Wolli und das Weihnachtslicht


Hallo, Ihr alle!

Ich wünsche euch Frohe Weihnachten!

Ich hoffe, ihr genießt die Tage bei Kerzenlicht, Tannenduft und mit ganz viel Zeit mit eurer Familie!




Vielleicht habt ihr euch auch in den Kirchen die Starter-Tüten geholt und seid zwischendrin unterwegs und entdeckt unser Weihnachten am Wegesrand.


Dann habt ihr inzwischen die Weihnachtsgeschichte ein bisschen miterlebt.

Falls nicht, habe ich HIER noch die Weihnachtgeschichte für euch!









Natürlich haben sich auch die Tische in unseren Kirchen nochmal verändert!

In der Woche vom 4. Advent leuchtete dort das Licht für euch.

Natürlich musste das am Ende der 4 Wochen sein – und nicht nur, weil „Licht“ das vierte Wort unseres Taizé-Liedes war, das uns durch die ganze Adventszeit begleitet hat. Nein, sondern weil wir glauben, dass an Weihnachten Gott in seinem Sohn ein ganz besonderes Licht zu uns geschickt hat.

Ihr wisst selbst, wie wichtig Licht ist und wie gut es manchmal tut.

Natürlich brauchen wir es, damit wir gut sehen können oder auch lesen, malen, spielen und basteln – das geht bei Licht viel besser als im Dunklen.

Die Pflanzen brauchen das Licht zum Leben und auch wir Menschen könnten nicht überleben, wenn wir nur im Dunkeln leben müssten.

Aber das andere kennt ihr vielleicht auch: ihr könnt nicht schlafen oder habt schlecht geträumt und nun habt ihr ein bisschen Angst? Dann macht ihr das Licht in eurem Zimmer an – und gleich geht es euch ein bisschen besser, weil ihr seht, dass es gar keinen Grund gibt, Angst zu haben, weil ihr ganz sicher in eurem Zimmer seid. Und wenn dann noch die Mama zu euch kommt und euch tröstet, ist es gleich noch mal besser. Ist es nicht so?

Und so geht es nicht nur euch Kindern sondern auch den Erwachsenen. Manchmal haben auch sie Angst oder das Gefühl, dass es ganz dunkel um sie ist, weil sie traurig sind oder krank oder sich große Sorgen machen. Ihnen hilft es dann manchmal auch, wenn jemand kommt und ein bisschen „Licht“ für sie anmacht.


Und Menschen, die an Gott glauben, die erleben: wenn ich zu Gott bete und ihm alles erzähle, was mich traurig macht oder mir Angst macht, dann wird es mir leichter ums Herz. Es ist so, als würde jemand ein Licht für mich anzünden. Versteht ihr das? Bestimmt!





Und eben an Weihnachten da denken wir daran, dass Gott ganz nah zu uns kommt, um uns zu trösten.

Er schickt uns Jesus, von dem die Menschen sagen, dass er das „Licht der Welt“ ist.

Denn er konnte Menschen trösten und er half Menschen, an Gott zu glauben und machte es so für alle heller.









Ihr könnt das übrigens auch: das ist gar nicht schwer.

Ihr könnt z.B. jemanden, der Angst hat, ganz fest in den Arm nehmen.

Oder jemandem, der traurig ist, dem könnt ihr etwas Liebes sagen.


Und wenn ihr grad nicht wisst, was ihr tun sollt, dann könnt ihr jemandem einfach ein Licht schenken und ihn dabei anlächeln – dann weiß der oder die, dass ihr an ihn denkt – und das bringt ganz viel Licht in sein Herz. Wirklich!





Auf unseren Tischen haben wir deshalb auch ein ganz besonderes Licht, das all das verbindet. Es kommt aus Bethlehem. Dort wo Jesus geboren wurde.


Am Anfang der Adventszeit wird es dort von einem Kind entzündet und dann nach Österreich geflogen und überwindet auf seinem Weg schon ganz viele Landes-Grenzen. Von Österreich aus wird es dann in die ganze Welt verteilt. Kinder und Jugendliche der Pfadfinder holen es – und dann wird das Licht immer wieder geteilt – Kerze um Kerze angezündet und um die ganze Welt geflogen bis nach Amerika – und auch zu uns wurde es geholt.

Bei uns sind es die Pfadfinder aus Rheinmünster, die es jedes Jahr holen und in unsere Kirchen bringen.

Toll, oder?

Falls ihr mehr über das Friedenslicht erfahren wollt, findet ihr HIER einen kleinen Film darüber!



Aber nun soll es natürlich nicht in den Kirchen brennen – sondern bei den Menschen. Wir haben es zum Beispiel an Weihnachten in unseren Gottesdiensten verteilt.

Und auch jetzt kann man es noch in unseren Kirchen abholen und weitertragen zu Menschen, die es brauchen. In Scherzheim findet ihr dazu kleinen Kerzen zum heimtragen. In Lichtenau und in den katholischen Kirchen bringt ihr am besten euer eigenes Laternchen mit – dann geht die Flamme auch auf dem Heimweg nicht aus!

In dem Lied, das auch auf unseren Tischen zum Anhören liegt, findet ihr dann noch Ideen, wem ihr das Licht alles bringen könnt.


So, jetzt habt ihr ganz viele Anregungen bekommen, wie ihr selbst Licht für andere werden könnt – und wie ihr mit dazu beitragen könnt, dass Weihnachten für alle ein licht-erfülltes Fest wird.


Übrigens: Weihnachten ist noch lange nicht vorbei!

Die Weihnachtszeit geht mindesten noch bis zum Dreikönigsfest am 6. Januar.

Ja, eigentlich sogar noch länger, nämlich bis zum 2.Februar, wenn in den katholischen Kirchen Maria Lichtmess gefeiert wird.



So werdet ihr in den Kirchen und auch in manchen Häusern die Weihnachtsbäume und Krippen bis zum 6. Januar antreffen – und bei manchen sogar noch bis zum 2. Februar. Achtet mal drauf!


So habt ihr also noch viel Zeit unsere Weihnachtstische, Krippen und Weihnachtsbäume zu besuchen. (Übrigens: habt ihr mich in dem Weihnachtsbaum entdeckt? ;-))







Ich wünsche euch eine schöne Weihnachtszeit, erholsame Ferien und einen guten Start ins Jahr 2022.

Alles Liebe für euch und eure Familien!

Euer Wolli



P.S. Falls Ihr euch den Impuls zum Licht am 4.Advent nicht geholt habt, findet ihr ihn HIER!


Das hier ist übrigens die Krippe, die in Scherzheim unter dem Christbaum steht. Da müsst ihr Jesus ein bisschen suchen!

Ein Tipp von mir: schaut mal, wen Maria liebevoll im Arm hält! :-)


Und das ist die Fensterkrippe in Lichtenau!


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