst, sei gesegnet und gestärkt durch seinen Geist.

Ob du in das Tal hinab schaust oder Berge vor dir stehen,

mögest du den nächsten Schritt in seinem Segen gehen!

Refrain: Der Herr segne dich, behüte dich…

2) Ob die Menschen, die Du liebst, dies erwidern oder nicht,

sei ein Segen durch die Gnade deines Herrn.

Ob die Träume, die du träumtest noch verheißungsvoll bestehen oder längst schon nicht mehr für dich wie ein Traum aussehen.

Friede mit dir! Friede mit dir!

Refrain: Der Herr segne dich, behüte dich…

Segen

Der Herr segne euch und behüte euch.

Der Herr lasse sein Angesicht leuchten über Euch und sei euch gnädig. Der Herr hebe sein Angesicht über euch und gebe euch Frieden. (Amen, Amen, Amen)

Orgelnachspiel




All unsere Gottesdienste – teilweise auch zum Anhören - und weitere Impulse finden Sie auch auf unserer Homepage: https://www.ev-kirchengemeinde-lichtenau-baden.com/unsere-gottesdienste