Jesus am Kreuz

Auf dem Hügel Golgota schlugen die Soldaten Jesu Hände und Füße mit Nägeln an das Kreuz.

Mit ihm zusammen kreuzigten sie zwei Verbrecher, einen links und einen rechts von ihm. Danach setzten sie sich in der Nähe der Kreuze hin und hielten Wache.

Aus der Stadt kamen viele Menschen, um bei der Hinrichtung zuzuschauen. Manche schimpften laut über Jesus. Sie schüttelten ihre Köpfe und sagten:

»Hast du nicht behauptet, du wolltest den Tempel abbrechen und in drei Tagen wieder aufbauen? Jetzt siehst du, was du kannst.« Andere schrien: »Wenn du Gottes Sohn bist, wirst du dich ja auch allein befreien können.« Einige Männer aus dem Hohen Rat standen dabei und lachten: »Anderen hat er geholfen und jetzt kann er sich selbst nicht helfen.

Du willst der König von Israel sein. Komm doch runter von deinem Kreuz, dann werden wir an dich glauben.« Sie deuteten mit den Fingern auf ihn und riefen: „Heute Nacht hat er dem Hohenpriester noch weismachen wollen, dass er Gottes Sohn sei. Wenn Gott ihn liebt wie einen Sohn, wird er ihm bald zu Hilfe eilen.«

Einer der beiden, die neben Jesus am Kreuz hingen, spottete mit und sagte:

»Bist du nicht der Christus? Dann kannst du doch dich selbst und uns retten.«

Aber der andere wies ihn zurecht mit den Worten:

»Bedeutet dir Gott überhaupt nichts? Hast du keine Ehrfurcht vor ihm? Wir beide haben unsere Strafe verdient. Aber dieser Mann hat nichts Unrechtes getan.«

Dann sagte er zu Jesus: »Herr, denke an mich, wenn du auf deinem Thron im Himmel sitzen wirst.« Und Jesus antwortete ihm:

»Noch heute wirst du mit mir bei Gott im Himmel sein.« Matthäus 27, 35-43 und Lukas 23, 39-43

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