Judas´ Reue kommt zu spät

Als Judas erfuhr, dass Jesus hingerichtet werden sollte, tat es ihm leid, dass er ihn verraten hatte. Mit den dreißig Silbergroschen, die er dafür bekommen hatte, ging er in den Palast von Kaiphas, wo sich der Hohe Rat inzwischen wieder versammelt hatte. Er gab das Geld zurück und erklärte:

»Es war falsch, was ich getan habe. Ich habe Jesus an euch ausgeliefert.

Aber er ist unschuldig.« Die Männer zuckten mit den Schultern und antworteten ihm:

»Was geht uns das an? Sieh selber zu, wie du damit zurechtkommst!«

Da warf ihnen Judas das Geld vor die Füße, ging weg und erhängte sich.

Die Priester hoben die Silberstücke vom Boden auf und sagten:

»In den Opferkasten im Tempel können wir die Münzen auf keinen Fall tun.

Es klebt Blut daran.« Und sie beschlossen, den Acker des Töpfers dafür zu kaufen.

Auf diesem Grundstück wollten sie einen Friedhof einrichten für Fremde, die in Jerusalem gestorben waren. Lange Zeit wurde der Ort von den Leuten »Blutacker« genannt. Matthäus 27, 3-8

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Früh morgens am Sabbat ließen sich der Hohepriester und andere Mitglieder des Hohen Rats bei Pilatus anmelden. Als sie vorgelassen wurden, erklärten sie sehr beunruhigt: »Herr, wir erinnern uns genau:

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