Wasser !! Wasser !!


Schlimmer als der Hunger war der Durst. Die Sonne brannte vom Himmel und heizte den Wüstensand auf wie einen Backofen.

Oft sahen die Wanderer tagelang weder Baum noch Strauch. Gegen Mittag war die Hitze unerträglich.

Und der Weg von einem Brunnen zum anderen zog sich lang hin. Wenn es nur frische, sprudelnde Quellengewesen wären! Aber oft fand man nur tiefe Gruben. Das Wasser, das man daraus schöpfen konnte, schmeckte nach Erde, modrig und abgestanden.

Mose bekam viele harte Worte zu hören. "Du bist schuld, dass wir in dieser schrecklichen Wüste herumirren müssen, du und dein Gott"

Da wurde Gott zornig über das undankbare Volk. Giftige Schlangen kamen auf den Lagerplatz. "Ach Herr", rief Mose verzweifelt, "hilf uns doch aus diesmal. Es soll niemand sagen können, dass Du das Volk in die Wüste geführt hast, um es dort umkommen zu lassen."

Und Gott hatte Erbarmen. Er ließ Mose eine Schlange aus Eisen schmieden und sagte: "Jeder, der von einer Schlange gebissen worden ist und seinen Blick auf die Schlange aus Eisen richtet, bleibt am Leben".

Weiter sprach Gott zu Mose: "Nimm einige der angesehenen Männer mit und geh mit Ihnen zu dem Felsen, der über dem Lagerplatz aufragt. Mit Deinem Stab sollst du an den Felsen schlagen.

Ich werde in deiner Nähe sein."

Mose tat, was Gott ihm aufgetragen hatte.

Sofort sprudelte frisches, klares Wasser aus dem Stein und alle konnten ihren Durst stillen.

Zweites Buch Mose 17, 1-7 und viertes Buch Mose 21, 4-9

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