Jesus wird angeklagt

Nachdem der Hohe Rat beschlossen hatte, Jesus hinzurichten, wurde er wie ein Schwerverbrecher abgeführt. Früh am Morgen brachten sie ihn gefesselt zu Pilatus, den die Römer als Statthalter eingesetzt hatten. Sei- nen Befehlen mussten alle in der Stadt gehorchen. Bei einer Anklage, bei der die Todesstrafe drohte, durfte nur er allein entscheiden. Pilatus saß auf einem hohen Richterstuhl, als man Jesus zu ihm brachte. Er fragte ihn: »Ist es wahr, dass du der König der Juden bist?« Jesus antwortete kurz: »Du sagst es.« Die Gegner Jesu brachten immer neue Anschuldigungen vor. Sie schrien und schimpften. Pilatus sagte zu Jesus: »Hörst du nicht, wie schwer sie dich anklagen?« Doch Jesus antwortete ihm nicht und sagte kein einziges Wort. Pilatus wunderte sich sehr, dass Jesus gar nicht versuchte, sich zu verteidigen. Plötzlich kam mit schnellen Schritten ein Mann herein. Er beugte sich zu Pilatus und flüsterte ihm ins Ohr: »Deine Frau schickt mich. Sie ist sehr besorgt und lässt dir ausrichten: »Lass die Finger von diesem Angeklagten! Er hat keine Schuld. Ich habe heute Nacht seinetwegen Schreckliches geträumt. Du wirst den Zorn des Him- mels auf dich ziehen, wenn du ihn nicht freisprichst.« Matthäus 27, 1.2.11-14.19

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Wachposten vor dem Grab

Früh morgens am Sabbat ließen sich der Hohepriester und andere Mitglieder des Hohen Rats bei Pilatus anmelden. Als sie vorgelassen wurden, erklärten sie sehr beunruhigt: »Herr, wir erinnern uns genau:

Jesus wird begraben

Am Abend des Tages, an dem Jesus gestorben war, kam Josef von Arimathäa, einer Stadt, die nicht weit von Jerusalem entfernt lag. Josef war ein angesehener Mann, der auch zu den Anhängern Jesu gehörte.