Jesus wird begraben

Am Abend des Tages, an dem Jesus gestorben war, kam Josef von Arimathäa, einer Stadt, die nicht weit von Jerusalem entfernt lag. Josef war ein angesehener Mann, der auch zu den Anhängern Jesu gehörte. Er war reich und hatte für sich und seine Familie nahe der Stadtmauer von Jerusalem eine neue Grabkammer in einen Felsen hauen lassen. Er fasste sich ein Herz und ging zum Palast des römischen Statthalters.

Man führte ihn zu Pilatus hinein, und Josef bat um Erlaubnis, den toten Jesus begraben zu dürfen. Der Römer wunderte sich, dass Jesus schon gestorben war. Doch als es der Hauptmann bestätigte, befahl Pilatus, den Toten vom Kreuz abzunehmen und Josef zu übergeben. Der wickelte ihn in ein großes Tuch, brachte ihn zu seinem Grab und legte ihn dort auf den Steinboden. Dann wurde das Grab mit einem runden Stein verschlossen. Das geschah am Abend, bevor der Sabbat begann. Maria aus Magdala und Maria, die Mutter von Jakobus und Joses, waren mit etwas Abstand gefolgt und hatten beobachtet, wo Jesus hingebracht worden war.


Markus 15, 42-47

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Wachposten vor dem Grab

Früh morgens am Sabbat ließen sich der Hohepriester und andere Mitglieder des Hohen Rats bei Pilatus anmelden. Als sie vorgelassen wurden, erklärten sie sehr beunruhigt: »Herr, wir erinnern uns genau:

Jesus am Kreuz

Auf dem Hügel Golgota schlugen die Soldaten Jesu Hände und Füße mit Nägeln an das Kreuz. Mit ihm zusammen kreuzigten sie zwei Verbrecher, einen links und einen rechts von ihm. Danach setzten sie sich